Als Antwort auf TECC

@73CC @wuffel ich schon - und bin seit 10+ Jahren #Windows-frei!

infosec.space/@kkarhan/1162497…

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich arbeite im IT Support für PLM CAD usw. Da alle Software auf Windows läuft und irgebdwie alle MS nutzen bin ich gezwungen das nutzen. Der Hersteller hat die CAD Software leider fuer Linux eingestellt vor Jahren.

Für Endanwender ist Windows halt leider im CAD Bereich Alternativlos in der Industrie.

Was Office angeht umgehe ich es so gut es geht mit LaTeX u d verteile mein Zeugs per pdf.

Ansonsten vermeide ich die Cloud und alles. Ich lege meine Daten Lokal woanders ab

Als Antwort auf Steve Zabka

@cryinkfly hi, in dem Segment wirst du es nicht können, aber nett das du fragst.

Da geht es um die Marktfuehrenden Anwendungen wie Creo,Catia, NX . hängt ja noch viel mehr dran. PLM PDM ERP ELEC usw. Und selbst wenn das CAD wegwäre, versuch mal KlickiBunti User zu überzeugen die Ihre Mittagspause per Meta planen 😂😂

Und das entscheide ja nicht ich was der Kunde einsetzt.

Als Antwort auf Marc

@marlinz Okay vielen Dank für diese Information. 🫡👍🏻 Ich hatte nur gefragt, da ich bereits andere Anwendungen wie zum Beispiel Autodesk Fusion 360 und SolidWorks unter Linux zum Laufen bekommen habe. Siehe auch hier: github.com/cryinkfly/Autodesk-… … was jetzt auf Codeberg weitergeführt wird.
@Marc
Als Antwort auf Steve Zabka

@cryinkfly
Spannend wäre zu ergründen, woran es wirklich scheitert.

Denn auf Servern wird Linux ja gerne genutzt, warum nicht im Büro?

Ehrlich gesagt: Betriebssysteme wie Ubuntu oder Pop!_OS sind heutzutage gut zu bedienen. LibreOffice bietet zudem eine solide Office-Lösung. Selbst LaTeX-Vorlagen wären bei entsprechendem Setup umsetzbar. Offenbar halten sich manche lieber an bewährte Lösungen. ( Datenschutz mal nicht beachtet gerade)

Als Antwort auf Marc

@marlinz Aus meiner Erfahrung wird Linux im öffentlichen Bereich zu wenig genutzt. Das Problem beginnt schon in der Bildung: Schulen und Ausbildung vermitteln zu wenig den Umgang mit Open-Source-Systemen, sodass viele nur Windows oder Apple kennen. Marktstrukturen und Partnerschaften verstärken das. Am Ende ist es weniger eine technische Frage, sondern vor allem eine Frage von Strukturen, Know-how und Gewohnheit.
@Marc
Als Antwort auf David Culley

@davidculley Woher willst du das wissen? Nur weil wir davon ausgehen, dass es so ist, könnten auch in bestimmten Werkzeugen oder Maschinen schon längst solche Sensoren und Logger enthalten sein.
Für mich wäre das sogar nachvollziehbar, damit der Hersteller erkennen kann, wie das Werkzeug genutzt wird und woher bestimmte Fehlermuster herrühren.
Als Antwort auf DNKrupinski 🧡🏴‍☠️

@davidculley Um ein einfaches Beispiel zu nehmen:

Philips Sonicare 9900 Prestige

Du kannst dir damit einfach die Zähne putzen, nachdem du diese Zahnbürste über die zugehörige App auf deine Bedürfnisse konfiguriert hast. (Ganz ohne weitere App-Nutzung)

Aber protokolliert wird alles: wann du die Bürste verwendest, wie lange, mit welchem Druck, wann du die Bürstenköpfe tauschst, welche Bürstenköpfe du verwendest usw.

Auch wenn du niemals die App nutzt, wird alles protokolliert.

Als Antwort auf DNKrupinski 🧡🏴‍☠️

@dnkrupinski Du hast davon gesprochen, dass es hinnehmbar wäre sich im Job von Microsoft überwachen zu lassen, da von einem Handwerker auch erwartet wird, dass er die vom Betrieb bereitgestellten Werkzeuge nutzt, selbst wenn er zuhause besseres hat. Ich antwortete, dass beispielsweise eine Ratsche von Wera oder Drehmomentschlüssel von Proxxon keine Daten über dich sammelt, und jetzt kommst du mit einer elektrischen Zahnbürste um mich zu widerlegen.
Als Antwort auf Underfaker

@Underfaker @Matthias @dnkrupinski
Also bei mir im Betrieb würde ich nur für Stirnrunzeln sorgen, wenn ich meinen eigenen Laptop mitbringen würde, um dort arbeiten zu wollen.

Die IT Infrastruktur wird vom Unternehmen vorgegeben, dass heißt aber auch, dass die sich um Datensicherung und Datenschutz kümmern müssen. Zu Hause sieht das anders aus, da muss sich jeder selber kümmern und kann dann auch die Systeme selber wählen.

Als Antwort auf Sabjaeh

@Sabjaeh @Underfaker @dnkrupinski
Es gibt doch nicht nur ITler oder Firmen mit Vorgaben.
Es gibt noch eine ganze Menge andere Unternehmen.
Ihr solltet da wirklich mal über den Tellerrand schauen.
Außerdem war das von mir als Beispiel gewählt.
Wenn ich irgendwo arbeiten müsste, wo das Werkzeug Schrott ist, dann gehe ich zu einer anderen Firma.
Wenn man sich mit solchen Dingen abfindet, dann verändert man gar nichts.
Als Antwort auf DNKrupinski 🧡🏴‍☠️

Das ist eine nachvollziehbare Haltung @dnkrupinski, aber ich finde der Vergleich hinkt im Hinblick auf Privatsphäre und denen mit der fehlenden Datenschutzzusicherung einhergehende psychischen Leiden auf die @kuketzblog vmtl. hinaus will. Oder gibt es schon #SmartHammer mit Kamera, KI und WLAN?
Als Antwort auf this.ven

@dnkrupinski Als meine #AlmaMater zur Pandemie #M365 alternativlos ausrollte, ohne auf meine Datenschutzbedenken einzugehen, mit der Haltung, dass es keine Extrawürste gebe, war ich ernsthaft in einer #Sinnkrise.

Blog dazu: web.archive.org/web/gano.ven.u…

Das ging bis hin zu psychischer Beratung aufgrund starker #Selbstzweifel und Gedanken die Uni zu wechseln – eine, die hier weitsichtiger und DSGVO-komform handelt – oder gar den Master deswegen abzubrechen.

Der Dekan meines Fachbereich meinte nur "Prinzipien muss man sich leisten können" als ich ihn um Hilfe anflehte, der #DSB hat ständig abgelenkt und die Präsidentin nicht mal das Problem begriffen.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

es zermürbt mich aufgrund der unausweichlichkeit.
Vor allem weil wichtige Entscheider nicht verstehen was Souveränität bedeutet und weiter Entscheidungen hin zu noch mehr MS oder Google abhängigkeit schaffen statt uns endlich davon weg zu steuern.

Man müsste ja nicht von heute auf morgen alles abschaffen... Aber man könnte es halt nicht konsequent verschlimmern....

Als Antwort auf Nex Carter

@NexCarter gibt durchaus Arbeitgeber die sowas nicht machen...

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich arbeite einfach damit, genau so wie es funktioniert. Wenn es nicht funktioniert -> Ticket.

Wenn ich in Teams kein Audio mehr habe, was mindestens in jedem zweiten Termin passiert, verlasse ich den Call.

Wenn ich Emails nicht bekomme, dann habe ich keinen Termin oder keine Kenntnis.

Und wenn ich mich nicht anmelden kann, dann rufe ich in der IT an und öffne ein neues Ticket.

Jede Firma verdient die Produktivität die ihre IT erlaubt.

