#RuprechtPolenz ist ein energischer Verfechter der #Demokratie!
In seinem #Kinderbuch "Wer bestimmt auf unserem Hof" können Ihr und Eure #Kinder miterleben, warum es keine gute Alternative zu Demokratie und #Rechtsstaat gibt!
In "Tu was!" erklärt er, warum er sich derzeit Sorgen um beides macht, hält ein flammendes Plädoyer für und an die #Zivilgesellschaft und gibt den Lesern ein paar konkrete Ideen an die Hand, wie Ihr selbst die offene #Gesellschaft unterstützen und verteidigen könnt!
Entsprechend seines Vorschlages Nr. 12 sagen wir #Danke an den Mann, den man voller Überzeugung das gute Gewissen der #CDU nennen kann.
Einziger Wermutstropfen ist, dass er seinen schon eingeschlagenen Weg ins #Fediverse wieder aufgegeben hat. Vielleicht könnt Ihr ihn überzeugen zurückzukommen! Wenn dieser Post mindestens 200 ⭐ und 200
bekommt, sprechen wir mit ihm darüber, dass Ihr ihn hier haben wollt! Wenn er dann kommt, verlosen wir ein #Bücher|Duo unter allen, die geholfen haben!
CarK
Als Antwort auf Buch-Shop der Zuversicht • • •RE: dresden.network/@BuchShop_der_…
Warum wir mehr Anhänger:innen der Union im Fediverse brauchen – ein Thread 🧵.
Es ist kein Geheimnis: Im Fedi als politischem Diskursraum dominieren Anhänger:innen von Linken, Grünen und ähnlichen Parteien.
Völlig unabhängig von meinen eigenen politischen Überzeugungen halte ich das für ein strukturelles Problem. Wann immer sich Menschen mit Unions-nahem Positionen zu Wort melden, schlägt ihnen aufgestaute Wut über sämtliche (subjektive) Verfehlungen der letzten 20 Jahre entgegen. Ggf. vorhandene valide Sachkritik geht darin völlig unter und eine ernsthafte politische Debatte ist dann sehr schwierig.
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RE: dresden.network/@BuchShop_der_…
Warum wir mehr Anhänger:innen der Union im Fediverse brauchen – ein Thread 🧵.
Es ist kein Geheimnis: Im Fedi als politischem Diskursraum dominieren Anhänger:innen von Linken, Grünen und ähnlichen Parteien.
Völlig unabhängig von meinen eigenen politischen Überzeugungen halte ich das für ein strukturelles Problem. Wann immer sich Menschen mit Unions-nahem Positionen zu Wort melden, schlägt ihnen aufgestaute Wut über sämtliche (subjektive) Verfehlungen der letzten 20 Jahre entgegen. Ggf. vorhandene valide Sachkritik geht darin völlig unter und eine ernsthafte politische Debatte ist dann sehr schwierig.
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Buch-Shop der Zuversicht
2026-01-11 20:35:19
Tobias Ernst mag das.
CarK hat dies geteilt.
CarK
Als Antwort auf CarK • • •Noch schlimmer ist, dass dadurch die Motivation von Unions-Akteur:innen und ihrem Umfeld im Fediverse aktiv zu sein, mutmaßlich sehr niedrig ist.
D.h. diese Menschen, die einen sehr großen Teil der Wählerschaft und der Entscheidungsträger:innen repräsentieren, werden dadurch faktisch auf Plattformen wie X oder Facebook gehalten, und bleiben damit der unmittelbaren algorithmischen Beeinflussung durch FdGO-feindliche Tech-Oligarchen ausgeliefert. Zudem bleiben diese Plattformen dadurch auch relevant für Medien etc.
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CarK
Als Antwort auf CarK • • •Das kann doch – bei allen inhaltlichen Differenzen – nicht das Ziel der Mehrheit der Menschen im Fediverse sein. Es braucht daher aus meiner Sicht:
- die Einsicht, dass Demokratie Ertragen anderer Standpunkte impliziert,
- eine Willkommenskultur für Andersdenkende im Fedi ("Ich sehe zwar viele Dinge anders, aber schön dass du da bist!"),
- eine Konzentration auf Sachkritik statt Fundamentalkritik,
- mehr dissensfähige Zivilcourage um auf abstoßende Posts angemessen zu reagieren und insgesamt den zivilen Diskurs zu stärken,
- mehr Mut zum Muten: wer die Union fundamental ablehnt, dem sei es unbenommen sich mittels Mute- und Block-Funktion individuell ein Unions-freies Fediverse zu klicken, ganz ohne Schmähungen.
