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Aus aktuellem Anlass:
Ich booste keine Beiträge, in denen Hashtags im Fließtext geschrieben werden.

Grund: Screenreader.

Menschen, die auf einen Screenreader angewiesen sind, bekommen jeden Hashtag als
"Hashtag Thema" vorgelesen.

Beispiel (Screenrender-Nutzende können hier abbrechen, wenn sie es sich nicht anhören wollen):
"Dieser #Absatz enthält #Hashtags, die im #Text eingefügt sind. #Manchmal #schreiben #Fedizens auch mehrere #Hashtags #direkt hintereinander."

Das klingt im Screenreader dann so:
"Dieser HASHTAG Absatz enthält HASHTAG Hashtags, die im HASHTAG Text eingefügt sind. HASHTAG Manchmal HASHTAG schreiben HASHTAG Fedizens auch mehrere HASHTAG Hashtags HASHTAG direkt hintereinander."

Na, nervt euch der Absatz auch so, wie mich?

Sich dessen bewusst zu sein und es zu vermeiden, ist ein Schritt zu mehr Inklusion.

Besser: Hashtags am Ende auflisten, wie hier:

#Screenreader #Inklusion

teilten dies erneut

Als Antwort auf flo

Wenn es nur 1,2 hashtags sind, booste ich den Beitrag trotzdem, aber wenns zu viele werden, scroll ich weiter.
Als Antwort auf flo

War mir nicht bewusst. Danke für den Hinweis. Wird vielen nicht bewusst sein.
Als Antwort auf flo

Danke sehr für diese Info. Auch wenn's auf der Hand liegt, war mir dies bisher so nicht wirklich bewusst.
Als Antwort auf flo

Danke für die Info. Das wusste ich nicht und werde zukünftig darauf achten!
Als Antwort auf flo

Naja, dafür bricht Hashtags am Ende halt mit der ganzen Idee von Hashtags. Sind dann halt effektiv normale Tags - losgelöst vom Inhalt und zusätzlichen Platz (visuell und hörbar) beanspruchend.

Davon abgesehen finde ich übermäßige Hashtags im Fließtext aber ebenfalls nicht gut. Empfinde das auch ohne Screenreader als störend.

Als Antwort auf flo

Nein, #mich nervt #das #gar nicht. #Ist #doch nützlich, #dann #weiß #man doch, #dass da #ein #Hashtag #kommt!
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf flo

Das wusste ich nicht. Danke für die Info, ich werde versuchen, es zu beherzigen.
Als Antwort auf flo

Ich füge sie manchmal aus Not in den Text ein, um keinen Thread aufmachen zu müssen, weil die Hashtags wegen der Zeichenbegrenzung der einzige Grund wären, einen Toot in 2 aufzuteilen.

Ich vermeide es aber auch, wenn es geht.

Als Antwort auf flo

Danke für den Hinweis! Ich versuch das in Zukunft zu vermeiden.
Als Antwort auf flo

Danke für den "Augenöffner" für uns Sehende! War mir bisher nicht bewusst. Als IT-Mensch drängt es mich natürlich, technische Lösungen zuerst zu suchen, aber es ist gut, Rücksichtnahme an die erste Stelle zu setzen.
Als Antwort auf flo

Vielleicht sollten Clients das hashtag-Präfix (das sie ja eh schon mit semantischer Bedeutung belegt haben) mit aria-hidden="true" behandeln?
Als Antwort auf flo

Danke fürs drauf aufmerksam machen & die mitgelieferte Lösung. 🙂
Als Antwort auf flo

Danke für den Hinweis. Das wusste ich bis eben nicht.
Als Antwort auf flo

achwas. wieder was gelernt. also hinten ran statt vorneweg. Im Vorlesekontext ergibt das Sinn. danke.
Als Antwort auf flo

Danke für die Info. Wusste ich nicht, werde ich aber ab jetzt beherzigen. 🙂
Als Antwort auf flo

Hmm … verstehe ich. Andererseits sind 500 Zeichen halt knapp, und wenn ich z.B. über eine Buchmesse in Augsburg schreibe, dann muß ich die beiden Worte doppelt einbauen, einmal im Text und einmal unten als Hashtag. Das wird dann doch schnell knapp …
Ich werd's reduzieren, so gut es geht.
Als Antwort auf flo

danke für die Erinnerung! Ja, das nervt natürlich total, das werde ich für die Zukunft erinnern und nicht mehr so machen..
Als Antwort auf flo

ich als sehende Person finde es auch mega anstrengend solche Posts zu lesen und scrolle auch vermehrt einfach dran vorbei.
Als Antwort auf flo

Oh, das wusste ich nicht und habe es bisher auch so gemacht, einfach, um Zeichen zu sparen.
Danke! 🌻
Als Antwort auf flo

Für mich gilt das Gleiche für Beiträge, die voller aneinander gereihter Emojis sind. Das liest sich dann nämlich so, wie hier im Bild. Leider zuviele Zeichen, um es als Text hier einzufügen.

