Klar bin ich für ein AfD-Verbot, es bringt Zeit. Aber ein Symptom-Verbot behebt nie die Krankheitsursache. Und die liegt in der verfehlten Politik der etablierten Parteien in den letzten 30 Jahren. Was wir brauchen ist: 1. deren Entschuldigung 2. einen daraus resultierenden Politik- (und Kultur-) Wechsel und klar 3. auch das AfD Verbot. Aber das hilft langfristig nichts, ohne Punkt eins und zwei…
#taxtherich #sozialstaat #merzKANNesNICHT #frieden #verkehrswende #klimawandel #fckafd #fcknzs
#taxtherich #sozialstaat #merzKANNesNICHT #frieden #verkehrswende #klimawandel #fckafd #fcknzs
Tobias Ernst mag das.
Tobias Ernst
Als Antwort auf Anny Hartmann • •@Anny Hartmann Da ist was dran. Auch die Nazis kamen an die Macht weil die Mitte es nicht gebacken brachte. Das Problem ist allerdings, dass in der Gesellschaft gar keine Einigkeit besteht, woran die Verfehlungen der etablierten Parteien in den letzten 30 Tagen nun eigentlich liegen.
Auf meiner Prioritätenliste ganz oben stehen 1. Anbiederung an Russland nach dem Wandle durch Handle Dogma, womit man einen aggressiven Imperialisten nicht gewandelt, sondern stark gemacht hat; 2. Eine Migrationspolitik, die auf moralisierendem Mitleid mit den Ärmsten und Leistungsschwächsten basierte, was per se nicht schlecht ist, aber überhaupt nicht den Bedarf der Wirtschaft nach qualifizierten Arbeitern berücksichtigte (kein Fachkräftemigrationsprogramm) und auch den Bedarf der Gesellschaft nach Sicherheit nicht achtete; 3. Eine verkorkste Energiewende, die letztlich russisches Gas brauchte um zu funktionieren, statt eines technologieoffenen Ansatz
... mehr anzeigen@Anny Hartmann Da ist was dran. Auch die Nazis kamen an die Macht weil die Mitte es nicht gebacken brachte. Das Problem ist allerdings, dass in der Gesellschaft gar keine Einigkeit besteht, woran die Verfehlungen der etablierten Parteien in den letzten 30 Tagen nun eigentlich liegen.
Auf meiner Prioritätenliste ganz oben stehen 1. Anbiederung an Russland nach dem Wandle durch Handle Dogma, womit man einen aggressiven Imperialisten nicht gewandelt, sondern stark gemacht hat; 2. Eine Migrationspolitik, die auf moralisierendem Mitleid mit den Ärmsten und Leistungsschwächsten basierte, was per se nicht schlecht ist, aber überhaupt nicht den Bedarf der Wirtschaft nach qualifizierten Arbeitern berücksichtigte (kein Fachkräftemigrationsprogramm) und auch den Bedarf der Gesellschaft nach Sicherheit nicht achtete; 3. Eine verkorkste Energiewende, die letztlich russisches Gas brauchte um zu funktionieren, statt eines technologieoffenen Ansatzes; 4. Zu viel Bürokratie und kleinteilige Sozialgesetzgebung und Umweltgesetzgebung statt eines schlanken Staates, der sich aufs Wesentliche konzentriert.
Ich wette aber, die meisten hier im Fediversum wedern die Sache anders als ich sehen, genauso wie sie die meisten auf FAcebook anders aber in die andere Richtung als ich sehe. Wie soll unter diesen Bedingungen also eine Entschuldigung funktionieren?
Einigkeit besteht vermutlich nur darüber, dass sämtliche Politiker mit Skandalen (Sphan mit seinen Masken und Villen, Scholz mit Cumex) sofort hätten zurücktreten sollen. Der Verfall der politsichen Kultur ist sehr bedenklich. Die AFD-Spacken sind zwar noch korrupter, aber es wäre an der Mitte gelegen, die politische Kultur zu pflegen.
Anny Hartmann
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •Tobias Ernst
Als Antwort auf Anny Hartmann • •@Anny Hartmann Ich halte mich in wirtschaftspolitischen Fragen für klassisch liberal, nicht für neoliberal. "Technologieoffenheit" wird derzeit viel missbraucht, um veraltete Technologien hochzulaben, aber auch abseits von ideologischen Brillen sollte man doch das Faktum sehen, dass die Energiewende, so wie sie faktisch betrieben wurde, eben zur Abhängigkeit von russischem Gas geführt hat. Weswegen die russiche Propagandaabteilung die Umweltschutzorganisationen auch kräftig gefördert hat.
Was übrigens #taxtherich angeht, damit holt man keinen von der AFD weg. Die AFD betreibt ja ebenfalls im wirtschaftlichen Bereich eine neoliberale Politik ... #taxtherich ist meiner Wahrnehmung eher ein Garant dafür, dass noch mehr Leute zur AFD rennen. Das PRobelm ist, das nicht klar ist, was "ric
... mehr anzeigen@Anny Hartmann Ich halte mich in wirtschaftspolitischen Fragen für klassisch liberal, nicht für neoliberal. "Technologieoffenheit" wird derzeit viel missbraucht, um veraltete Technologien hochzulaben, aber auch abseits von ideologischen Brillen sollte man doch das Faktum sehen, dass die Energiewende, so wie sie faktisch betrieben wurde, eben zur Abhängigkeit von russischem Gas geführt hat. Weswegen die russiche Propagandaabteilung die Umweltschutzorganisationen auch kräftig gefördert hat.
Was übrigens #taxtherich angeht, damit holt man keinen von der AFD weg. Die AFD betreibt ja ebenfalls im wirtschaftlichen Bereich eine neoliberale Politik ... #taxtherich ist meiner Wahrnehmung eher ein Garant dafür, dass noch mehr Leute zur AFD rennen. Das PRobelm ist, das nicht klar ist, was "rich" sein soll. Mein Ansatz wäre hier radikale Steuervereinfachung mit SChließung der hudnerttausend Schlupflöcher, die durch die überkomplizierten derzeitigen Regeln entstehen. Eine Flat Tax zum Beispiel ist leistungsangemassen fair für alle und trifft dann "auch" die "rich".
kurtus mag das.
Anny Hartmann
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •Wir werden hier nicht auf einen Nenner kommen, aber wie gesagt, das ist auch ok so.
GunChleoc
Als Antwort auf Anny Hartmann • • •@tobifant Unter den AfD-Wählern sind auch welche, denen einfach nur Angst vor allem möglichen gemacht wurde. Klimawandel macht Angst, also gibt es keinen. Migranten sind irgendwie anders, also soll man vor denen Angst haben, dann können die schön an allem Schuld sein.
Dass die AfD neoliberale Wirtschaftspolitik macht, haben die vor lauter Angst noch nicht mitbekommen, weil das ist nicht die Sau, die durch die AfD durchs Dorf getrieben wird. Das wird dann ein böses Erwachen geben.
Tobias Ernst mag das.
Thomas Schweinsberg
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •