Ich nehme mal diese Diskussion - bitte lest sie nach - zum Anlass für eine Rückmeldung an die Mastodon-Community, soweit sie sich an Diskussionen zu meinen Posts beteiligt: Positiv: Sehr sensibel was Inklusion betrifft (ja, ich schreibe jetzt Alt-Texte). Aber: eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat, sehr pessimistische Grundhaltung. Wenig konstruktiv-positive Diskussionen. Ein Fußballverein mit diesem Klima in der Mannschaft würde absteigen #Mastodon #fediverse #Demokratie


#Wehrdienst ? Nicht für diesen Staat - kommentieren viele und dann folgt eine Liste, was alles schief laufe. Aber nur wenige könnten fliehen. Es müssen Menschen verteidigt werden, Frauen, Kinder, Alte. Und niemand von Euch sollte sagen: das werde doch nicht passieren. Das haben die Ukrainer auch gedacht, ehe sie von 🇷🇺 überfallen wurden. Und ihr Staat hat ganz sicher nicht besser funktioniert als 🇩🇪Wir müssen uns verteidigen können, damit wir uns nicht verteidigen müssen. #Wehrpflicht #Bundeswehr

@rpolenz@mastodon.social:

Es wird keine #Wehrpflicht geben, wenn sich genügend Freiwillige melden. Das hängt vor allem davon ab, was sie von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu hören bekommen. Findet ihre Entscheidung Anerkennung, werden sie zur #Bundeswehr gehen. Stößt sie auf Ablehnung, folgen viele eher der herrschenden Meinung in ihrer Klasse. Die Demos machen Wehrpflicht wahrscheinlicher.
Das Bild zeigt den Aufmacher eines FAZ-Artikels zu den Demos gegen die Wehrpflicht mit einem Foto eines selbstgemalten Plakats: „Wehrpflicht? Nein Danke!“ und der Artikelüberschrift: Schüler gegen Wehrpflicht - Fridays for future ist ihr großes Vorbild



Dr. Michael Blume hat dies geteilt.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Was alles schief geht? Es werden die Demokratie , die Menschenrechte, die Freiheit der Wörter, dass jeder sagen kann was er will und auch den Staat und Politiker kritisieren darf, verteidigt.
In Diktaturen hat der Bürger diese Rechte nicht.

Anbei ein wichtiges und richtiges Zitat:
Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – mit Ausnahme von all den anderen Regierungsformen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.
Winston Churchill (1874-1965)

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ist es möglich, dass die „pessimistische Grundhaltung“ Gründe hat, dass die „Anspruchshaltung“ gar nicht so „hoch“ ist?

Verdammt noch mal vor Klimakatastrophe und faschistischer AfD beschützt zu werden erscheint mir jetzt kein allzu hoher Anspruch an eine Demokratie. Ein Kanzlerinnen-Darsteller, der nicht nur das nicht schafft, sondern dabei auch noch alle – Migrant*innen, Arme, Junge, … – beständig ohne jeglichen Respekt behandelt, ist /der/ Grund dafür, warum (nicht nur) Junge /jedes/ Recht haben dieses versagende System in seiner jetzigen Form zu verachten.

Tut mir ja leid für alternde Politiker*innen, die so viel Herzblut in ihrem Leben da rein gesteckt haben. Aber suchen Sie die Schuldigen bitte in der auch von Ihrer Partei gestellten Regierung und vor allem da.