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Tobias Ernst mag das.
CarK
Als Antwort auf CarK • • •Ein konkreten Beispiel:
Ich halte die Position des Kanzlers zu Verbrennungsmotoren für falsch. Aber mir wäre viel lieber, die Debatte darüber (auch mit all jenen, die seine Position gut finden) würde im Fediverse geführt als auf X, wo Musks Interessen darüber bestimmen, welche Äußerungen Sichtbarkeit bekommen.
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skaphle
Als Antwort auf CarK • • •@cark "eine Konzentration auf Sachkritik statt Fundamentalkritik"
Aha. Du willst den Kanzler "entzaubern"? Das hat ja bisher richtig gut funktioniert.
Zeig mir einen Unionsabgeordneten, der sich auf Sachkritik einlässt und in der Realität verhaftet ist. Das ist alles nur noch Verschwörungsglaube. Die Position zu Verbrennungsmotoren ist nicht "falsch" im Sinne einer Meinung, die man teilen kann oder nicht, sondern sie ist "falsch" im Sinne, dass sie wissenschaftlich widerlegt ist und keine gemeinsame Realität mehr besteht. Ohne gemeinsame Realität ist kein Diskurs möglich.
skaphle
Als Antwort auf skaphle • • •@cark Als aktuelles Beispiel, ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast: Linnemann hat einen O-Ton von sich vorgespielt bekommen, wo er was gesagt hat, und dann hat er weiter behauptet, er hätte das nicht gesagt.
Ich verzweifel an sowas. Ich sehe das als psychischen Angriff. Das ist wie bei 1984, wo der letzte Befehl der Regierung lautet, seinen eigenen Augen nicht mehr zu trauen.
Vielleicht können andere Menschen damit "ruhig" umgehen und weiter den Dialog suchen. Ich kann es nicht. Wenn jemand wie Linnemann nicht sofort als Gefahr für die Gesellschaft geächtet wird, dann komme ich damit nicht klar. Sowas zu tolerieren ist die Vorstufe von Faschismus.
Ich bin nicht bereit, da auch nur ein Fünkchen Verständnis für zu zeigen.
Peppaplanta
Als Antwort auf skaphle • • •@skaphle @cark
Linnemann möchte nicht diskutieren, sondern manipulieren. Ich habe das dlf-Interview auch gehört und konnte es kaum aushalten. Da gibt es noch andere, denen ich auch abspreche, ehrlich diskutieren zu wollen.
Ich glaube aber, dass es um die nicht geht.
Es wäre doch gut, wenn wir uns nicht immer einfach nur unsere Meinung bestätigen würden. Damit verbessern wir ja nichts. Man muss doch auch mal hören, wie ein normaler Mensch mit einer anderen Meinung zu seinem Standpunkt kommt.
CarK hat dies geteilt.
Lala
Als Antwort auf skaphle • • •@skaphle Verständnis verlangt keiner von dir, nur ggf ignorieren. Das Linnemann hier auftaucht ist unwahrscheinlich und du könntest ihn blocken.
ich möchte nochmal wiederholen: Die andere Hälfte der Bevölkerung ist hier stark unterrepräsentiert. Es wäre besser für die Verbreitung von Vernunft, wenn die auch auf einer vernünftigen Platform mit Menschen diskutieren als wenn sie sich auf X nur Quatsch reinziehen.
@cark
distincte&clare
Als Antwort auf Lala • • •@wiesodennblos @skaphle @cark
"Die andere Hälfte"? CxUAFDP haben 60-80%.
"Es sind gewisse Themen und Meinungen hier nicht so erwünscht"? Thank goodness. Deshalb bin ich da.
"Was wissenschaftlich absoluter Blödsinn ist", darf nicht immer wieder durchgekaut werden, weil man sich beim auf Nichts Kauen die Zähne kaputt macht.
"Eine Demokratie braucht rechte und linke Themen" - was war das nochmal gewesen, dieses Lechts und Rinks? Dass eine Bundesregierung Gerichtsurteile umsetzt und nicht ignoriert oder sich drumherumbetrügt ...?
"Rechte lösen diese, Linke jene" - die seit Adenauer regierenden +/-Rechten lösen immer dieselben Probleme vor sich her, 40 Jahre bin ich mittlerweile dabei.
