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Gericht: ChatGPT in der Schule ist auch ohne explizites Verbot eine Täuschung

Wer KI-generierte Texte als eigene Leistung ausgibt, riskiert die Note "ungenügend". Das gilt auch, wenn die Schulregeln das Werkzeug nicht namentlich erwähnen.

heise.de/news/Gericht-ChatGPT-…

#Bildung #ChatGPT #IT #Journal #KünstlicheIntelligenz #news

Als Antwort auf heise online

Wie naiv sind wir, bitte schön?
Fallbeispiel: Kind recherchiert für ein Referat, gibt Stichwort in der Suche ein und KI spuckt eine umfassende Zusammenfassung zum Thema aus. Darüberhinaus Dutzend gesponserten Seiten, die allesamt für dieses Thema nicht geeignet sind.
Nicht mal erfahrene Internetnutzer können um die KI herumkommen.
Ich nutze bei meiner Arbeit zur Recherche ebenfalls Quellen, die mir die KI anbietet, außer ich kenne von vornherein bessere.
Als Antwort auf Küpsis 💚

@Datislogitsch

Hi. Das hier "Nicht mal erfahrene Internetnutzer können um die KI herumkommen." stimmt so nicht.

Ich lasse mir von der Suchmaschine keine Zusammenfassung anzeigen. Alle KI Funktionen im Browser sind aus. Die gesponserten Seite per Plugin geblockt.

Es geht also :)

Falls Interesse besteht, erklären ich oder andere gerne die Schritte, um das so einzurichten. :)

@heiseonline

Als Antwort auf Johnny Than

@Johnny Than @heise online @Küpsis 💚 Noch geht es, wer weiß wie das mit Windows 12 wird. Und auch dann werden nicht alle von Windows wegkommen, solange irgendwo auf Arbeit noch volle Word-Formatkompatibilität gefordert wird.

Auf einem anderen Blatt steht, dass von einem verständigen Benutzer eingesetzt (und natürlich ohne Agenten selber auf dem Computer rumwursteln zu lassen) die KI tatsächlich die Arbeit beschleunigen kann. Nicht, indem sie einem das Denken und Selbstlesen von Quellen abnimmt, sondern indem sie einem zuarbeitet.

Die Schule freilich hat die Aufgabe, uns erstmal zu verständigen Benutzern auszubilden ...

Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant

Ich habe mich ja erstmal nur zu einem bestimmten Satz geäußert, der in meiner Erlebenswelt heute so nicht stimmt. Meine Aussage bezog sich genau darauf.

Übrigens: Zum Beispiel LibreOffice kann Word-Dateien öffnen und im Word-Format speichern. Wie Microsoft sein Betriebssystem weiter "ausbaut" ist natürlich fraglich und kann meine Antwort mit der Zeit verändern.

Als Antwort auf Johnny Than

@tobifant Ob genKI (besser: LLM) die Arbeit wirklich beschleunigen kann, ist eine interessante Frage. Für mich kann sie das bisher kaum mal. Für mich persönlich ist der interessanteste Einsatzzweck, wenn grade keine andere Person da ist und ich eine Anfangsidee brauche. Da kann ich mir Slop generieren, der dann irgendwas in mir auslöst.

Bei allen anderen Einsätzen hat mich KI bisher mehr Zeit gekostet.

Und da reden wir noch nicht von ethischen Fragen oder dem Ressourcenverbrauch.

Als Antwort auf Johnny Than

@tobifant Und die Aufgabe der Schule ist noch eine ganz andere Frage. Hier würde ich mich auf die Grundlage "mündige Bürger*innen ausbilden" zurück ziehen. Dazu gehört dann evt. derzeit auch eine Beschäftigung mit dem Hype LLM. Hier kann pädagogisch wertvoll auf spezialisierte vs gen KI eingegangen werden, ethischen Fragen und der Ressourcenverbrauch diskutiert werden usw.

