Auch ich komme leider nicht ganz ohne Google Play Services aus. Das Schöne an GrapheneOS: Apps, die Play Services zwingend brauchen, landen bei mir im vertraulichen Profil. Dort bekommen die Play Services – abgesehen für App-Updates – keinen Netzwerkzugriff. So lässt sich der Play-Services-Zwang zumindest ein Stück weit einhegen.

#GrapheneOS #Android #Datenschutz

/kuk

Jungbaumbeauftragter_in_spe hat dies geteilt.

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@chiefbongo @ebbesand OK ich bin raus, aus dir spricht viel Unwissenheit und Ignoranz z.B. was die Firmenpolitik und Verbundenheit zu Trump angeht. und nach einem Satz wie "mir egal, solange ich ein gutes Produkt bekomme", solltest du vielleicht deinen Bio-Text ändern. Das mit den Human Rights scheint nicht deine Priorität zu sein (der Rest auch nicht😅)
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Tag her)
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@chiefbongo @m1rk0 @w_wobble oh man ich kann da nur den Kopfschütteln. Seit tagen kommt das Apple bei Maps Werbung schalten will. Und auch bei Apple haben fast alle Apps Google mit firebase usw integriert. Dann kann man in den Browser kein anderen DNS einstellen. Und so geht es weiter. Nimm dir einen eigenen DNS Revolver wie Pihole oder Adguard und schaue dir an was deine Apple Geräte so senden.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

@chiefbongo ich überlege gerade auf GrapheneOS umzusteigen. Könnte jemand kurz erklären wie das praktisch vor sich geht, der wechsel ins vertrauliche Profil? Muss man da rebooten? Und zweite Frage: /kuk schreibt, man könnte der BankingApp im vertraulichen Profil doch Netzwerkzugriff und GAPPS zubilligen, ohne das diese auf die Haupt-Profil übergreifen? Danke fürs Erklären!
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@chiefbongo Ganz ohne Google bei Apple? Das war mal. Jetzt nutzen sie auch Gemini, das ist von Google. Ich traue denen durchaus zu, dass man das nicht wirklich systemweit abschalten kann. Apple versucht ja ebenfalls, in den Werbemarkt einzudringen. Und das iCloudkonto wurde schon mehreren Leuten ohne Angabe von Gründen gesperrt. Apple Apps nutzen nie VPN, nach jeden Update muss man die Einstellungen kontrollieren, weil Apple die gerne mal ändert, auch ohne Hinweis. Apple mag anders sein als Google, aber besser sind die auch nicht.
Als Antwort auf Schimmelreiter

@Schimmelreiter

Es gibt (noch) kein Gemini auf dem iPhone und ich benutze die "No Google" und "No Facebook" Blockierlisten. Falls die das mit Gemini doch einführen, wird das auf den eigenen Servern mit E2EE laufen - keine Verbindung weiter und wenn, dann bittet das Gerät um Erlaubnis, wie es bei ChatGPT auch läuft.

Mit den Einstellungen stimmt teilweise, aber das nimmt man dann halt in Kauf.

Ich benutze kein iCloud - habe ne eigene Nextcloud.

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Zum Glück werden diese apps immer weniger, da ich mich, meine Routinen und meine Erwartungshaltung anpasse - privacy first - auf app Unterstützung verzichte (z. B. Sporttracking), oder auf analog und / oder offline zurückkehre (z. B. Musikhören, Fachmagazine lesen, Tageszeitung lesen).

Für die app Härtefälle habe ich ein altes Handy mit android und einem anderen VPN Client und anderen DNS Service mit bigtech und tracking Filtern.

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Dennoch hängt auch das entgoooglelte GrapheneOS an Googlels Tropf, weil es das AOSP von Google benutzt.
Android an sich kommt auch von Google. Klar, beides Open Source, aber gemaintained von Google.
Solange das so ist, und es keinen wirklichen freien Fork (vielleicht auf EU-ebene irgendwie?) gibt, würde ich langfristig nicht auf Android setzen.
Mag sein, daß ich das zu düster sehe, aber das, was ich beobachte ist, daß Google die Zügel straffer zieht, was Android angeht.
Ich gehöre allerdings auch zu den "Dinosauriern", die noch Chip-TAN benutzen, monatlich fürs Konto bei der Sparkasse bezahlen, um kein Homebanking machen zu MÜSSEN, ich habe eine Kreditkarte von gebuhrenfrei.com/ , die keine App (schon optional) benötigt, der Rest geht per Email, die ich aber höchst selten benutze.
Der Rest geht über meine Nextclouds, XMPP-Server (inkl. Transporte), etc. pp.
Mein Smartphone läuft mit #sailfishos .
Als Antwort auf Ulrich Popp

