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Eltern regen sich auf, wenn die KiTa ein Foto fürs Portfolio macht. Zwei Minuten später: Nachrichten in die WhatsApp-Elterngruppe, das ältere Kind per Google Family Link dauerüberwacht (Standort, App-Nutzung, Zeiten) und Fotosync in Googles Cloud. Datenschutz nach Bauchgefühl: Streng bei der KiTa, blind bei Big Tech. Manchmal kann ich nur noch den Kopf gen Himmel heben und rufen: »Herr, wirf Hirn vom Himmel!«

/kuk

Ralf Weinert hat dies geteilt.

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ich fände es ja spannend sich die Demografie dieser protestierenden Eltern anzuschauen. Es würde mich nicht wundern, wenn sich dort ein Klumpen bürgerlich-rechter Dauerquerulanten (aka besorgter Bürger) findet, denen es weniger um DSGVO geht, denn um den Zwergenaufstand.
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Da fällt mir was ein. Wie sagt man einem Elternbeirat eigentlich auf die nette Art, dass er nicht immer alle Eltern-Adressen als Cc in die Mails setzen soll, sondern als Bcc?
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Vielleicht besser „Wirf funktionierendes Hirn herunter“ 🤔🫣🤣
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Manche Eltern sind anscheinend völlig orientierungslos. Freund:in von Kind1 darf neben Whatsapp kein Signal installieren. Andere haben auf alle Apps eine Zeitbeschränkung, außer auf WA. Statt WA nutzen SMS schreiben oder telefonieren somit limitiert/unattraktiv, trotz Flat. Die Liste lässt sich fortsetzen.
Als Antwort auf Ditutu

@Ditutu @Kuketz-Blog 🛡 Wenn WA erlaubt ist und Signal nicht könnte das daran liegen, dass eine Child-Control-App eingesetzt wird, die WA mitlesen kann, Signal aber nicht ... Mir ist genau genommen keine bekannt, die Signal mitlesen könnte. Und bei der Kindererziehung gehts eben nicht nur um Datenschutz, es geht auch um Sicherheit der kindlichen oder pubertierenden Seelen vor ganz elementarem Missbrauch.
Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant @D22
Ich halte eine solche Überwachung durch Eltern weder für geeignet noch für angemessen um Kinderschutz umzusetzen.
Allerdings ist es mit einem verknüpften Gerät bei Signal genau so möglich, die Chats zu überwachen wie bei WA.
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Ich hatte als Freier Journalist im Lokalen ab und zu die Diskussion über Fotos von Schülerinnen und Schülern. Höhepunkt war eine Einschulung, bei der ein Vater mich fragte, ob ich das Einverständnis der Eltern für das Foto hätte. Hinter mir standen 200 Eltern, Großeltern, Onkels und Tanten, die hunderte Fotos für Facebook, Instagram, Google und Co. machten. 🙈
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Tage her)
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Ich kenne das Phänomen aus dem Print.
Menschen posten ständig Selfies und schütten ihr Herz auf Insta aus, kein Problem.
Schick ein Team in die Innenstadt eine Umfrage für ein Print-Magazin zu machen und du wirst erstaunt sein wie wenige sich fotografieren lassen wollen.
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Abwesenheit von Konsequenz und Selbstreflexion. Gerne wird
Datenschutz instrumentalisiert, wenn es in den Kram passt. BigTech ist weit weg, die Menschen der Kita kenne ich. Und wenn ich (mir) unsympathische Menschen einen "reinwürgen" kann, dann hole ich den Datenschutz raus.....
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Naja, die KiTa muss trotzdem alle Eltern fragen, deren Kinder auf Bildern zu sehen sind, die veröffentlicht werden sollen. Egal was die Eltern sonst so machen.
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Ob das mit dem Hirn werfen hilft???

#Leerdenker, oder frei nach Reinhard Mey: „Zwischen den Ohren muss die Leere wohl grenzenlos sein.“

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Etwas "ganzheitlich" oder "aus einem Guss" in der IT zu denken überfordert die meisten Menschen, da das virtuell-digitale zwar in Nutzung nah aber im Verständnis für die eigentlichen Abläufe so weit weg ist...

Aufklärung ist deshalb soooo wichtig!

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Tage her)
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Zum Thema **Dummheit der Menscheit** wird schon seit Jahrzehnten medizinisch geforscht: youtu.be/T0Uj5h4z2oY
😉
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am liebsten sind mir die Mitglieder des Elternbeirats, die dann unter sich mit WhatsApp kommunizieren und dann behaupten, die "Elternbeirat"-Gruppe sei ja privat und die DSGVO gelte ja nicht.
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make something idiot-proof and natural will create a better idiot.

Die meisten deutschen Erwachsenen sind digitale Legastheniker.
Und daran kann man überhaupt nichts machen.

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Natürlich ist ein solches Verhalten zunächst einmal widersprüchlich, ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch der Staat verpflichtet ist, die persönlichen Daten der Bürger*innen zu schützen und das gilt selbstverständlich auch für Kitas und Schulen, wobei dies in vielen davon nicht tatsächlich passiert. Denn auch da werden gerne die Angebote von Big Tech angenommen. Das müssen wir dringend ändern!
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Das Lustige ist ja sogar, dass die Photos in der Kita auch rechtlich weniger bedenklich sind …
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Ich hab jetzt in den letzten 5 Jahren bei zwei KiTas die Erfahrung gemacht, dass man als Eltern bei der Anmeldung für die Dokumentation in den Portfolio-Ordnern der Kinder explizit eine Einverständniserklärung unterschreibt. Wenn die nicht vorliegt, werden keine Fotos gemacht.

Aber: Ob es für mich okay ist, wenn meine Handynummer zum Abgleich bei Meta hochgeladen wird, hat mich noch keiner gefragt. Nur: "Oh, du bist ja gar nicht bei WhatsApp? Magst du dir es mal installieren?" - "Nope, aber ich bin bei Signal und bei Threema, ich kann dir meine ID geben."

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Du musst hinzufügen: "das ist die graue Masse, nicht die braune".
Sonst kommt er (sie, ...) durcheinander....
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

hilft nicht, es gibt niemanden im Himmel. Wir müssen von selbst aus der scheisse raus
Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Wenn an einem Kriminalitätsschwerpunkt eine Videoüberwachung mit deutlich sichtbaren Kameras, Verschlüsselung, automatischer Löschung nach wenigen Stunden und Vieraugenprinzip beim Zugriff installiert werden soll, gibt es Massenproteste.

Wenn überall alle alles und jede*n mit ihren Händis mit automatischem Asozialmedienupload filmen und fotografieren, stört das fast keinen.