Jemand hier ist "konservativer Christ".
Was war nochmal konservativ?
Lala
Als Antwort auf distincte&clare • • •@distincteclare ich verstehe, dass du keine Lust hast rechte Meinungen hier zu sehen, hab ich auch nicht. Aber davon, dass wir sie hier nicht sehen, werden sie nicht weniger.
Die Situation ist ungefähr linke Blase hier, rechte Blase dort, wobei die rechte Blase von einem creepy Milliardär gesteuert ist. Du siehts schon auch, dass gewisse Probleme dadurch verstärkt werden, oder?
@skaphle @cark
CarK
Als Antwort auf Lala • • •@wiesodennblos
> linke Blase hier, rechte Blase dort, wobei die rechte Blase von einem creepy Milliardär gesteuert ist.
Zwei wichtige Ergänzungen: Aus historischen Gründen ist das "dort" (also X) größer (mehr User, denen die Inhalte angezeigt werden) und leider auch relevanter (Medien zitieren VIEL häufiger X als das Fedi).
@distincteclare @skaphle
distincte&clare
Als Antwort auf distincte&clare • • •@wiesodennblos @skaphle @cark
Die Ehe aus Mann+Frau, = die alte Queerfeindlichkeitsscheisse?
Was ein Thread hier. Die Linken sind ja so intolerant, deshalb schlittern wir jetzt wieder in den Faschismus, da kann der konservative Bürger halt gar nichts machen. Und noch niemand hat ihm ja je versucht zu erklären, weshalb das mit den Nazis nach aller Erfahrung nichts so gut kommt.
Geht ZEIT lesen bitte und alle anderen Krawallmedien.
Tobias Ernst
Als Antwort auf distincte&clare • •CarK mag das.
stephie
Als Antwort auf CarK • • •Ich glaub wenn man das Fediverse versucht rechter zu machen, damit sich da auch Unionsmitglieder wohlfühlen die 2026 noch immer in der Partei sind, obwohl die heftig nach rechts außen rückt, dann werden wir das Fediverse verlieren und trotzdem keine Unionsmitglieder des Jahres 2026 ins Fediverse holen weil die ja schon da sind wo sie sein wollen - nämlich dort wo die rechte Musik spielt, wo ihre rechten Themen befriedigt werden.
Tobias Ernst
Als Antwort auf stephie • •@stephie @CarK Eine Demokratie braucht rechte Themen, um aus der Synthese von rechts und links, ggf. auch durch gelegentlichen Machtwechsel zwischen klar rechten und klar linken Regierungen (genau der fehlt, seit es die AFD gibt) eine Synthese von Lösungen zu erreichen, die die gesamte Gesellschaft zusammenhält und weiterbringt.
Was man nicht braucht sind rechtsextreme Parolen und Ideologien, ebenso braucht man die linksextremen Parolen und Ideologien nicht.
Und in einem ersten Schritt sollte man, um von den Parolen und Ideologien wegzukommen, den Unterschied zwischen "rechts"/"links" und "rechtsextrem"/"linksextrem" begreifen und seine Sprechweise entsprechend ausrichten.
Ncihts ist schlimm, dass irgendwo rechte Msuik spielt und rechte Themen befriedigt werden (so wie hier linke Musik spielt und linke Themen befriedigt werden).
Schlimm an Fa
... mehr anzeigen@stephie @CarK Eine Demokratie braucht rechte Themen, um aus der Synthese von rechts und links, ggf. auch durch gelegentlichen Machtwechsel zwischen klar rechten und klar linken Regierungen (genau der fehlt, seit es die AFD gibt) eine Synthese von Lösungen zu erreichen, die die gesamte Gesellschaft zusammenhält und weiterbringt.
Was man nicht braucht sind rechtsextreme Parolen und Ideologien, ebenso braucht man die linksextremen Parolen und Ideologien nicht.
Und in einem ersten Schritt sollte man, um von den Parolen und Ideologien wegzukommen, den Unterschied zwischen "rechts"/"links" und "rechtsextrem"/"linksextrem" begreifen und seine Sprechweise entsprechend ausrichten.
Ncihts ist schlimm, dass irgendwo rechte Msuik spielt und rechte Themen befriedigt werden (so wie hier linke Musik spielt und linke Themen befriedigt werden).