@Ulrich Popp @GeoRg Die Zeit für jede Bankoperation das Terminal zu besuchen möchte ich mal haben. Kann ich erinnern, mein Vater, Lehrer am Gymnasium, später Rentner, lief jeden Tag zur Volksbank Kontoauszüge angucken. Immerhin hielt ihn das lange fit ...

Immerhin den DB-Navigator habe ich entsorgt, Fahrkarten speichere ich im PDF Wallet (das vergrößert den QR-Code schön raus so dass er leicht scanbar wird), hat den positiven Nebeneffekt dass die Bahncard ein ganzes Jahr lang gültig bleibt und nicht wie im Navigator alle paar Wochen "aktualisiert" werden muss ... und Fahrplanauskunft halt mit mobilem Navigator. Nur Verspätungsmeldungen krieg ich dann halt nicht mehr ganz so einfach.

Letztlich ist jeder Move zu mehr Datenschutz leider mit einer massiven Komforteinbuße verknüpft. Letztlich empfinde ich sogar das hier beschriebene Umschalten zwischen verschiedenen Profilen in Graphene als Komforteinbusse. Graphene sollte lernen welche Apps in welches Profil gehören und automatisch umschalten, finde ich.

Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant @MrGR Ja das ist schon so.
So viel Zeit kostet es unterm Strich garnicht. Ich fahre meist nicht extra, so im Schnitt vielleicht 1x die Woche, wenn ich sowieso auf dem Weg zum Bäcker bin und das nebenbei so mache. Ich fülle sogar noch ab und an richtige Überweisungszettel aus und werfe sie ein! :>
Jaja, da gibts auch noch!
Bahntechnisch habe ich ein Deutschlandjobticket vom RMV, also so ne RFID-Karte, ohne App. Davor hatte ich ein Abo bei der Harzer Schmalspurbahn, da hatte ich einfach ein PDF gemailt bekommen.
Als Antwort auf GeoRg

@MrGR Naja mit dem Klimbim wird man ja gerade zu "Horch&Guck" gelockt. Letztlich.
Wer auf Datenschutz steht, muß da Abstriche machen, so sehe ich das halt. Und zwischen dem "Dinosaurierdasein" wie ich es tue und dem Smartphone von der Stange mit 200Apps gibts ja etliche Graustufen.
Ich denke halt, daß Android als quelloffenes OS sterben wird, wenn es keiner "übernimmt", also forkt.
Als Antwort auf Ulrich Popp

@HoSnoopy Naja, aber das Internet nutzt du schon, nicht war? (Homebanking, Email, SailfishOS) Android Open Source Projekt ist übrigens genauso wenig oder viel quelloffen wie Linux oder Sailfish OS, was ja auf Linux basiert, und scheint genauso wenig zu sterben, wie Linux. GrapheneOS und andere Custom-Roms basieren auf AOSP. Ich bin gespannt, wie sich Linux Phones entwickeln, aber derzeit sind sie für mich noch keine Alternative zu Android Custom-ROMs.
Als Antwort auf Ulrich Popp

@HoSnoopy Ubuntu, was ich auf dem Notebook nutze, wird zum Beispiel von Canonical LTD entwickelt. Im Prinzip ist nichts gegen eine kommerzielle Weiterentwicklung einzuwenden, solange die Software quelloffen bleibt und die Prinzipien des Datenschutzes einhält. Gerade dadurch kann die Weiterentwicklung auch vorangetrieben werden, denn dafür braucht es auch Kapital.
Als Antwort auf Ulrich Popp

@HoSnoopy das ist ja das schöne an freier Software, besonder bei den Linux Distros. Wobei Ubuntu ja eher zu den nicht modernen Distros zählt. Aber das ist ja Geschmackssache. Ich hatte zuerst Mint, derzeit hab ich Ubuntu. Mir ist das relativ egal, hauptsache, mein Rechner macht, was ich brauche. Ich benutze aber mein Notebook kaum noch, mache alles mit meinem IPad oder meinen Handys.
Als Antwort auf GeoRg