Als Antwort auf Benjamin Braatz

@HeptaSean
Ich hatte mich gestern schon ähnlich geäußert, etwas verhaltener vielleicht...
Es ist aber nicht fair, das alleine bei
@rpolenz abzuladen.
Die Partei hat noch aufrechte Menschen, sie sind nur kaum zu hören. Aber z. B. haben wir in Schleswig-Holstein einen Ministerpräsidenten, der ganz gut passt.
(Ich wähle lieber grün oder wenigstens Leute, die einen Plan von einer lebenswerten Zukunft haben.)
Als Antwort auf soean

@alikatze Dass @rpolenz und auch Günther definitiv zu den Besseren in der Union gehören, ist mir durchaus bewusst.
Es macht mich trotzdem betroffen, wie wenig gerade diese „Besseren in der Union“ sehen, wie klein die Unterschiede zur AfD geworden sind, wie schlimm die Parteispitzen auf Bundesebene reden und agieren.
Dann auch noch rumzumöppern, dass wir hier ihm nicht „konstruktiv-positiv“ genug sind, war dann der letzte Tropfen im Fass.
Als Antwort auf Benjamin Braatz

@Benjamin Braatz @Ruprecht Polenz Ich erlebe Politik aktiv mit seit Anfang der 80er Jahre. Da war ich Teenager. Ich habe die bleierne Kohl-Zeit erlebt, in der ausgesessen, Modernisierung verschlafen und gekungelt wurde.

Vor allem aber wurde ab da an alles und jedes ein Preisschild geklebt und alles, was zu einem funktionierenden Gemeinwesen gehört zusammengestrichen. Jugendtreffs, Bibliotheken, Schwimmbäder, Sporthallen usw kämpfen seitdem mit ständigem Mangel, zu wenig Personal, befristeten Verträgen.

Das war reine neoliberale Ideologie. Abgekupfert von Reagan und Thatcher. Privatisierung überall. Kommunen wurden so gegängelt, dass sie ihre Stadtwerke, etc verkaufen mussten, um laufende Kosten zu decken.

Die Vernachlässigung der Bahn(1), der Verkauf der Kraftwerke und Netze an Konzerne, die Privatisierung der Gesundheitssysteme, das alles begann da und wurde zur "alternativlosen“ Doktrin.

Nach der kurzen „Genosse der Bosse" Unterbrechung kam die zweite Periode des Nichtstuns. Weitere 16 Jahre, in denen jede Veränderung und Modernisierung unterbunden wurde und gesellschaftlicher Fortschritt nur dann geduldet, wenn es gar nicht mehr anders ging.

Wir wissen übrigens spätestens seit Ende der 80er über den Klimawandel Bescheid. Es gab eine aufstrebende Wind-Industrie, eine aufstrebende Solar-Industrie. Beides wurde abgewürgt.

Die Gen Z erlebt das Resultat dieser fast 40 Jahre Stillstand. Die desolate Infrastruktur, die kaputten Schulen, überforderten Lehrkräfte, die fehlenden Sozialarbeitskräfte. Die fehlenden Perspektiven, den ausgebremsten Klimaschutz, eine ungewisse, von gewissenlosen Firmen und plan- und einflusslosen Politiker*innen bestimmte Zukunft - und jetzt die reaktionäre Wende zurück in die 80er.

Sie erleben auch, wie desillusioniert ihre Elterngeneration ist. Wie sie sich, wenn sie können, auf ihren bürgerlichen Luxus beschränken, oder falls nicht, auf die Entwicklung der Verhältnisse sauer sind.

Doppelt und dreifach so, wenn ihre Vorfahren nicht schon seit anno Tobak in D leben und alle Generationen hier erleben, wie sie hinangestellt und eigentlich nicht gewollt werden, sondern immer nur „Problemfälle" sind.

Es ist wirklich etwas dreist und ignorant, von denen, die den ganzen Saich auszubaden haben, jetzt den Einsatz des eigenen Lebens zu verlangen, um etwas zu verteidigen, von dem sie am wenigsten haben.

——

(1) „Börsengang", Bilanz verbessern durch Streckenstilllegungen, Wartung und Instandsetzung einsparen, Gewinne abführen, usw.

Als Antwort auf Jaddy

@jaddy @HeptaSean
Grundsätzlich denke ich das Deutschland wieder effizienter werden muss und jeder etwas davon haben sollte. Die soziale Marktwirtschaft und fördern und fordern sind das worauf dieses Land aufgebaut ist.