Sich darüber zu ärgern bringt nichts. Solange die Supportkosten für Windows/MS365 nicht explodieren, wird nichts passieren.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Kobold

@kobold also ich kann von WinShit garnicht erst arbeiten!

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

es arbeitet mal mehr mal weniger in mir.
Tatsächlich hat es auch seit Jahren negative Auswirkungen, u.a. im Umgang mit Führungskräften. Bsp Einsatz Kamera in Teams. Ist auch in der Betriebsvereinbarung geregelt dass der Einsatz freiwillig ist, interessiert nur keinen... Spätestens in hybriden Gruppenmeetings ist man verloren. Erwähnten Führungskräften ist dies ein Dorn im Auge - man gerät in Missgunst... Noch schlimmer wurde es mit Einzug von Aufzeichnungs- und Transkriptionsfunktionen. Notwendigkeit der Einwilligungsabfrage im Vorfeld kennt keiner. Typischer Satz am Anfang eines Meetings: Wir zeichnen das auf, wer das nicht möchte verlässt das Meeting... Alles Katastrophe...
Großer deutscher DAX-Konzern
Als Antwort auf kafi

@kafi und für solche Firmen arbeite ich nicht, weil dies meiner Berufsethik diametral entgegen läuft...

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@kafi
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich hatte bisher den Luxus, dass ich bei der Jobsuche auswählen konnte. Daher habe ich schon immer einen Linux Laptop, auf dem ausschließlich ich root bin - läuft so seit über 25 Jahren.
Mit Teams Videokonferenzen habe ich mich arrangiert, manche Kunden bestehen darauf. Genauso wie auf Windows-VMs. Hier kann man teilweise mit SSH Tunneln tricksen, um auf denen möglichst wenig tun zu müssen.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Meine AG ist eine AU-Firma und ist weltweit tätig. Daher schwanke ich zwischen "ich verstehe es" und "o my god". Wie bereits gesagt wurde: es sind ja nicht meine Daten, es ist nicht meine Firma.

Diese Woche wurde Duckduckgo als Suchmaschine gesperrt - also gehe ich auf Ecosia 🤭😎

Aber ich hüte mich davor irgendetwas privates dort ein zu geben. Ausser kuketzblog und noch ein paar Dinge. 🥸

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Für Windows habe ich mich aktiv entschieden (gegen MacOS nach 3 Jahren Qual für mich). Habe Win10 nachgetrauert, weil Win11 etwas merkwürdig ist.
Die Integration von Teams und Office365 ist für mich ein Segen und kann mir wirklich nichts anderes vorstellen, weil es gut miteinander zusammenpasst. Sowohl meine Firma als auch Kundenfirma arbeitet damit. Es ist quasi der Standard und macht die tägliche Arbeit einfacher.

Zum Glück ist Recall deinstalliert. Schlimme Sache das Ding.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Wir bieten in unserer Firma hauptsächlich Microsoft Dienste an (leider...) und nutzen selber Microsoft 365. Ich selbst nutze die Microsoft Dienste nur minimal, an sich auch nur Outlook und hin und wieder auch Excel. OneNote, OneDrive etc. verwende ich überhaupt nicht. SharePoint "müssen" wir als Firma nutzen.

Ich bin leider (wahrscheinlich) der Einzige in der Firma, der sich mit dem Microsoft 365 Backend am besten auskennt bzw. am meisten Erfahrung damit hat. Letztes Jahr musste ich bspw. eine Microsoft Zertifizierung machen.

Jedenfalls bin ich nicht wirklich glücklich darüber. Unabhängig von der Datenkrake Microsoft sind unsere Kunden zu 100% abhängig von diesem Scheiß Unternehmen, das haben wir vor allem die letzten beiden Tage gemerkt, als bestimmte Dienste und am Montag das Exchange Admin Center nicht funktioniert haben bzw. ausgefallen sind, die Beschwerden unserer Kunden war groß, obwohl wir da natürlich nichts für können.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf A Light Shining In Darkness

@fzer0 ich wünschte ich könnte das...

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Für die Werkzeuge, die der AG wählt, habe ich nur begrenzt Mitspracherecht. Bei uns als Landesbehörde mit Cloud-Allergie zwar Windows11, aber statt MS365 die lokalen Versionen der Office-Produkte; Teams zwar nicht, aber auch noch keine vergleichbare Umgebung zur Gruppenarbeit mit Dateianbindung. Die Lösung für Video ist Jitsi + Cisco Jabber (letzteres kann auch Video und Chat, aber so mies, dass ich mich da eher nach Teams sehne. Es funktioniert soweit. Man evaluiert fleißig weiter.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

ich beobachte fassungslos, wie Führungskräfte immer mehr Dienste in die MS-Cloud "verschieben" und Entwickler auffordern "mehr KI" einzusetzen. Derweil versuche ich unsere IT dabei zu unterstützen FOSS Alternativen zu finden. Was das Arbeits-Notebook angeht: Gibt für uns (noch) keine Alternative zu Windows. Derweil kommen bei mir absolut keine privaten Daten auf meine Arbeitsgeräte.
Als Antwort auf Worbi

@worbi dass sich Privatnutzung für Firmenhardware verbietet versteht sich IMHO von selbst...

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Obwohl ich (als kleiner Arbeiter) immer wieder Microsoft in Frage stelle, wurde zuletzt neben der Video-Telefonie auch die Telefonanlage auf Teams umgestellt.

Das alles betrifft mich nur indirekt, da ich im gewerblichen Bereich tätig bin und keine Büroarbeiten mache. Aber Umfragen und Anmeldungen zu Veranstaltungen gehen hier nur über MS-Forms. Will ich mich also einbringen, bin ich dazu verdammt, diese Dienste zu nutzen.

Ich tendiere eher dazu, nicht mitzumachen.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf nicole4fox

@nicole4fox mir zahlt keine*r genug Schmerzensgeld...

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich bekomme komplette Arbeitsgeräte von Kunden gestellt, wo ich Wert drauf lege, dass ich namentlich keinen eigenen Account im Tenant bekomme, meist ist es ein generisches Dienstleistungs-Konto mit maximal einem Alias Namen für die Email. Das Notebook bleibt konsequent beim Kunden. Keine privaten Daten, kein privates Surfen, keine private Kommunikation. Dafür habe ich mein eigenes Gerät daneben stehen. Das einzige auf meinem Gerät sind die Passwörter und der TOTP Code im Keepass XC.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich habe es aufgegeben, mich darüber aufzuregen. Unsere IT ist da beratungsresistent. Ich weigere mich Copilot zu nutzen. Auf OneDrive liegen nur Dokumente, die es öffentlich im Internet gibt. Und auf dem Smartphone lehne ich auch alles ab, was nicht unbedingt notwendig ist. Dazu gehört Teams. Leider kann ich nutzlose Webapps nicht vom Smartphone runterschmeißen. Aber für mich ist die Rente nicht mehr weit…
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich habe damit keinerlei Problem. Ich sehe darin sogar einen Vorteil. Es hilft gegen Pauschalmeinungen. Auch in der Open-Source-Welt gibt es Menschen mit eingefahrenen Meinungen, die sie nicht wirklich mit Fakten untermauern können.

Wenn man aber diese andere Welt (die man eigentlich kritisiert) auch nutzt, sieht man, wo sie schlechter - und wo sie besser ist und kann sich eine viel fundiertere Meinung bilden.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Mit dem @bistumwuerzburg habe ich zum Glück einen Arbeitgeber, der bereits soweit wie möglich auf #opensource setzt (z.B. Libre Office ist Standard, aber auch #Gimp, #Scribus und vieles mehr ist an Bord). Nur das Betriebssystem ist leider noch immer Windows. Seit der Umstellung auf 11 ruckelt es allerdings ziemlich (was eine gewisse Genugtuung bei mir auslöst) und ich denke, die Tage von diesem unsäglichen OS sind auch bei uns gezählt.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich bin mit dem Anbieter unserer Fachsoftware im Kontakt und frage regelmäßig nach Möglichkeiten, wenigstens am Arbeitsplatz über Linux zugreifen zu können.