Alles um die Schüler*innen abseits vom Hype in die eigene Entscheidungsfähigkeit zu bringen (=> mündig sein)

IMHO

Als Antwort auf Johnny Than

@Johnny Than Das hängt sicher auch wieder stark von der Art der Arbeit ab. Beim Anfertigen von Patentübersetzungen ist die KI eine große Hilfe (wobei man das nicht so doof machen darf wie Text in DeepL legen und dann nacheditieren, aber mit speziellen Human in the Loop Lösungen geht es wirklich schneller). Perplexity z.B. hilft mir mit seiner gründlichen Recherche oft, schnell ein Verständnis für ein neues technisches Gebiet zu erlangen, was ich kraft der Natur meiner Arbeit fast täglich und im Akkord tun muss. Das eigentliche Resultat meiner Arbeit allerdings, also z.B. eine Bescheidserwiderung ans Amt oder eine Patentanmeldung oder eine Klageschrift, produziere ich tatsächlich von Hand und alle hierfür angebotenen KI-Lösungen kosten mich in der Tat mehr Zeit als dass sie Zeit sparen. Das meinte ich oben mit "als Zuarbeit nützlich".
Als Antwort auf Johnny Than

@Johnny Than Ich arbeite für mich selbst viel mit Libreoffice und weiß ums eine Fähigkeiten, aber in meiner Kanzlei sind wir eben ein Team, in dem andere Teammitglieder ebenso wie die Mandanten mit Word arbeiten und alle gemeinsam immer dasselbe Layout der Patentanmeldung sehen wollen. Und Libreoffice wie auch Onlyoffice kriegen es leider nicht mal hin, die Texte wirklich exakt genauso umzubrechen wie Word. Damit ist das für uns leider schon gestorben, solang sich nicht alle gleichzeitig entscheiden, auf Libreoffice umzusteigen (und da kann man lang warten).
Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant Ich würde das ja anders sehen (deine Sicht passt natürlich für dich und ich verstehe, dass es nicht einfach/möglich ist, das nun zu ändern):

Word schafft es nicht, den Umbruch von Wörtern in LibreOffice richtig darzustellen ;)

Und es ist ja spannend, inwiefern das im kollaborativen Textentwurf wichtig ist, welches Wort wo umbricht. Das ist in meinen Textabläufen der letzte Schritt, der dann in der letzten Runde im PDF-Format zur Formatkorrektur versendet wird.

Als Antwort auf Johnny Than

Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant Kann es ein Geschäftsmodell sein, eine solche Software zu entwickeln und Beratung in deiner Branche für eine Umstellung?

(Ernsthafte Frage. Würden sich da einzelne und Kanzleien von angesprochen fühlen?)

Als Antwort auf Johnny Than

@Johnny Than Könnte. Es muss aber Stallgeruch haben; alle Spezialsoftware, die wir so benutzen, wurde letztlich von Menschen aus dem Patentbusiness entwickelt (Patentanwälte oder deren Söhne usw.). Ganz externe Anbieter verstehen in der Regeln nicht gut genug was wir für Anforderungen haben. Auch ist die Branche derzeit ganz aus dem Häuschen wegen KI. Es grassiert bei einen die Angst, dass uns mächtig viel Arbeit weggenommen werden könnte, wie das schon die Übersetzer erleben mussten, und bei anderen die Hoffnung, dass man sich vor den Zug setzen kann getreu dem Motto: Mein Arbeitsplatz wird nicht von KI ersetzt, sondern von einem Menschen, der mit KI arbeitet, suchen alle nach Lösungen, wie sie KI nutzen und damit effizienter werden können. Da spielt derzeit die Musik im Bereich Beratung und Softwareentwicklung. Ob man mit Open Source alleine hier weiteres Geld für Softwareprojekte frei machen kann, da bin ich mir unsicher.
Als Antwort auf Johnny Than

Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant
Genau das war mein Gedanke! Es hilft nicht etwas einfach zu untersagen. Es wird ja nicht von Kindern verlangt, dass sie für die Recherche in die Bücherei gehen. Im Gegenteil, es wird erwartet, dass sie das Internet nutzen, es wird aber nicht gezeigt, wie sie das mit gesundem Verstand effektiv und effizient einsetzen.
Ich verteufle die KI nicht, aber gehe mit ihr trotzdem kritisch um.
@heiseonline @johnnythan
Als Antwort auf Küpsis 💚