Schlimm an Facebook und X ist, dass diese Plattformen über den Algorithmus gezielt die populistischen und extremistischen Narrative puschen, und das gefällt selbst rechten CDU-Anhängern genausowenig wie euch.
CarK mag das.
stephie
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •@tobifant
Ich finde, das ist eine ziemlich vereinfachte, idealisierte Sicht die von einer Mitte und einer ausgewogenen politischen Landschaft einer normalen Demokratie ausgeht. Das liegt real aber nicht vor.
Was definiert man als Parole, was als Ideologie, was als rechtsextrem? In Zeiten in den Menschenrechte und Problembewältigung schon als linksextreme Ideologie abgelehnt werden, haben rechtsextreme Räume ja bereits alles durchdrungen.
@cark
stephie
Als Antwort auf stephie • • •@tobifant
Wenn Rechten die algorithmische Verstärkung von Hass, v. Rechtsextremismus durch BigTech nicht gefällt dann können sie sich davon abwenden. Das haben sie nicht gemacht sondern umarmt, genutzt um damit pol. Siege zu erringen. die sie immer mehr auf rechtsextremen Kurs brachten.
Alternativen dazu sind ja möglich. Aber dann müsste man als Rechte eigene Themen haben, die sich von rechtsextremer Ideologie abgrenzen. Lösungen für reale pol. Probleme, statt Realitätsverleugnung.
@cark
Tobias Ernst
Als Antwort auf stephie • •@stephie @CarK Nein Stephie, es ist einfach so, dass rechte bestimmte Probleme lösen und linke andere Probleme lösen. Die Scholz-Regierung war ziemlich links (war sie es nicht genug, ist den Rechten deswegen kein Vorwurf zu machen ...). Ich hoffe, dass die Scholz-Regierung wenigstens einige Probelme angefangen hat auf eine Dir genehme Weise zu lösen. Mir gefielen die wenigsten seiner Lösungen und ich hab ihn wegen seiner Ukrainepolitik damals auch scharf angegriffen, aber mir würde nicht einfallen, Speziell Scholz und die vernünftigen Teile von SPD und Grümen als "Linskextrem" zu diskreditieren. Wo ich aber Linksextremismus sehe (und den kann man bei den Linken, dem BSW und auch ein paar SPD- und grünen Gestalten durchaus konstatieren), da spreche ich über ihn und hänge aus das Suffix "extrem" mit ran damit klar ist was ich
... mehr anzeigen@stephie @CarK Nein Stephie, es ist einfach so, dass rechte bestimmte Probleme lösen und linke andere Probleme lösen. Die Scholz-Regierung war ziemlich links (war sie es nicht genug, ist den Rechten deswegen kein Vorwurf zu machen ...). Ich hoffe, dass die Scholz-Regierung wenigstens einige Probelme angefangen hat auf eine Dir genehme Weise zu lösen. Mir gefielen die wenigsten seiner Lösungen und ich hab ihn wegen seiner Ukrainepolitik damals auch scharf angegriffen, aber mir würde nicht einfallen, Speziell Scholz und die vernünftigen Teile von SPD und Grümen als "Linskextrem" zu diskreditieren. Wo ich aber Linksextremismus sehe (und den kann man bei den Linken, dem BSW und auch ein paar SPD- und grünen Gestalten durchaus konstatieren), da spreche ich über ihn und hänge aus das Suffix "extrem" mit ran damit klar ist was ich hier meine.
Die derzeite Merz-Regierung ist deutlich weiter rechts. Sie löst andere Probleme. Unter anderem gefällt mir ausdrücklich, wie Merz die Russland-Thematik angeht, und ich bin ebenso der Meinung, dass eine gewisse Straffung bei der Sozialleistungen für Gruppen, die auch die von mir selbst geliebte und betreute Gruppe der Ukraineflüchtlinge betreffen würden, zu rechtfertigen ist. Weil wir die Gefahr aus Russland nur los werden, wenn unsere Rüstungsindustrie produziert und diue Wirtschaft gut läuft, finde ich, dass im Moment die gesamte Breite der Bevölkerung auch mit Einschnitten leben können muss, auch wenn das natürlich die Armen mehr trifft als Privilegiertere.
Merz vernachlässigt darüber andere Themen, worüber du berechtigt entrüstet sein darfst.
Genau das ist aber, was ich mit der Synthese meinte, wir brauchen den Wechsel zwischen verschiedenen Ansätzen, sonst bleiben Problemberge auf ewig unbearbeitet.
