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Kann bitte jemand Kanzler Merz erklären, dass #Kernfusion eine äußerst komplexe Technologie ist, die – wenn überhaupt – erst in ferner Zukunft und nur zu extrem hohen Kosten verfügbar sein wird. Sein ständiges Abwerten der #Windkraft beschädigt die Akzeptanz der #Energiewende, verlangsamt Deutschlands Weg zur Energieunabhängigkeit und schadet damit auch unserem Land.
morgenpost.de/politik/article4…

Christian Peach hat dies geteilt.

Als Antwort auf Volker Quaschning

Wenn der Bundeskanzler die rechtliche Einordnung eines völkerrechtswidrigen Angriffs auf ein anderes Land als 'komplex' bezeichnet, müsste man für seine Bewertung der Kernfusion vielleicht einen anderen Begriff suchen. So etwas wie 'hyperkomplex' oder so.
Unbekannter Ursprungsbeitrag

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Mensch, Marina
@Bundesregierung "...was für ne Form von Fusion hamma da im Stern? ... In so'ner Gaskugel, immerhin von ner Größe von 700 Tkm, 333.000 Erdmassen, wo 1 Proton 10 Mrd. Jahre darauf warten muss, bis es endlich mal zur Fusionshochzeit kommt... Das ist ein sehr ineffizienter Prozess, dass 2 Protonen miteinander verschmelzen, ... die beiden sind positiv geladen [stoßen sich ab] ... dann aber, wenn sie einen bestimmten Abstand unterschreiten, dann ZACK! ... halten die Bausteine zusammen"
Unbekannter Ursprungsbeitrag

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Nike Leonhard

@energisch_
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass sich Merz unglaublich schwer getan habe, zu verstehen, was ein ETF ist. Wenn ihn das schon intellektuell herausfordert ...

Aber man muss sich auch die Frage stellen, ob so jemand geeignet ist, etwas so komplexes wie ein Gemeinwesen zu verstehen und zu leiten.

@VQuaschning @Bundesregierung

Als Antwort auf Volker Quaschning

Der wichtigere Punkt ist hier, dass die Windkraft auf Dauer eine gute und hinreichende Energiequelle ist, die dezentral und daher störungssicher funktioniert. Selbst bei vorhandener Kernfusion ist die Windkraft daher besser.
Als Antwort auf Volker Quaschning

@Volker Quaschning Zum Thema "ferne Zukunft" schau doch mal hierhin: marvelfusion.com/. Das ist natürlich eine andere Technologie als der vmtl. bei Terra X erläuterte Tokamak wird, aber diese Firma ist real (treffe deren Mitarbeiter morgens im Fahrstuhl), sie hat ein Domizil in München und eins in den USA, ist mit Venture Kapital ausgestattet, meldet fleißig Patente an und plant Einsatzfähigkeit in den 2030ern, also grade mal 10 Jahre nach vorn. Ob diese Reaktoren auch in Deutschland oder (nur) in den USA ins Netz gehen, hängt mit Sicherheit auch davon ab, welche Weiche die Bundesregierung JETZT stellt. Das ist nur eines von mehreren Startups mit Alternativen zum Tokamak, die aktuell am Start sind. Daher ist es sehr richtig dass die Regierung JETZT von Kernfusion redet. Als eine wichtige Komponente in einem technologieoffenen Mix, in den natürlich auch die Windkraft gehört.
Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant
Dass man auch über Fusion spricht und da einen Fuß in der Tür behält, ist ja auch in Ordnung. Dass man außerhalb der offiziellen Forschung schaut, was da an Start-Ups existiert, ist auch ok.

Aber so zu tun, als könnten wir einigermaßen sicher damit rechnen, in 10 oder 15 Jahren den Energiebedarf mit billiger Fusion decken zu können und könnten es uns deshalb erlauben, die Energiewende mit Erneuerbaren gleich aufzugeben, ist nicht ok, das grenzt an Sabotage.

Als Antwort auf gnaddrig

Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant
Ähm, das Dingens ist noch weniger entwickelt als die ominösen SMRs der Freunde der Kernspaltung. "Laserbased" - es sei darauf hingewiesen, daß die riesige lasergetriebene NIF in Trumpistan bis heute keinen Energieüberschuß produziert hat. Und "Marvel" faselt von Nanotech und non-kryogenic, also zwei Stufen weiter.
Laß Dich nicht von den Investitionen täuschen - schon bei einfacheren Projekten wurden Leute einfach besch***, siehe z.B. das Riesenrad am Bahnhof Zoo.
Als Antwort auf ULa - die erste Umsonstlädin

@ULa - die erste Umsonstlädin @Volker Quaschning F&E hat es an sich, Vapor zu produzieren und Geld zu bringen, so lang bis es plötzlich funktioniert. Ich sag jetzt nicht, dass Marvel das Energieproblem der Menschheit lösen wird, aber die Tatsache, dass inzwischen mehrere solcher Startups am Markt sind und ihren Investoren Hoffnung auf Einsatzreife vermittelt bekommen zeigt schon an, dass wir bei der Fusion inzwischen näher am Ziel sind als wir das vor zwei Jahrzehnten waren. Es wäre schlimm, wenn wir uns solche Forschung nicht mehr leisten würden, auch wenn sie in 9 von 10 Fällen Fehlschläge produziert. Auf den 10. Fall kommts eben an.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Möglicherweise behauptet er den Bullshit genau weil ihm das schon Jemand erklärt hat. Denn die Noch-Nicht-Verfügbarbeit von Kernfusion führt ja in der Praxis dazu, dass jede nicht durch Windkraft erzeugte kWh irgendwie fossil kompensiert werden muss und dass das noch für Jahrzehnte so bleibt, wenn es gelingt, den Windkraftausbau zu bremsen. Das liegt doch genau auf der Linie der Union und freut Diejenigen, deren Interessen Merz (und seine "Wirtschaftsministerin") de facto vertritt.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Ich denke nicht, dass man jemand, der durchweg ideologisch agiert (und dies zugleich anderen vorwirft), irgendetwas erklären kann. Sehr deprimierend.
Unbekannter Ursprungsbeitrag

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Peppaplanta

@energisch_ @Bundesregierung

Danke für den Link! Das war sehr interessant und ich hab viel gelernt.

Unbedingt weiterzuempfehlen!

Als Antwort auf Mensch, Marina

@energisch_ @Bundesregierung Kommt jetzt der hocheffiziente Fusionsreaktor? Womöglich noch in der Form kleiner modularer Reaktoren?

Ideen des Merz.

Als Antwort auf Volker Quaschning

Der behauptet, den Unsinn doch nicht, weil er zu dumm ist, sondern weil er Lobbyist ist.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Fusion wäre die perfekte Milliardärs-Technologie. Anlagen die viele 10 Milliarden kosten.
Erst Milliarden an Forschungssubventionen, dann bei Bau und Betrieb Milliarden an Zusagen, dann Entsorgung der Anlagen auf Staatskosten.

Regenerative Energien sind eine Gefahr für Milliardäre.

Windräder können schon Millionär*innen bauen lassen, Dach PV der Mittelstand und Balkonkraftwerke alle. Ganz ohne Milliardäre.

Da ist doch erklärbar, wofür der Kanzler der Milliardäre ist.

Als Antwort auf Volker Quaschning

Als Antwort auf Talkredius

@Talkredius329
Absolut. Ein Fusionsreaktor im Sonnensystem reicht. Risikoarm, kostengünstig, immer verfügbar. Energie davon lässt sich einfach mit PV, Wasserkraft und Windkraft einsammeln.