Steter Tropfen höhlt den Stein: Man arbeitet dort inzwischen dran und hat mich als Tester vorgemerkt, wenn man so weit ist.

Das Problem wurde dort erkannt - auch wegen der steigenden Lizenzkosten auf der Serverseite.

Als Antwort auf Holger P.

@holger__p ja, und deshalb.bleib' ich weit weg von ÖD!

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Anfangs hat es mich ziemlich fertig gemacht, dass mein Arbeitgeber und auch meine Universität so sehr an Microsoft hängen. Mittlerweile habe ich resigniert, sonst hätte ich wahrscheinlich meinen Verstand verloren. Beim Ansprechen von FLOSS Alternativen werde ich meist sehr abwertend belächelt. Der Widerstand gegen das Ausprobieren von alternativen, sogar vielleicht konvivialen, Werkzeugen ist bei vielen Mitarbeitenden und -studierenden gigantisch und meine Gesundheit ist mir lieber.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Garnicht!

Bin da auch nicht allein...
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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Mein Arbeitgeber kommt aus einer aussterbenden Branche und tut seit Jahren alles, um diesen Prozess zu beschleunigen. Dazu gehört die totale Unterwerfung an Microsoft, Adobe etc. - Intern wurde da schon seit 20+ Jahren vor gewarnt. Jetzt sind die kompetentesten Mitarbeiter*innen weg oder hoffen, das bei Dienst nach Ansage bis zur Rente auszusitzen. Engagement in der IT gibt es nicht mehr, wenn Dinge nicht funktionieren, gibt es schulterzuckende Verweise auf MS ... Macht keinen Spaß.
Als Antwort auf gegenglueck

@gegenglueck ja, und so vergraulen sich Firmen kompetentes Personal...

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

@Kuketz-Blog 🛡 Das läuft 100% MS jedoch ist das eine Konzernvorgabe. Die Integration ist sehr tief (was ich mitbekomme) jedoch auch so gewollt und "es gibt anderes was ebenso funktioniert" bloß nicht bei uns... Privat seh ich das anders und frag nach Linuxfähiger Software (DaVinci Resolve - Check.) Lightroom Classic oder DxO Photolab noch fraglich
Als Antwort auf Dieter Fröhling

@dieterwilhelm tust mit echt leid...

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Zum Glück trifft mich hauptsächlich TEAMS, das ich im Chromium nutze (FF mag ned so recht). Früher mußte ich für ein paar rückständige Kunden-VPNs noch eine Win-10-VM nutzen, aber das hat sich weitgehend erledigt. Wobei ich beim neuen Projekt noch nicht weiß, was die hernehmen. Wo immer es geht, bleibe ich auf meinem Linux. (Alleine schon, weil die VM so ein Heckmeck ist. Immer erst Netzanbindung kappen, starten, Update-Service abmurksen, Netz wieder dran. Sonst Update->Crash)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

mich zermürbt es zunehmend. vorallem da es bei uns jetzt erst quasi neu implementiert wird alles auf microsoft cloud zu setzen, und die lokalen netzwerksachen alle abgeschafft werden. ich bin nun aber "nur" pädagoge in unserer Organisation und habe selbstverständlich von IT keine ahnung ..... (ich betreibe seit 10jahren eigene server, wie mail und cloud und habe ein zugegebenermaßen übertriebenes homelab für mein "hobby). daher nehme ich es wohl oder übel doch einfach hin.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Eine schöne Frage und schwierig zu beantworten. Grundsätzlich habe ich ein schlechtes Gefühl bei der Nutzung von Microsoft Produkten. So lange ich die Möglichkeit habe diese "Werkzeuge" zu vermeiden oder zu umgehen tue ich dies. Als Firmwareentwickler habe ich gewisse Freiheitsgrade. Diese schöpfe ich dann auch voll aus ... . Es ist manchmal aufwändiger aber bisher immer nachhaltig.
Als Antwort auf Klaus

@klaus
Verwundert bin ich über die Anstrengungen der IT, für Datensicherheit und Wahrung von Geschäftsgeheimnissen zu sorgen (regelmäßige Schulungen) und gleichzeitig alles von MS zu nutzen, jetzt sogar Schipschipidi Enterprise ("alles bleibt intern")...

Ich poste fleißig im firmen-"internen" Social Medium Viva Engage über Alternativen und den #diday.

Natürlich ärgert es mich, dass auch teilweise meine persönlichen Daten (Name reicht schon) in den Rechenzentren landen – wer weiß, was noch alles?! ...

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

bei meinem AG ist auch alles auf Microsoft…Windows11, Sharepoint, Teams…ich sehe das sportlich..die Software ist Schrott und funktioniert oft nicht so wie sie sollte, aber die Zeit die da draufgeht, um sich darüber zu ärgern und die Zeit, die ich dadurch länger brauche, zahlt mir ja mein AG, somit ist das nicht mein Problem 😎. Wenn der Mist wenigstens gut funktionieren würde, könnte man wenigstens verstehen, warum man das nutzt, aber so erschließt sich mir das nicht. Ich bin froh, dass ich privat das nicht nutzen muss und privat meinen Mac habe. Auch wenn das hier viele stören wird, aber für mich ist MacOS einfach passender als Linux.
Als Antwort auf 几乇丨爪丨 🤓

@neimi
Wir haben einen #openLDAP Server für die Verwaltung der Nutzer:innen, #Vaultwarden für Credentials, #mailcow für Kalender/Mail sowie #Nextcloud für Filestorage eingerichtet. Office kann jeder MA nehmen was er will solang es keine MS Lizenz benötigt. 🙂

Als Mailclient haben wir uns für #emClient entschieden, für den gibt es aktuell leider keine Version für Linux, ich hoffe das ändert sich irgendwann.

Teams war nie in Verwendung, wir nutzen oldschool mail. :-)

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

In der Firma gibt es IT Verantwortliche und die Hard- und Software ist wenig verhandelbar. (großer Konzern) EPlan, AutoCAD, SAP und Software wie sistema oder Excel mit Makros für div. Aufgaben sind zur Zeit aus meiner Sicht, alternativ los.
M$365 mit Teams, PP oder ON integriert sich auch mit den Kunden (Automobilindustrie) gut. Da kann man nix ändern...
Arrangiert und Haken dran.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Wenn der Microslop-Dreck mal wieder Amok läuft, egal. Ist ja bezahlte Arbeitszeit und halt Microsoft - da kann man nichts machen. Im Homeoffice läuft das Microslop-Notebook in einem "untrusted" Netzwerksegment, also nur Zugriff in das Internet, aber nicht in andere Netzwerksegmente in meinem LAN.

Privat ist bei mit alles Linux und FreeBSD.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ja, exakt so hier. MS-Rundumsorglospaket mit allem Hit & Shit, was Redmond so auf der Pfanne hat. Ich habe noch nicht ganz aufgegeben und frage hin und wieder mal nach, wie das so mit DSGVO und Cloud Act aussieht, bekomme aber meist nur das Marketinggewäsch zurück. Fazit: Man will es nicht hören und solange Konsequenzen nicht eintreten, ignoriert man sie.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Hallo Mike, hallo Community!
Der grundlegende Unterschied wird doch bei der Frage sein, ob man Freelancer ist oder in einem Unternehmen angestellt. Wenn man sich als selbstständige Person alles selbst aussuchen darf, ist das ein Vorteil, der nicht 1 zu 1 auf eine Person im Angestelltenverhältnis übertragen werden kann.
Ich würde auch viel lieber quelloffene Programme nutzen wollen, oder sogar ein offenes OS - da macht mir aber die IT ein Strich durch die Rechnung.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich hab mich damit abgefunden, aber es zermürbt mich langsam. Werde auch nicht müde, diese absolute Abhängigkeit von einer einzigen Firma immer wieder beim Arbeitgeber und beim Kunden anzumahnen, aber erhalte immer die selbe Antwort: "Ist halt ne Management-Entscheidung". Interessanterweise haben die Leute privat größtenteils schon auf Linux gewechselt und verwenden Microsoft, genau wie ich, nur noch in der Arbeit.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

ich sehe mich im Beruf in einer Rolle, die von meinem Privatleben getrennt ist - die Daten gehören zu meiner Rolle und ich vermeide, Privates da hineinzumischen.