Quelle:
youtube.com/watch?v=5B9_wAzeyw…

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf flo

Danke für diese wichtige Erklärung! Das wusste ich nicht.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf flo

Danke für den Hinweis, hatte ich so auch noch nicht auf dem Schirm. Bin eh schon sparsamer geworden, was Hashtags im Fließtext betrifft, aber in Zukunft werde ich verstärkt darauf achten, sie ans Ende des Posts anzuhängen
Als Antwort auf flo

Danke für den Hinweis, ich werde in Zukunft aufpassen und das nicht mehr machen
Als Antwort auf flo

danke für das Sensibilisieren. Hab das noch nie aus der Warte gesehen. Gelobe Besserung!
Als Antwort auf flo

Danke, wichtiger Hinweis. Aber doch eher eine Aufforderung an Hersteller, den Hashtag als weniger aufdringliches "Ping", Klicken oder so zu rendern.
BTW, was macht der Screenreader aus Anführungszeichen?
Als Antwort auf flo

Eine anderer Ansatz wäre natürlich Software zu entwickeln in welcher der Nutzer einstellen kann wie die Sprachausgabe erfolgt
Als Antwort auf flo

Danke. Das wusste ich nicht. (Ich mache das nicht, weil ich es auch für "Normalleser" unleserlich finde.)
Als Antwort auf flo

Danke für die Info. Das war mir so nicht klar. Werde das zukünftig vermeiden.
Als Antwort auf flo

Zuerst: Danke fürs Aufmerksam machen.

Leider kann ich wirklich nicht beurteilen wie moderne Screenreader arbeiten, da es sehr lange her ist, dass ich mit einem solchen Setup flüchtig Kontakt hatte.

Deswegen ist ein solcher Hinweis wertvoll.

Allerdings haben Hashtags in Mastodon eine Funktion: Sie sollen beim Auffinden von Themen helfen, sie dienen zum Folgen oder Stummschalten von Themen.

Gleichzeitig hat Mastodon ein Zeichenlimit. 1/3

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf kontrollierterWahnwitz

Aus diesem Grund sehe ich es nicht immer als praktikabel an, Stichworte als Hashtags ans Ende zu setzen.

Auf Hashtags zu verzichten bedeutet, sich selbst einer der wenigen Möglichkeiten zu berauben, sich die eigene Timeline zu gestalten.

Mastodon hat sich mit verbesserter Suchfunktion und durch die separate Anzeige der Tags am Ende eines Post verändert.

Wir müssen gemeinsam herausfinden, wie daraus eine gute Etikette entsteht.

Boykott, weil andere es nicht so machen,

2/3

Als Antwort auf kontrollierterWahnwitz

@kontrollierterWahnwitz

Ich stelle mal fest, dass das wieder wie so Vieles nicht eindimensional ist.

Viele (mir eingeschlossen!) haben und hatten keinen Tau, was Screenreader so veranstalten.

Daher ausdrücklich dank für den Hinweis.

Anders herum aber auch: Solange das so ist, sollte man wohl aware sein. Das es so ist, wird aber wohl eher durch die Unzulänglichkeiten der Screenreader ausgelöst, als von jenen, die sie nicht kennen oder auf ihre Nutzung angewiesen sind.

@fasnix

Als Antwort auf Saupreiss #Präparat500 🗽

@Saupreiss @kontrollierterWahnwitz @fasnix Offenbar kann man Screenreader schon so einstellen, das auch # ignoriert wird, aber dann sind die Hashtags halt gar nicht mehr erkennbar.
Den Fließtext mit übervielen Hashtags schwer lesbar zu machen ist aber immer eine schlechte Idee - das Folgefutter an den Schluss zu packen ja auch nicht wirklich eine Einschränkung.
Als Antwort auf Axel Gutmann

@virbonus @Saupreiss @fasnix Zeichenbeschränkung kann bei Mastodon eben doch eine Einschränkung sein.

Ich bin visuell auch ein Fan davon, die Hashtags etwas dezenter zu gestalten. Die eine Lösung habe aber auch ich nicht und im Endeffekt muss sich jemand vom Entwicklerteam, von den Screenreader-Herstellern und / oder andere, die sich mit der Materie besser auskennen, darum kümmern.