Aus Deinen Äußerungen entnehme ich eine abgrundtief ablehend-hassende Enttäuschung über alles, was weiter rechts als SPD steht, und mit Verlaub, die Enttäuschung ist verständlich (so wie ich sehr von Scholz und Co enttäuscht war), aber als mit links idalogfähiger Konservativer fühle ich mich und Politiker, denen ich noch vertrauen als Konservativ, aber nicht rechtsextrem schenke, zu unrecht abgelehnt und diskriminiert. Die CDU als ganzes als rechtsextreme Partei oder Rechtsaußenpartei zu bezeichnen hat für mich ungefähr die Qualität des "linksgründversifft"-Genöles der AFD, nur halt andersrum.
CarK mag das.
CarK hat dies geteilt.
stephie
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •Dein Kommentar, in dem schon jede Menge Emotion mitschwingt, macht ja bereits deutlich, dass deine Sicht darauf nicht eine ist in der sich eine Synthese aus moderat rechten oder moderat linken Politik wiederspiegeln würden sondern eine die bereits aus der Sicht eines bereits stark nach rechts verschobenen politischen Diskursraum gedacht ist. Wir sind schon viele zu sehr an die Verstärkung menschenfeindlicher Reflexe durch Social Media gewöhnt. Schwierig sich dem zu entziehen.
@cark
Tobias Ernst
Als Antwort auf stephie • •stephie
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •@tobifant
»Wenn sich der Diskursraum nach rechts verschiebt, ist es Aufgabe der linken Opposition, die rechten so weit zu kontrollieren, dass sie den Boden der Demokratie eben nicht verlassen, aber nicht, sie pauschal als Demokratiefeinde abzulehnen.«
Dafür muss man Veränderungen des Diskurses in verfassungsfeindliche, menschenfeindliche Richtung ja erstmal zur Kenntnis nehmen. Und dann muss man das auch so benennen können. Das Gegenteil passiert. Alle machen mit.
@cark
stephie
Als Antwort auf stephie • • •Der Punkt ist aber dass man - wenn man Demokratie erhalten möchte - bereits sein muss seinen Kompass auch nach danach auszurichten, was dafür notwendig ist - und dazu gehört das Menschenwürdeprinzip. Dazu gehören reale Veränderungen wahrzunehmen und Grundlagen der Demokratie zu verteidigen. Verfassungsfeindliche Bestrebungen als solche nicht so zu bennenen, um damit Leute die sich nach rechts radikalisiert haben nicht zu verärgern hilft da nicht weiter. Im Gegenteil.
@cark
stephie
Als Antwort auf stephie • • •Jeder hat unterschiedliche Werte, Menschenbilder, Einstellungen und Ideologien und das unterschiedlich konsistent.
Ich wurde christlich geprägt - deswegen sind mir soziale Gerechtigkeit, Selbstbestimmung & Menschenwürde wichtig. Und deswegen ist ein Kampf gegen Rechtsextremismus und alle Formen von Unterdrückung & Entwürdigung für mich essentiell - und es ist gleichzeitig Grundlage von Demokratie. Wenn Rechte für Entwürdigung v. Menschen eintreten dann mach ich dabei nicht mit
@cark
Tobias Ernst
Als Antwort auf stephie • •@stephie @CarK Natürlich ist es zulässig, Politiker immer dann zu kritiseren, wenn sie für die Entwürdigung von Menschen eintreten, das ist völlig legitim und würde ich auch tun. Ich folgere aus meinem christlichen Glauben nämlich auf jeden Fall die Menschenwürde. Bei "sozialer Gerechtigkeit" wirds schwieriger, da dieser Begriff politisch überfrachtet ist; ich bevorzuge Begriffe wie "Diakonie" und "Nächstenliebe" - das würde jetzt aber schnell zu einem ganz eigenen Thread.
Wogegen ich mich wehre bzw. worauf ich hinweisen wollte war lediglich (!) die pauschale Verdammung von "rechts", das Nichtunterschieden zwischen "rechtskonservativ" (was selbstverständlich die Bekenntnis zur Menschenwürde beinhaltet) und "rechtsextrem" oder "rechtspopulistisch", und die Unterstellung, die CDU sei ein hoffnungslos rech
... mehr anzeigen@stephie @CarK Natürlich ist es zulässig, Politiker immer dann zu kritiseren, wenn sie für die Entwürdigung von Menschen eintreten, das ist völlig legitim und würde ich auch tun. Ich folgere aus meinem christlichen Glauben nämlich auf jeden Fall die Menschenwürde. Bei "sozialer Gerechtigkeit" wirds schwieriger, da dieser Begriff politisch überfrachtet ist; ich bevorzuge Begriffe wie "Diakonie" und "Nächstenliebe" - das würde jetzt aber schnell zu einem ganz eigenen Thread.