Meine private Meinung zu Microsoft etc. kann ich da durchaus äußern (und das tue ich auch), aber unterm Strich ist das die Entscheidung der Führung (deren Gründe ich auch nachvollziehen kann), solange nichts arbeitsrechtlich relevantes dabei geschieht.

So wie man in der Fertigung das gestellte Werkzeug verwendet.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich muss leider beruflich im MS-Kosmos agieren. Meine Bitte, doch bitte auf Linux zu setzen, generell freie Software zu nutzen...wurde nur belächelt. Konzern halt. So muss ich mich auch in Zukunft mit diesem Software-Müll arrangieren. Ich glaube, die reagieren hier erst, wenn Onkel Trump tatsächlich den Stecker zieht. Der Datenschutz ist hier eh egal...
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

ich lach das Management aus...unsere IT ist eh eine Katastrophe....2 Leute teilen sich einen Zugang zum Intra-/Interne und je 1 Emails-Adresse...man hat nicht mal firefox zur Verfügung...ist ne Lotterie, ob's überhaupt funzt oder nicht...Berichte soll ich ohne Überstunden schreiben, während ich 8 Menschen betreue, mein PC steht allerdings am anderen Ende der WerkstattfbM...hihihi. Gelebter Surrealismus.🤪
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Die Antworten hierzu sind einfach nur traurig und zermürbend – und ich fühle das total.
Habe aufgrund ausreichender Position vor ein paar Jahren meine Arbeitsmittel weitgehend ins Linux verschieben können, während der Rest der Firma 100% Microsoft ist. Ein Wechsel zu einem AG bei dem ich wieder "zurück" müsste schreckt mich sehr sehr ab, dass ich aktuell lieber bleibe, wo ich bin (zum Besseren oder Schlechteren).

Bevor ich wechseln konnte im Grunde eine Mischung aus dem, was man hier sonst in den Antworten liest: Akzeptieren, Meckern, Alternativen aufzeigen (die dann ignoriert werden :D), aber eben auf Frust in sich aufbauen.

Das Schlimmste daran, und das wurde ja auch schon beleuchtet, wie vollkommen unnachvollziehbar das scheint, wenn man sich die Alternativen mal wirklich anschaut – sogar von Preis und digitaler Soueränität mal abgesehen; Was der moderne Linux Desktop inzwischen zu bieten hat ist phänomenal, besonders in einer Zeit in der Microsoft Windows scheinbar zur Chash Cow umfunktioniert und lieber alles Geld rauspresst, als noch etwas zu investieren.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Letztlich bleibt nur, dass man sich arrangiert. Ich habe mir ein paar Freiheiten erkämpft, aber um Teams kam ich letztlich nicht herum.
Von 2014 - 2017 war ich sogar der IT-Onkel. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als sich an die Microsoft-Infrastruktur und den Vorgaben des IT-Dienstleisters anzupassen. Die können nur Microsoft. Übrigens habe ich in der Firma noch fast 5 Jahre gearbeitet.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich teile meinen Kollegen (inkl. Chef) gelegentlich mit, dass ich zuhause seit über einer Dekade kein Windows nutze und meine private Daten- und Korrespondenzverwaltung stabil läuft - also ohne erhobenen Zeigefinger.
Wegen einiger fachspezifischer Programme, die m.W. nur auf Windows laufen, ist in der Firma ein Ausstieg auch eher nicht in Sicht - mal sehen.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Im Job habe ich mich damit arrangiert, da ich in keiner Position bin etwas daran zu ändern. Bei mir (Behörde im Ausland) wird voll auf MS gesetzt. Finde ich schon nervig, aber was auch ein anderer negativer Effekt ist: Viele Kollegen sind eher weniger technikinteressiert und für die ist alles von MS halt normal, was anderes kennen die nicht. Ich denke das hätte schon einen positiven Effekt wenn man über den Arbeitgeber auch mal Alternativen kennenlernt.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Zermürbt, weil vieles auch qualitativ so schlecht ist. Ich hinterfrage immer mal, warum wir interne Betriebsgeheimnisse auf Microsoft-Servern ablegen, aber passieren tut nichts. Betriebsrat nimmt sein Mitspracherecht sehr ernst, und konnte einiges entschärfen, aber Microsoft bleibt. Bis vor kurzem wenigstens noch on-premises-Fileserver und on-premises Sharepoint, jetzt nur noch Sharepoint-Online und Teams.🤮
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Thom

Viel mehr belastet mich die Tatsache, dass in der Schule meines Sohnes Microsoft und Co. eingesetzt werden. Zum einen, weil von mir verlangt wird, dass ich damit kommuniziere (Teams), zum anderen, weil meiner Meinung nach Kinder doch viel mehr über den Umgang mit IT lernen, wenn sie offene Software anschauen, verwenden und anpassen können. Bei MS lernen die Kids einfach, wie man ein vorgefertigtes Produkt bedient, aber nichts über die Funktionsweise etc...
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Kritische Nutzung:
kaffeeringe.de/2026/03/04/big-…


Big-Tech nutzen – Ja oder Nein?


„Wenn du Micro­soft boy­kot­tierst, war­um nutzt du dann ein Android-Han­dy!?“ Die­ser sar­kas­ti­sche Kom­men­tar ist kein Argu­ment. Er ist ein Trick. Denn er sug­ge­riert: Ent­we­der du passt dich kri­tik­los an – oder du ver­zich­test auf alles. Bei­des ist gelo­gen. Es gibt eine drit­te Option.

Die Schlau­mei­er sind gera­de wie­der auf Lin­ke­dIn aktiv. Ihre Argu­men­ta­ti­on geht so: „Wenn Du Dienst XY aus ethi­schen Grün­den nicht benut­zen willst, dann müss­tet Du auch auf die Diens­te A, B, C, D, E, F, G, H, I, J ver­zich­ten. Das machst Du nicht. Des­we­gen bist Du ein Heuch­ler.“ So schie­ßen sie bspw. gegen Open-Source oder, dass man Kon­se­quen­zen aus der Kri­tik an Open AI zieht.

Der moralische Purismus


Neu­lich schrieb einer:

„ChatGPT kün­di­gen und sich mora­lisch über­le­gen füh­len. Wäh­rend das Smart­phone in der Hand auf Tech­no­lo­gie läuft, die von genau den Indus­trien stammt, die man ver­ach­tet […] Wer glaubt, er kann die Frucht essen und den Baum ver­leug­nen, hat das Öko­sys­tem nicht ver­stan­den.[…] Deal with it!“


Das ist kein Auf­ruf zur Ehr­lich­keit. Das ist die Kapi­tu­la­ti­on vor dem Sys­tem. Denn wer „Deal with it“ sagt, akzep­tiert nicht nur die Ver­hält­nis­se – er ver­tei­digt sie.“

Ja, die digi­ta­le Welt ist kaputt. Bei Big-Tech ist Aus­beu­tung kein Bug, son­dern Busi­ness­mo­dell. Das Pro­blem ist nicht, dass die­se Kon­zer­ne „böse“ sind. Das Pro­blem ist, dass sie genau das tun, wie sie sol­len: Als Pro­fit­ma­schi­nen behan­deln sie Men­schen, Demo­kra­tie und Pla­net als Kollateralschaden.