Als Antwort auf kontrollierterWahnwitz

@kontrollierterWahnwitz Vielen Dank aus Betroffenensicht. - Allerdings sagt mein Screenreader einfach "Nummernzeichen"-Fediverse oder so, was mich persönlich, Betonung auf persönlich, nicht besonders stört. Ich kann beide Argumentationen nachvollziehen und möchte mich vor allem bedanken, dass ihr euch so viele Gedanken macht.
Als Antwort auf flo

Hab ich bisher mangels Wissen falsch gemacht. Vielen Dank für die Klarstellung!
Als Antwort auf flo

Danke für den Hinweis. Das war mir nicht bekannt. Werde zukünftig dran denken.
Als Antwort auf flo

Meine innere Stimme liest es wie der Screenreader vor. Ist doch witziger so.
Als Antwort auf flo

Danke für den Hinweis, ich habe das bisher nur wenig beachtet.
Wäre für das Problem evtl. langfristig auch eine technische Lösung, z.B. durch einen kurzen für das # Symbol festgelegten Sound denkbar?
Als Antwort auf flo

Vielen Dank für deinen Hinweis, den ich zukünftig gerne befolgen werde. 😁
Als Antwort auf flo

Danke, das wusste ich nicht. (Auch wenn es logisch ist, wenn man darüber nachdenkt).

Werde versuchen das nicht zu vergessen.

Als Antwort auf flo

mich nerven die Hashtags schon beim lesen, da es hier aber so verbreitet ist, dachte ich anfangs es wäre so erwünscht und habe meine Texte auch mit hashtags versehen. Daher einen großen Dank für diese Aufklärung
Als Antwort auf flo

Muss gestehen das Problem war mir gar nicht bewusst. Danke für die Aufklärung! 👍
Als Antwort auf flo

Ich lese aus Prinzip keine Posts mit mehr als drei hashtags.
Als Antwort auf flo

Habe ich bisher noch nie gelesen, daher danke für den Hinweis.
Als Antwort auf flo

Danke, fürs erklären. Ich mache das seit Jahren am Ende, mit sehr sehr wenigen Ausnahmen wenn ich eh nur einen einzigen Hashtag benutze. Mir war aber garnicht so bewusst, das es auch für Menschen die Screenreader nutzen doof ist.

Ich kann solche Texte auch nur schwer lesen und es kostet mich sehr viel mehr Energie. Keine Ahnung, ob es am Autismus, am ADHS oder an der latenten LRS liegt.

Als Antwort auf flo

Danke, war mir so nicht bewusst. Manchmal klappt das mit dem Buchstabenlimit nicht anders, als die Hashtags im Text unterzubringen, aber in der Regel sollte noch Platz unten drunter sein. Werde ich mir merken!
Als Antwort auf flo

Vermeide Hashtags im Text meistens, aber zugegebenermaßen bisher nicht immer. Werde das zukünftig ändern. Vielen Dank für die Erklärung, wusste ich vorher nicht.🤗
Als Antwort auf flo

Abgesehen davon sollte das durchaus auch mal gegenüber den Herstellern der Screenreader thematisiert werden, finde ich.
Als Antwort auf flo

Schön, dass du das Thema aufgegriffen hast. Mich persönlich nervt das Hashtag-Geschreibsel im Fließtext sogar beim lesen. Ja, so individuell sind wir Menschen eben.

Kleine Ergänzung weil einige mit der 500-Zeichen-Begrenzung begründet haben: Wem die 500 Zeichen zu wenig sind, der müsste darüber nachdenken, ob er die richtige Fediverse-Anwendung für sich nutzt.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (6 Tage her)
Als Antwort auf flo

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (6 Tage her)
Als Antwort auf flo

Ist ja nett, aber um solche Romane schreiben zu können wie Du mit Hashtags am Ende, muss das der eigene Server erst einmal erlauben.
Grüne.social erlaubt nur um die 500 Zeichen, das erhöht die Lesbarkeit, macht aber Hashtags im Text erforderlich.

#KeinPlatzFuerHashtags #Hahtag

Als Antwort auf flo

ich hatte mich schon gefragt was eleganter ist: hashtags im text oder am ende?

auch ohne screenreader ist es im text schlechter lesbar (visuelle Unruhe), aber am ende erzeugt es mehr zeichen

unabhängig davon: sollte assistenztechnologie nicht so entwickelt werden, dass sie in der realität funktioniert? also auch mit hashtags im text? wenn es open source ist könnte es von fähigen menschen angepasst werden, statt von einem unternehmen abhängig zu sein, was sich nich wirklich interessiert

Als Antwort auf flo

@flo Die Praxis resultiert aus der auf Mastodon und bei Blusky noch mehr üblichen starken Längenbegrenzung; Wiederholen der Hashtags am Ende kostet zusätzlich Platz im Vergleich zu hashtaggen von sowieso verwendeten Wörtern im Fließtext. Auch so ein Grund warum ich bei Friendica und nicht bei Mastodon bin. Ansonsten, kann man die Screenreader nicht so einstellen dass sie die Hashtags eben einfach nicht aussprechen?
@flo
Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant
Wie bekommen blinde Screenreader-User dann mit, *dass* da ein Hashtag steht?