Wogegen ich mich wehre bzw. worauf ich hinweisen wollte war lediglich (!) die pauschale Verdammung von "rechts", das Nichtunterschieden zwischen "rechtskonservativ" (was selbstverständlich die Bekenntnis zur Menschenwürde beinhaltet) und "rechtsextrem" oder "rechtspopulistisch", und die Unterstellung, die CDU sei ein hoffnungslos rechtsextrem- und/oder rechtspopulistischer Fall. Oder der Wunsch, einen Diskursraum zu haben, in dem keine rechten Themen vorkommen.
Wo in der CDU rechtsextremes und rechtspopulistisches passiert, darf und soll es kritisert werden (unter Hinnahme gleichartige Kritik an linksextremen und linkspopulistischen Vorgängen in der eigenen präferierten Partei ...).
Aber es muss akzeptiert werden, dass auch "rechts" Teil des demokratischen Spektrum sein kann, wenn es sich an die im Grundgesetz verankerten Werte hält.
CarK mag das.
Erwin Lottermann
Als Antwort auf CarK • • •@cark
Wir brauchen einen gesellschaftl. Konsens, dass sich die Nutzung der kommerz. SM-Plattformen für alle öffentlichen und dem Gemeinwohl verpflichteten Organisationen verbietet.
Demokratische Parteien wären m.E. die natürlichen Betreiber von Fedi-Instanzen.
Wer den Auftrag hat, an der Willensbildung des Volkes mitzuwirken, muss sich auch um die Gestaltung von Diskursräumen kümmern, die eine demokratische Willensbildung ermöglichen.
Kommerz SM will Aufmerksamkeit aber keine Willensbildung.
Tobias Ernst mag das.
drbenway
Als Antwort auf CarK • • •Dann würde ich mich durchaus freuen über den sachlichen Austausch von Argumenten...
Wer jedoch von vornherein meint, dass der Gegenüber sowieso grundsätzlich nix checkt, wird nichts bewegen. Wer denkt, nach ein paar Argumenten geht jemand sofort d’accord ist schief gewickelt...deshalb ist es gut, mal anderen sein Gehör zu schenken und gemeinsam Dinge zu durchdenken...
Zeitzeuge _64
Als Antwort auf CarK • • •Brodelinho
Als Antwort auf CarK • • •@cark Der letzten 20 Jahre? Ernsthaft? Die Vorgängerpartei, die Zentrumspartei, hat sich im NS-Staat nicht mit Ruhm bekleckert, im Gegenteil. Nach dem WK2 wurden Alt-Nazis eingesetzt und an Kohl scheint sich niemand mehr zu erinnern, der wird verklärt und aufgehübscht. Ich finde, man sollte hier keine Kampagne lostreten und ganz viele cdUler hierher einladen. Sie können sich doch hier einfach anmelden, dagegen spricht nichts. Polenz und auch Blume sind doch auch da.
1/3
Æ.
Als Antwort auf CarK • • •_rya_
Als Antwort auf CarK • • •@cark
Wie oft diskutierst Du so grundsätzlich mit CDUlern/Konservativen/Rechten etc.?
Buch-Shop der Zuversicht
Als Antwort auf _rya_ • • •@_rya_ @cark
Setzt Du das gleich?
_rya_
Als Antwort auf Buch-Shop der Zuversicht • • •@cark
Das kommt auf die jeweiligen Positionen an. Konkret sind die Überschneidungen aber eher größer geworden in den letzten 10 Jahren.
Buch-Shop der Zuversicht
Als Antwort auf _rya_ • • •@_rya_ @cark
Und die, die sich innerhalb der CDU gegen diese Tendenz aussprechen und sogar aktiv wehren, sollten wir unterstützen!
_rya_
Als Antwort auf Buch-Shop der Zuversicht • • •@cark
Ich glaube nicht daran, dass irgendwas zu gewinnen ist, wenn man die roten Linien immer weiter nach rechts verschiebt und irgendwie den Eindruck erweckt, es gäbe da Positionen zu diskutieren, die lange schon gegen Menschenrechte verstoßen.