Ethik? Ein Fei­gen­blatt. Ver­ant­wor­tung? Exter­na­li­siert. Und wir? Ein­ge­bun­den in ein Sys­tem, das uns weis­ma­chen will, wir hät­ten kei­ne Wahl – wäh­rend es uns gleich­zei­tig die Illu­si­on von „Frei­heit“ ver­kauft, solan­ge wir brav kli­cken, scrol­len, kaufen.

„Deal with it!“ – das ist das genaue Gegen­teil von dem, was Ador­no mit „Es gibt kein rich­ti­ges Leben im Fal­schen“ mein­te. Sein Satz war kei­ne Auf­for­de­rung zur Resi­gna­ti­on, son­dern eine Dia­gno­se: In einer kaput­ten Welt gibt es kei­ne unschul­di­gen Lösun­gen – aber das heißt nicht, dass wir auf­hö­ren sol­len, nach bes­se­ren zu suchen.

Wer „Deal with it“ sagt, kapi­tu­liert nicht vor der Rea­li­tät – er kapi­tu­liert vor der Mög­lich­keit, sie zu ändern. Und genau das will das Sys­tem: dass wir unse­re Wut run­ter­schlu­cken und wei­ter­ma­chen wie bisher.

Warum Verzicht keine Lösung ist


Wer kann sich leis­ten, auf alle Big-Tech-Tools zu ver­zich­ten? Die Tech-Mil­li­ar­dä­re, die ihre Kin­der von Bild­schir­men fern­hal­ten – wäh­rend sie den Rest der Welt in ihre Platt­for­men locken? Ver­zicht ist eine pri­vi­le­gier­te Haltung.

Die Jour­na­lis­tin Kash­mir Hill hat es vor ein paar Jah­ren ein­mal ver­sucht, nach­ein­an­der auf alle Ama­zon, Goog­le, Micro­soft, Apple und Face­book zu ver­zich­ten. Schon das hat ihr Leben sehr kom­pli­ziert gemacht – auf alle gleich­zei­tig zu ver­zich­ten ist prak­tisch unmög­lich. Für uns muss des­we­gen Tech-Nut­zung immer wider­sprüch­lich bleiben.

Und selbst wenn du auf alles ver­zich­ten könn­test, ändert das nichts an den Macht­ver­hält­nis­sen. Ver­zicht ist indi­vi­du­ell – das Pro­blem ist struk­tu­rell. Indi­vi­du­el­le Moral reicht nicht aus, um gesell­schaft­li­che Wider­sprü­che auf­zu­lö­sen. Oder, um es auf die Idee des „Mora­li­schen Drei­ecks“ zu pro­ji­zie­ren: Kon­su­men­ten­ethik allei­ne reicht nicht. Der Markt allein regelt es nicht. Wir sind auf den Gesetz­ge­ber und auf Unter­neh­men ange­wie­sen, die ein Inter­es­se an ethi­schem Han­deln haben.

Die Dritte Option: „Kritische Teilhabe“


Wenn Unter­wer­fung unethisch und Ver­zicht unmög­lich ist – was bleibt uns dann als Bür­ge­rin­nen und Bür­gern? Die Ant­wort: Kri­ti­sche Teil­ha­be. Wir kön­nen das Fal­sche nicht ver­las­sen, aber wir kön­nen in ihm so leben, dass es nicht auch noch Recht bekommt.

Dazu kön­nen wir uns par­ti­ell ver­wei­gern und nur bestimm­te Tools nut­zen (z. B. Signal statt Whats­App oder Next­cloud statt One­Dri­ve). Was signa­li­siert, dass nichts alter­na­tiv­los ist.

Wir kön­nen die Tech­nik ent­zau­bern, indem wir mit unse­rer Spra­che Wider­stand gegen die Nar­ra­ti­ve der Kon­zer­ne leis­ten. Wir mei­den ver­kür­zen­de For­mu­lie­run­gen wie „Der Algo­rith­mus hat ent­schie­den“, son­dern füh­ren aus: „Men­schen haben einen Algo­rith­mus so pro­gram­miert, dass er XY begünstigt.“

Wich­tig ist es auch, Alter­na­ti­ven sicht­bar zu machen, indem wir in jedem Pro­jekt fra­gen: „Gibt es eine Open-Source-Alter­na­ti­ve?“ Kri­tik wird dann zum selbst­ver­ständ­li­chen Teil sol­cher Gespräche.

Jedes Mal, wenn ein Big-Tech-Tool Pro­ble­me macht, kön­nen wir die­se Kos­ten benen­nen: „Wäre das mit einer Alter­na­ti­ve pas­siert?“ Das macht Abhän­gig­kei­ten bewusst.

Es hilft auch in Social Media nicht nur Kri­tik an Big Tech zu pos­ten, son­dern zu sagen: „Hier ist, was ich statt­des­sen nut­ze. Und das funk­tio­niert für mich super!“ Das schafft Hand­lungs­op­tio­nen für andere.

Was ich selbst tue (und wo ich scheitere)


Ich nut­ze ein Android-Smart­phone. Es nervt mich, aber ich nut­ze es – weil es prak­tisch ist, und weil ich (noch) kei­ne prak­ti­ka­ble Alter­na­ti­ve gefun­den habe. Aber:

  • Ich habe Signal und Three­ma statt Whats­App – nicht weil ich mora­lisch bes­ser bin, son­dern weil ich nicht will, dass Meta mei­ne per­sön­li­chen Kon­tak­te vermarktet.
  • Ich nut­ze Next­cloud für mei­ne Doku­men­te, Kon­tak­te und Ter­mi­ne – nicht aus Prin­zip, son­dern weil ich kon­trol­lie­ren will, wer Zugriff hat.
  • Ich schrei­be in Libre­Of­fice – nicht weil Micro­soft Word „böse“ ist, son­dern weil ich kei­ne Lust habe, für ein Tool zu zah­len, das mich aus­spio­niert und weil es ein­fach tut, was ich will, ohne zu ver­su­chen smar­ter zu sein als ich.
  • Ich nut­ze Wero wo immer es schon geht – nicht weil Pay­Pal von Peter Thiel gegrün­det wur­de, son­dern weil ich ein­fach nur bezah­len will, ohne dass man mei­ne Ver­hal­tens­da­ten zweit-und dritt­ver­wer­tet werden.
  • Ich nut­ze Linux – nicht weil Win­dows mich über­wacht, son­dern weil ich die Viel­falt und die Mög­lich­kei­ten des frei­en Betriebs­sys­tems mag.
  • Ich nut­ze gene­rell lie­ber Open-Source – nicht weil pro­prie­tä­re Soft­ware schlecht wäre, son­dern weil ich die Selbst­be­stim­mung mag und dass ich dar­an mit­wir­ken kann, wie die Soft­ware wei­ter­ent­wi­ckelt wird.

Das ist kein Ver­zicht. Das ist Selbst­be­stim­mung im Klei­nen.
Und ja, ich schei­te­re oft. Aber jedes Mal, wenn ich eine Alter­na­ti­ve nut­ze, bewei­se ich: Es geht auch anders.

Die digi­ta­le Welt ist kaputt – aber sie ist nicht alter­na­tiv­los.
Nutzt die Tech­nik, die ihr braucht – aber lasst euch nicht von ihr for­men. Stellt die Fra­gen, die die Kon­zer­ne nicht beant­wor­ten wol­len.
Und han­delt, wo ihr könnt – nicht aus Moral, son­dern aus Selbstbehauptung.

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Als Antwort auf Steffen Voß

Und ich versuche daraus Dinge für Open-Source zu lernen. Ich finde z.B. Teams echt mies. Es ist gut, wenn Programm zusammenwirken. Aber alles in eine Oberfläche zu stopfen, macht Teams zu einem schlechten Betriebssystem, das in einem mittelmäßigen Betriebssystem läuft. Wo man unter Windows verschiedene Programme gehabt hat, von denen man Dateien von der einen in die andere ziehen konnte, hat man in Teams endlose Klickwegen.

