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Klassiche Musik zum Arbeiten - Wer es mit europäischen Alternativen ernst meint, sollte auf US-amerikanische Streamingabos verzichten. Ich höre gerne während der Arbeit ruhige Musik und es war inakzeptabel, hierfür Youtube zu verwenden oder gar für Spotify zu bezahlen. Meine eigene MP3-Sammlung ist toll, aber wenn man die mal so weit auswendig kennt, dass man auswendig weiß, wie viel Zeit bei welchem Stück vergangen ist, beruhigt es bei der Arbeit nicht mehr sondern stresst ;-). Ich habe Idagio ausprobiert, aber dort findet man vor allem klassische Musik für Liebhaber zum bewussten und aktiven Zuhören. Hintergrundmusik für die geistige Arbeit haben sie auch, aber dafür lohnt sich das Abo nicht. Jetzt habe ich eine akzeptable Alternative gefunden: globalplayer.com/ . Der im UK produzierte und gehostete Global Player mit seinem Programm "Classic FM Calm". Er kann völlig kostenlos empfangen werden und wird werbefinanziert, die Werbung ist aber minimal und ebenfalls "calm". Für die Hintergrundbeschallung beim Schreiben, Programmieren etc. für Freunde klassischer Musik ist das ideal! #europeanalternatives #internetradio #classicalmusic #KlassischeMusik

Andreas Kilgus hat dies geteilt.

Als Antwort auf Andreas Schorr

@Andreas Schorr Du hast mich ertappt, ich wusste gar nicht, dass Spotify ein europäischer Dienst ist. War mir wohl einfach zu Mainstream ;). Aber danke, dann muss ich es immerhin meinen Teenies nicht ausreden, das ist ja schonmal gut. Für meinen Use Case - trostlose Arbeit durch sanfte Hintergrundberieselung etwas weniger trostlost zu machen ;) - ist das o.a. Internetradio trotzdem top, da wäre Spotify overkill.
Als Antwort auf Andreas Schorr

@Andreas Schorr Bei Klarna sehe ich gewisse Chancen. Das nutzen auch schon viele Nicht-Nerds in meinem Umfeld.

Mistral habe ich gerade kürzlich abonniert (bisher Perplexity-Benutzer), bin aber nur mäßig überzeugt. Um dieselbe Qualität, wie sie Perplexity bei jedem Chat bietet, zu erreichen muss ich bei Mistral in den Research-Modus gehen. Der ist echt cool, aber in dem kann ich keine PDF-Dateien hochladen, die mit berücksichtigt werden sollen, und ich hab nur 35 im Monat von solchen "Researches". In den anderen beiden Modi denkt Mistral (auch im "Think"-Modus) weniger weit und korrigiert sich selbst weniger als Perplexity das konnte. Mistral Le Chat ist sicherlich für GPT pur eine gute Konkurrenz, aber Perplexity hat mit der Art und Weise, wie es in einem auf faktische Genauigkeit getrimmten agentischen Workflow die Modelle betreibt, derzeit noch die Nase vorn.

Aktuell probiere ich auch noch Porton Lumo plus aus, zumindest bei IT-Fragestellungen ist der deutlich besser als Mistral, obwohl er intern auch u.a. ein Mistral-Modell einsetzt. Es hängt wohl einfach davon ab, wie das "Drumherum" aufgesetzt wird, das das eigentliche LLM aufruft.

Mein größtes Problem der Unverzichtbarkeit von US-Deinsten ist eh so trivial wie unlösbar: Windows (für eine branchenspezifische Anwendung) + Word. Hängt mit der Arbeit zusammen und nein, die relative Dokumentkompatibilität von LibreOffice und OnlyOffice und Softmaker reicht in meinem Fall leider nicht aus.