Buch-Shop der Zuversicht
Als Antwort auf _rya_ • • •@_rya_ @cark
Das ist ein Zirkelschluss.
_rya_
Als Antwort auf Buch-Shop der Zuversicht • • •@cark
Erläutere bitte.
Buch-Shop der Zuversicht
Als Antwort auf _rya_ • • •@_rya_ @cark
Du schlussfolgerst, dass eine Änderung des Verhaltens unmöglich sei, weil das Verhalten in der Vergangenheit so war.
_rya_
Als Antwort auf Buch-Shop der Zuversicht • • •@cark
Du beziehst Dich auf meinen Tröt mit den roten Linien. Ich bin sehr überzeugt davon, dass man ein paar davon halten und verteidigen muss und dass ein Mitspielen as in Diskutieren von Positionen diese legitimiert. Wie möchtest Du Faschismus aufhalten, wenn alles diskutabel ist?
Buch-Shop der Zuversicht
Als Antwort auf _rya_ • • •@_rya_ @cark
Ich sag nicht, dass alles diskutierbar ist. Ich sage, dass man die Leute die Partei wieder von dem Weg nach rechts zurückholen muss!
Dazu dürfen wir aber Leute wie #RuprechtPolenz #RoderichKiesewetter #DanielGünther usw. nicht allein lassen.
Gondor
Als Antwort auf Buch-Shop der Zuversicht • • •@_rya_ @cark
Ganz allgemein:
Finde allein dieser Thread ist für mich "Beweis" das die Diskussionskultur grundsätzlich(!) offener ist und weniger ragebating als anderswo.
Auch grundsätzlich:
Ich halte es für falsch selbstständig und differenziert denkende Menschen zu bitten 🤨 oder bewerben doch (auch) im fediverse aktiv zu sein.🤨
Wer herkommt sollte das aus eigenem(!) Antrieb tun, dann aber auch offen empfangen werden.
Don't fight changes(!) you want to see.😉
CarK
Als Antwort auf Gondor • • •@grootinside
> das die Diskussionskultur grundsätzlich(!) offener ist und weniger ragebating als anderswo.
Da stimme ich zu, aber Luft nach oben ist trotzdem noch.
> Ich halte es für falsch selbstständig und differenziert denkende Menschen zu bitten 🤨 oder bewerben doch (auch) im fediverse aktiv zu sein.
Kannst du gerne für falsch halten. Es gibt genügend Leute, die es für richtig halten und einfach machen. 😜
Zumal du deine Ablehnung auch nicht begründet hast. 🤷
@BuchShop_der_Zuversicht @_rya_
Gondor
Als Antwort auf CarK • • •Klar, Luft nach oben ist ja immer. 😁
Etwas was ich persönlich für "falsch" halte, weil ich erstmal davon ausgehe das genannte Menschen auch auf den logischen Schluss kommen auch auf nicht Oligarchkontrollierten Netzwerken aktiv zu sein, muss/kann nicht allgemeingültig/richtig sein. 😉 You do you.
Wenn sich jemensch entscheidet trotz Argumentation etwas *nicht* zu tun respektiere ich das, so lange es niemandem schadet. #Prioritaeten #SchadeAberIsso
CarK
Als Antwort auf Gondor • • •@grootinside
Nachtrag:
Hier bedankt sich die Band extra bei Leuten, die sie explizit dazu motiviert haben, ins Fediverse zu kommen:
mastodon.social/@eselsalptraum…
Esels Alptraum / JOGIDA
2026-01-07 07:22:57
ThiryL
Als Antwort auf CarK • • •@cark
Ein Teil der Antworten zeigt, wie schmal das Fediverse aufgestellt ist und wie unwillig manche sind, andere Meinungen zu lesen.
Für andere ist das Fediverse vielleicht auch eine Art Schutzraum.
Konservative Leute ins Fediverse zu kriegen, halte ich aus verschiedenen Gründen für nicht wirklich realistisch. Du kannst aber mit Unionsleuten auch über andere Kanäle in Kontakt treten. Manchmal erlebt man Überraschungen, wenn man Briefe schickt oder ihre Büros anruft. Für euch getestet.
Tobias Ernst
Als Antwort auf CarK • •mögen das
GunChleoc, CarK und Buch-Shop der Zuversicht mögen das.
jon ⚝
Als Antwort auf CarK • • •