@MrGR Das ist aber bei GrapheneOS doch anders, weil man Google Play Services installieren und nutzen, aber gleichzeitig die Zugriffsrechte einschränken kann. Finde das eigentlich einen guten Umgang mit der Problematik, weil es mir als user die Entscheidung überlässt, was ich wie nutze.
In meinen Augen gibt es außerdem auch ganz generell einen Unterschied zwischen "etwas brauchen" und "sich an etwas (bequemes) gewöhnt haben".
Als Antwort auf Benedikt Haberstock

@bene Leider nicht, denn letzten Endes bezieht man die Apps dann doch von Google, zumindest indirekt. Und Apps, die nur mit Google Play Integrity funktionieren, laufen auf GrapheneOS (GOS) leider gar nicht. Dazu gehören mene Banking Apps, die App meiner Krankenkasse etc. Die kann ich leider ncht austauschen. Ich rede da aus eigener Erfahrung, denn ich habe seit drei Jahren ein GOS Handy - und bin damit auch im großen und ganzen sehr zufrieden.
Als Antwort auf GeoRg

@MrGR Ok, danke für den Hinweis auf die Integrity API, das scheint wirklich problematisch zu sein. Für mich aber noch ein Grund mehr, die Monopolstellung von Google zu durchbrechen. Bin Anfänger und nutze GOS erst seit Anfang des Jahres. Komme aber bisher völlig ohne Play Services zurecht. Ist manchmal natürlich umständlicher, Banking z.B. über Browser und TAN Generator und generell halt fdroid und obtainium, wobei ich mir bei manchen App-Quellen auch unsicher bin.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Also, ich benutze hauptsächlich 2 mobile devices; mein Uralt Xiaomi Mi 9T pro mit Voltage OS. Kein Root, aber microG. Habe 3 banking apps und brauche keine Google Services. Für gar nichts.
Auf meinem Hauptdevice habe in LineageOS, auch mit microG. Da benötige ich auch keine gapps.
Ich benutze übrigens seit 2017 keine gapps mehr und besitze auch kein Google Account
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Tag her)
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Ich war früher wesentlich dogmatischer was die generelle Ablehnung von Google-Diensten angeht und habe dabei aus Unwissenheit Dinge getan/gebastelt, die ich so heute nicht mehr machen würde. Mittlerweile nutze ich auch die Sandboxed GPS in GrapheneOS und zwar im Hauptprofil. Benachrichtigungen der NINA-App kommen so durch und Signal und Threema saugen nicht den ganzen Akku leer. Apps, die ich wirklich nicht mit Google-Diensten laufen lassen will, kommen bei mir in ein eigenes Profil ohne das Zeug. Dann hab ich noch ein weiteres Profil mit GPS und Android Auto fürs....Auto.
Als Antwort auf John Doe

@JohnDoeUS_TX Doch, ich nutze das Vertrauliche Profil auch, ebenfalls ohne Google Play Services. Dort habe ich Apps eingesperrt, die ich nicht mag und nur notgedrungen drauf hab. Ich hab sie in den Private Space gesperrt, weil ich von dort aus Dinge mit Apps im Hauptprofil teilen kann, was manchmal nötig ist. Ich installiere alle(!) Apps zunächst im Hauptprofil. Entweder vom Play Store (mit "anonymem" Account) aus oder mittels Obtanium. Vom Hauptprofil aus verteile ich die Apps auf die jeweiligen anderen Profile und deaktiviere sie ggf. im Hauptprofil danach. Das erleichtert die Updates, da alle Updates über das Hauptprofil laufen.
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Da ich für einige Apps batterieschonende Benachrichtigungen möchte, laufen Play Services im Hauptprofil. Alle Alternativen fressen einfach nur den Akku auf. So bekommt auch die Peugeot und Huawei Health App Kartenmaterial. Play Services haben nur Internetzugriff, sonst nichts. Für die paar Tracker in den bösen Apps nutze ich DoT. Das ist eine Adguard Home Instanz zu Hause. Play Services kontaktieren so tatsächlich nur die Messaging Server. Sonst nichts. Vergleichbar zu MicroG.