Nextcloud und andere laufen in die gleiche Sackgasse. Allerdings sind bei Nextcloud die (Hub-)Apps besser miteinander integriert. Dort kann ich eine Aufgabe aus einer Notiz erstellen.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Mich wurmt es jeden Tag. Vor allem, da es für die meisten Arbeitsplätze vollkommen überdimensionierte Werkzeuge sind, die viel zu viel Geld kosten. Dass alle Daten täglich durch die MS-Mühle geschoben werden, interessiert leider viel zu wenige.
Sprechen wir Entscheider (gender on purpose) darauf an, heisst es "das kam von der IT" *shrug*
Aber wir arbeiten gerade an einer Initiative, die das Ziel hat, FOSS besser in unseren Prozessen zu berücksichtigen - es ist ein ewiger Kampf!
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Quincy ⁂

Eigentlich müsste ich mich an die Stellen (intern) wenden, an die man sich dann eben wendet.

Aber ich bin SO. VERDAMMT. MÜDE. nach Jahrzehnten nonstop erzwungener Beschäftigung damit, immer wieder Leuten, die von selbst drauf kommen müssten, zu erzählen, warum Datenschutz wichtig ist, warum es schlimm (und der Fall) ist, dass Persönlichkeitsrechte massiv durch Big-Tech-Übergriffe bedroht sind ... warum Mitsprache überhaupt wichtig ist, und und und, so viele Ebenen ...

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (6 Tage her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich kann gut zwischen privater Nutzung und Arbeit differenzieren. Mein Arbeitgeber (SAP Beratung) macht sich auch schon seine Gedanken, ohne Microsoft geht's leider noch nicht.
Es wird schon versucht, Awareness zu schaffen, zumal man sich in meiner Branche auch für die Kunden Gedanken machen muss, z.B. bei Anfragen zum Thema 'SAP Souvereign Cloud' - da hat eine Arbeitsgruppe einen sehr guten Vortrag erarbeitet, mit dem Ergebnis, dass es noch keine wirkliche souveräne Lösung gibt.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Kurze Version:
Als bei einem meiner vorherigen AG Teams eingeführt werden sollte, habe ich gekündigt.

Lange Version:
Da ich >10 Jahre lang beim AG Cisco UC gemacht, wollte ich mein „Werk“ nicht einfach ersetzt sehen. Natürlich wollte ich auch kein Teams nutzen, weil ich das für das deutlich schlechtere System halte. Cisco Jabber kann wenigstens per XMPP föderieren.
Natürlich gab es auch weitere Gründe wie zu wenig Gehalt, kein Senior Titel nach 10 Jahren, etc.
Aber die Einführung von Teams war dann der Auslöser zu kündigen.

Ansonsten arbeite ich auf Arbeit mit Mac und weise den AG darauf hin, dass ich mit Windows ca. 20% weniger produktiv bin, weil Windows mir die eigene Arbeitsweise aufzwingt und mich nicht meine eigene nutzen lässt. Windows zu nutzen fühlt sich für mich so an, als müsste ich als Rechtshänder plötzlich mit Links schreiben.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich weiß, dass wir (#DataportAöR) in anderen Bundesländern die Umstellung auf #M365 begleiten. Es ist halt Dienstleistung 🤷‍♂️

Persönlich bin ich aber sehr happy, dass unser Kunde @landesregierung auf #OpenSource umstellt und wir uns dem in SH natürlich anpassen. Ich darf daher schon lange mit @libreoffice , zum Teil mit #OpenXchange und viel mit @nextcloud arbeiten, was nice ist 🤗

(Es gab angeblich eine*n Kolleg*in, der/die eine Zeitlang 50/50 bei M365 und bei OpenSource unterstützt haben soll. Die Person hat meinen Respekt dafür, immer wieder #professionell den Schalter im Kopf zwischen den unterschiedlichen Philosophien umlegen zu können!)

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Da ich in meiner Arbeit als Sozialarbeiter an einer öffentlichen Schule mit persönlichen und schützenswerten Personendaten zu tun habe, tue ich mich sehr schwer damit. Ich fühle mich da wie Don Quijote, ständiger Kampf gegen Windmühlen. Ich sehe es als ethische Verpflichtung meines Berufsauftrags und zum Wohl meines Klientel, mich da immer wieder dagegen zu wehren und das zu thematisieren. Die grosse Ignoranz lässt mich dabei jedoch immer wieder mit offenem Mund zurück. Vor allem, dass wenn sogar Vorgaben auf höherer Ebene vorhanden wären, diese einfach "umgebogen" oder schlichtweg ignoriert werden.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Es wird leider auch nicht besser mit der Zeit - mittlerweile ist auch noch überall KI drin. Noch -muss- man es nicht einsetzen und im Vergleich zu anderen konfiguriert mein AG die Tools in Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten. Ich habe bei Bewerbungen auch mal nach Linux gefragt, jedoch nutze ich lieber ein gestelltes Microslop, als dass ich selbst verantwortlich bin, wenn mein Linux mit was auch immer nicht funktionieren sollte.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

ich schwanke zwischen Stoizismus, Wut und WSL. Zum Glück bleibt mir wenigstens Teams erspart.
Außerdem erwähne ich bei jeder Gelegenheit bei der IT was an Windows jetzt wieder stört bzw. warum es meiner Arbeit nichts bringt. Mittlerweile ist wohl Linux in Sicht, u.a. aufgrund der Großwetterlage.
Datenschutz wird bei uns groß geschrieben, Recall+ ist bei der Umstellung auf W11 trotzdem unter dem Radar geblieben. Zum Glück hat eine sehr kompetente Kollegin mein Meckern gehört...
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

mir ist es völlig egal! Ich habe hin und wieder Bedenken geäußert, aber Null Gehör gefunden.

Eigentlich müsste die Firma komplett anders arbeiten: wir arbeiten mit Langzeitarbeitslosen, Jugendlichen, Jobcenter und Staatsanwaltschaft zusammen. Da werden persönliche Daten unverschlüsselt übertragen und mit MS Office bearbeitet. 🤷‍♂️ Von allen Seiten. 🤦‍♂️

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

in den Behörden in Schleswig Holstein findet ja derzeit ein guter umdenkprozess statt. Auch auf der Kreis-Ebene scheint das bei lokalen Behörden auch schon ein Rand-Thema zu sein. Leider aber nicht umgesetzt. Probleme dabei sind ja Kompatibilitäten mit fachsoftware die es ja meist nur für bestimmte Systeme gibt. Aber das Bewusstsein im öffentlichen Dienst scheint zu wachsen.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Beides: Ich musste mir 2021 eingestehen, dass es zu diesem Zeitpunkt nicht anders machbar/vermittelbar war und selbstverständlich wurde es gern angenommen. Aber es zermürbt, und zwar krass, spätestens nach der 3. "Umschichtung irgendeines Admin-Portals" und ständiger Regeländerungen, die Dir alles kaputtmachen.

Ohne Scheiss, irgendwann denkst Du nur noch an einen Strick.

Falls Ihr nichts mehr von mir hört...

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

mich kotzt das ziemlich an.
Gleichzeitig stelle ich fest, dass alles andere Panik auslöst.
Die meisten meiner Kolleg:innen sind froh, mit dem bestehenden System arbeiten zu können.
Immerhin sind wir auf meine Initiative von Teams zu Nextcloud umgestiegen und ich darf Libre Office auf meinem Rechner benutzen.

Komplett nervig an Win11 finde ich, dass Copilot kaum zu bändigen ist und dass einem das OneDrive quasi aufgedrängt wird.
Ich finde, wir sollten uns alle mehr wehren.

Als Antwort auf blausand 🐟

@blausand das war auch unser Vorschlag. Aber das wollte er nicht, weil peinlich usw.
Am Ende hab ich Windows auf meinem Linuxrechner emuliert (heisst das so?), Wahlzettel ausgefüllt, abgeschickt und danach Windows wieder runtergeschmissen.
Ging schneller, als im Freundeskreis einen Windows
Laptop aufzutreiben ...

Das "Programm" hätte ich mit in einer einfachen LibreCalc nachbauen können. Es hat nur die Kursabhängigkeiten erfasst und Fehler bei unmöglichen Kurskombinationen ausgespuckt.

Als Antwort auf Chrisp65

@chrisp65_3 Ja, wir hätten sicherlich den Schulsekretär fragen können. Es ging bei dem "Programm" vor allem darum, herauszufinden, welche Kurse überhaupt in welcher Kombination möglich sind. Mein Sohn wollte das in Ruhe abends zuhause machen.
Außerdem kommuniziert nicht gerne unnötig mit Menschen, die er nicht kennt. Ich denke es wäre Sache der Schule gewesen, aus diesem "Programm" eine Calc oder von mir aus auch Excel zu machen, die für ALLE zu einer Tageszeit eigener Wahl ausfüllbar ist.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Hab mit dem Admin geredet und dann habe wir meinen Chef gemeinsam überzeugt, dass ich Linux verwenden kann mit lokalen Admin Rechten.
Verlangt viel Vertrauen, aber hat sich über die Jahre ausgezahlt.
Hauptsoftware sind firmeneigene Web-Apps, Mail und R(Studio)
Allerdings hat der Konzern einen Google Enterprise Account wo fast alles drüber läuft. Damit muss ich dann leben

Ist aber außerordentlichea Glück gewesen

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Hab' mit Windows 7 und "nicht-cloud" Office in der Firma angefangen. Mit verschiedenen Tools von verschiedenen Herstellern. Lief recht gut.
Die Firma hat in den letzten Jahren alles auf Microsoft gesetzt (Cloud und 365-Schrott). 😩

Dies ist für mich, mit anderen Gründen zusammen, ganz klar ein Kündigungsgrund.

Bis dahin, bin ich aber auf der Suche nach einem Job der mir gefällt, wo ich auch brauchbare Werkzeuge (digital oder hand) benutzen darf.
Ist nicht so einfach...

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Es macht mich fertig. Statt den Einsatz von MS-Cloudprodukten zu reduzieren, wird noch mehr benutzt. Copilot und statt eines schlanken on-premises Wiki muss unbedingt Sharepoint benutzt werden.
Plus oneDrive.

Obwohl diejenigen, die Ahnung haben und mahnen, von den sehr wenigen überstimmt werden, die unbedingt (lebenswichtig) ihr Word und Excel brauchen. Damit sie darin abgespeicherte Screenshots versenden können. Von Fehlern in Sharepoint.

Rrraaaaaaahhhhhhh…. ich will auffen Arm.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Stadt Gelsenkirchen hat das Mailsystem unter Outlook laufen. Nervt mich. Ebenfalls haben wir eine Art Diskrepanz.
Auf allen Rechnern läuft ms Office, aber auf den iPads ist’s nicht erlaubt, weil es Datenschutzprobleme gibt.
Ich hätte da mehr Konsistenz drin und mehr OpenOffice.
Interessanterweise wurde uns mitgeteilt, dass Office „sicherer“ sei als IServ. Zumindest was Fehlbedienung angeht. Klingt schon seltsam, stimmt aber sogar.
Privat benutze ich nichts davon.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Verteufeln nutzt ja nix. Was nützt dir deine Abkehr von Big Tech, wenn alle Freunde, Bekannten, Familienmitgliedern mit Linux nicht klarkommen und sich weigern auf L. und andere Kommunikationsmittel des OS umzusteigen. Die lassen sich nicht bekehren und wenn Du es versuchst bist Du im harmlosesten Fall ein Eigenbrödtler und Spinner - im schlimmsten Fall sind sie so von Dir genervt, dass Sie den Kontakt abbrechen..
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Was mein Arbeitgeber macht, liegt in dessen Verantwortung. Ich bin nicht dafür zuständig. Ich überlege mir aber schon, welche Daten ich wo eingebe. Außerdem sehe ich auch einen Vorteil darin: Ich bleibe flexibel und lerne auch kennen, wie man mit diesen Tools arbeitet.

Aufregen würde es mich nur, wenn ich zum Beispiel Kinder hätte und diese von der Schule zu so etwas gezwungen werden. So wie ich es schon bei anderen erlebt habe. Da würde ich je nachdem, eventuell intervenieren.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich glaube, ich bin da etwas privilegiert. Ich durfte vor 20 Jahren die Serverlandschaft von Solaris auf Linux umstellen, als Nebenher-Admin, weil der Solaris-Admin zum Sparen entlassen wurde. Es wurde übrigens nur ein einziger Server, die Kiste war stark genug, 10 Slowlaris-Dinger zu ersetzen. Die Clients (Workstations für EDA-CAD) durfte ich auch auf Linux umstellen, nachdem ich vorher schon das freiwillige Versuchskaninchen dafür war. Äh, weil die Linux-Kiste die gleichen Aufgaben halt um ein mehrfaches schneller erledigen konnte, und EDA-CAD, da dauert ein Job schon mal Stunden.

Windows? Das war für Sekretärin, Marketing und Management. Die behaupteten auch ungefähr zwei Tage lang, sie würden das selber verwalten können, bis sie Sasser in die Knie zwang.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

in Verbindung mit den Sicherheitssystemen der Firma kann ich keine filternden DNS Server nutzen, aber alle Listen aus dem PiHole sind in Little Snitch integriert und sämtliches Tracking von MS wird blockiert.

Ansonsten sind MS Produkte die Pest. Aber wenn der Arbeitgeber in senilem Kürbisland sitzt, gibt es kaum eine Hoffnung aus Änderung 🤷‍♂️

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

es zermürbt.
Es zermürbt sehr.

Zuhause dieses an die eigenen Ansprüche angepasste System welches das macht was ich möchte wann ich es möchte vordergründig, wenn nicht sogar ausschließlich, mit wem ich es möchte
...
und im Betrieb dann dieser dampfende Haufen AA mit seinen noch viel heftiger dampfenden Programmen, pardon, "Äpps!" und seinen immer weiter ausartenden Lizenzbedingungen aus der Hölle (und es wird immer schlimmer).

Diese vielen alltäglichen winzigen Ärgernisse die sich in der Summe zu einem Berg auftürmen.

Man rettet sich mit kleinen Lichtblicken wie Notepad++, Audacity, VLC und die betriebliche Nextcloud (nur Storage) über den Tag aber es schmerzt, mit jedem Office-Dokument und jeder Mail, im Großen wie im Kleinen.

So... das tat mal wieder gut.
#VentilTröt

Als Antwort auf Enrico "meldrian" Michaelis

@meldrian O365-Postfächer können übrigens auch via IMAP/SMTP genutzt werden und für 2FA lässt sich anstatt des Microsoft Authenticators auch eine FOSS OTP-App verwenden. - Just saying. 😉
(Beides benötigt je ein Häkchen in den Benutzerkonfigurationen von O365, also Deinen Admin)
@kuketzblog
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Softwareentwickler. Beim letzten Jobwechsel hätte ich den neuen Job nicht genommen mit Windows aufm Rechner. Habe mich auf Wechsel von Linux auf Apple eingelassen: Beim AG vorher (freie Wahl) hatten die meisten Apple, da kann es ja so schlimm nicht sein. Konnte damit arbeiten, aber fand Datenkrakengehabe und UX von Apple 🤮.

Als ich 63 Jahre alt wurde, hab ich die erste Abfahrt in die Rente genommen, die ich kriegen konnte. "Kein Linux" war nicht der Hauptgrund, aber ein Grund.

@kuketzblog

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

In meinem jetzigen Laden hab ich bis aufs OS alles auf Open Source umgestellt. Der Chef mag noch immer Windows, aber sobald endlich der accountzwang kommt wird er anders denken 😁

#Libreoffice, #Firefox, #Thunderbird, #XournalPlusPlus und diverse Open Source Webdienste (lokal gehosted).

War ein weg über 2 Jahre.

Meine Stelle davor hab ich gekündigt weil trotz Absprache über meinen Kopf hinweg auf den Google Kalender gesetzt wurde. Gelegentlich bittet man mich noch im Hilfe. Lol nö.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Unsere Firma hat vor gut einem Jahr von eigenem Mailserver und LibreOffice zu MS365 gewechselt, Grund dafür war, dass Termine von Kunden immer über MS geschickt werden und einfach nicht verlässlich gesynct werden konnten. Den Officeteil muss ich ja nicht nutzen. Dateien sind weiter in Nextcloud. Mails sind halt Firmendaten, kann ich nicht ändern wenn da was verloren geht, Firmenentscheidung.
Als Antwort auf oneiromanticor

Wir hanen vor gut einem Jahr von eigenem Mailserver und LibreOffice zu MS365 gewechselt, Grund dafür war, dass Termine von Kunden immer über MS kommen und einfach nicht verlässlich gesynct werden können. Den Officeteil muss ich ja nicht nutzen. Dateien sind weiter in Nextcloud. Mails sind halt Firmendaten, kann ich nicht ändern wenn da was verloren geht, Firmenentscheidung. Da ich nur noch per Webclient kann lese ich Mails höchstens noch 1x pro Woche. Intern kommunizieren wir anders.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Als einer derjenigen, die den Mist administrieren müssen: Bei jeder ungeplanten Downtime die Geschäftsführung daran erinnern, dass wir beim selber hosten zwar auch keine 100% garantieren können, aber unsere Fuckups wenigstens *unsere* Fuckups sind und wir das selber reparieren können.

Und keine Gelegenheit auslassen auf den US CLOUDACT und die daraus resultierende Unvereinbarkeit mit der DSGVO hinzuweisen.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Als linux Admin ist mir Linux Desktop möglich, Libreoffice inkl. Statt Outlook kann Exchange Mail über WebDAV oder sogar IMAP genutzt werden. Fast alles ist per WebApp/Tomcat über Firefox verfügbar. Dennoch ist der Win11 Pc auch für mich unverzichtbar, weil Anyconnect/VPN und somit Homeoffice nicht mehr Linux-fähig. Ausgerechnet SAPGui konnte ich früher mit Linux - heute nicht mehr, obwohl ich es könnte. Doch die Kombi macht es in der Ariane/Airbus ( #Astrium ) völlig erträglich.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
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Natürlich bin ich beruflich in der bequemen Lage, diese Dienste aktiv zu ersetzen, oft gibt's aber auch deprimierenden Gegenwind.

Grundsätzlich gebe ich meinen vollen Namen nicht irgendwo ein - bei Teams, zoom, amzn & Co. kürze ich mich immer ab. Vor allem, um Verknüpfungen zu meinem Privatleben zu vermeiden. Da ich i. A. handle, spielen diese Angaben glücklicherweise auch keine Rolle.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

ich hab zum Gluck nen Linux-Desktop und bis auf Partner, die Teams nutzen, eine MS-freie Büroarbeit. Kollegen, die MS nutzen, beherrschen interoperable Formate.

Einzig: alte Messhardware erfordert MS-Systeme (teils noch XP). Habe letztens geflucht, wie ein Rohrspatz, weil ein Techniker auf Dualboot bei nem Messlaptop bestand und ich dadurch auf der Datenpartition keine Symlinks nutzen kann...

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

@Kuketz-Blog 🛡 Nochwas: Ich komme an Word und einer weiteren Windows-Software nicht vorbei. Allerdings administriere ich mein Notebook komplett selbst. Wenn man das darf kann man auch Windows erträglich gestalten. Nutze Waterfox, Thunderbird, LibreOffice für alles was nicht in Office muss und am Windows hab ich so lang rumgeschraubt bis es keine Mätzchen mehr macht.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Habe mich arrangiert. Und es zermürbt.
Manche branchenspezifische Software braucht zwingend ein Microsoft OS, und meist leider die "Apps" gleich mit dazu. Office mit Teams 🤮 Klingelton nicht änderbar, OneDrive Sharepoint kein Echtzeit-Sync, Outlook, Word.. Optik der GUIs und Piktogramme, Icons... Puh.
Wissend, wie es schöner und besser geht (privat mit Linux), das schmerzt.
Ich höre besser auf 😓 jetzt.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Dauermotzen und bei jeder Gelegenheit die Sinnfreiheit und Kosten thematisieren.

Zu bestimmten Terminen, oder bei bestimmten Teilnehmern werd ich nicht mehr eingeladen. Oder bekomme disziplinarische Maulkörbe verpasst. Wirksamkeit so fraglich wie die rechtlich einwandfreie Umsetzung von EU Recht durch MS. 😇

#microsoft #bullshit

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Es war ein langer Weg von OS/2 über Linux-Server zu alles von Microsoft. Eines ist noch übrig, aber nur noch als Fallback: Mozilla Firefox. Das alte Lotus/IBM/HCL Notes verschwindet Ende des Jahres mit seinen Resten.

Chancen? Keine. Lebe damit und administriere es grundsätzlich so, wie es geliefert wird.

Ich kann nicht sagen, dass ich es gut finde, aber nach 30 Jahren in der IT am Tropf des Rechenzentrums akzeptiere ich es und der Rest findet es sowieso toll.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Arbeite als Entwickler für einen der größten IT-Dienstleister. Gibt hier leider nur Apple und Windows. Hier haben einige den Wunsch, auf Linux zu wechseln, aber der Konzern hat scheinbar kein Interesse. Ist alles sehr MS-lastig hier. Wir müssten sogar den Microsoft Authenticator nutzen, haben dafür aber ein Diensthandy. Der würde auf meinem privaten GrapheneOS auch gar nicht laufen.
Schade eigentlich, weil alles außer Office, was ich sonst nutze, perfekt unter Linux laufen würde.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Mich frustrieret es tatsächlich jeden Tag, mit #Microsoft-Software arbeiten zu müssen. Sie ist nicht ästhetisch gestaltet, vieles ist nicht vom User her gedacht und manches schlicht nicht funktional oder einfach kaputt.

Ich würde bei einem zukünftigen Job-Wechsel Gehaltseinbußen akzeptieren, im Austausch für die Garantie, nicht mehr damit arbeiten zu müssen.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Arbeite in einer Behörde mit Windows 11. Fast alle Anwendungen sind von M$. In Edge kann man selbst nicht einmal eine andere Suchmaschine als Standard setzen und Benutzerrechte in Shell und Powershell werden mehr und mehr hart eingeschränkt. Total Commander wird abgelehnt, es gibt ja den Explorer. Gut, dann dauert halt alles ewig. Ist dann so.
Aber es nervt mich echt hart, dass die entscheidenden Personen nichts von Effizienz hören wollen (mMn das stärkere Argument als DSGVO).
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (6 Tage her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich kriege regelmäßig meine Krisen damit und schimpfe mindestens vor mich hin. Es ist schrecklich damit arbeiten zu müssen. Mein Ärger bleibt bewußt, den verdränge ich nicht. Das wäre für mich ein stillschweigendes Akzeptieren, was für mich nicht in Frage kommt. Ich schlage in regelmäßigen Abständen auch vor, in der Firma (leider groß) mal was anderes zu nehmen, neues Stichwort dazu ist die digitale Souveränität. Kommt aber noch nicht so an.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich habe es tatsächlich geschafft auf Linux umzusteigen. Jetzt sorgt mich hauptsächlich noch, dass Personal-Daten auf Windows-Rechnern verarbeitet werden. Gehe also davon aus, dass Gehalt, Krankheitstage etc. trotzdem der Datensammelwut zum Opfer fallen. Finde ich blöd, aber versuche keine Energie in Kämpfe zu stecken, die ich nicht gewinnen kann.
Eigentlich müssten sich meiner Meinung nach die Datenschutzbehörden oder so darum kümmern, dass so sensible Daten nur mit entsprechend vertrauenswürdiger Software verarbeitet werden.