Wenn man von der Politik nur noch vom Bürger fordert und Konzerne statt mit innovativen Geschäftmodellen lieber den Staat betrügen und Monopole ausbauen wärend der Mittelstand unter der Bürokratie ächzt läuft etwas gehörig schief.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Openhuman

@jaddy @HeptaSean
eine klare parteiübergreifende Europaweite langfristige und realistische Wirtschaftsstrategie wäre glaube ich selbst als Kompromiss besser als immer alle 4 Jahre alles komplett zu ändern.

wenn es in Deutschland rein rechnerisch nicht geht sollte man die Dinge zumindest in Europa ansiedeln als dass sie nach China gehen.

Habeck hat z.B. gezeigt dass es für viele Probleme z.B. bei Windkraft durchaus auch pragmatische Lösungen möglich sind. Dass wünsche ich mir mehr.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Eine hohe Anspruchshaltung ja, aber nicht an den Staat, sondern die Integrität seiner Diener. Solange Menschen über Soldaten verfügen, deren charakterliche Eignung aber für machtvolle Position derart fragwürdig ist, würde ich mein Leben auch nicht zur Verfügung stellen. Und mit der drohenden AfD sowieso nicht.Die Notwendigkeit einer Armee sehe ich durchaus, allerdings nicht in der gegenwärtigen Form. Wenn man ehrlich sein will bräuchte es eine Wehrpflicht für alle, inklusive Inklusion.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Vorweg: Ich teile ihre Ansichten. Aber ...
In 🇩🇪 gibt es einen hohen Grad an Ungleichheit. Wo bleibt der Aufruf von CDU/CSU an die Milliardäre, Millionäre und die bestverdienenden ihren Teil zur Verteidigung beizutragen, den physisch wohl hauptsächlich die Kinder der Ärmeren, darunter auch Immigranten, tragen müssen.
Wir haben Mütterrenten, steuerliche Entlastungen für Gastrobetriebe oder höhere Pendlerpauschalen ... 1/n
Als Antwort auf Ottenser

2/ während die Eltern, deren Kinder die Hauptlast eines Krieges tragen müssen, unter hohen Kosten bei den Lebensmitteln oder steigenden Mieten leidet. Leider sehen die Kinder aber keinen Einsatz bei letzteren Problemen. Ist wohl nicht so wichtig?
Für Demokratie und Freiheit zu kämpfen ist wichtig und richtig, aber die Lasten sind schon vor dem Konflikt ungleich verteilt. 3/
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich habe mir den zitierten Faden nun angeschaut; auch wenn es dort um Fragen der Wehrpflicht geht, möchte ich doch anmerken, dass mangelnde Konstruktivität sicherlich auf beiden Seiten vorliegt.

Sprechen wir also auch über:

* Verfassungswidrige Klimamaßnahmen
* Völlig untaugliches Heizungsgesetz
* Hoffnungslos verfehlte Verkehrspolitik
* Fehlendes AfD-Verbotsverfahren
* Verfassungswidrige Grenzübertrittsprüfungen
* Verfassungswidrige Streichung von Bürgergeld

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

All diese Punkte sind "Frieden und Sicherheit in Deutschland". Sie wird von den Bürgern bereits verteidigt und zwar gegen die AfD und gegen die menschenverachtende Politik von CDU und CSU.
Warum sollte jemand für so eine Regierung in den Krieg ziehen und sein Leben opfern? Die Verlierer eines Krieges sind immer die kleinen Leute. Und die Reichen reiben sich die Hände.
@rpolenz @ftranschel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Warum soll ich mich um eine äußere Sicherheit kümmern, wenn ich Ihnen nur Unsicherheit habe? Warum soll ich mir Gedanken machen, ob irgendwann vielleicht "der Russe" kommt, wenn ich mir heute Gedanken machen muss, wie ich meine Miete bezahlen?
Sie sagen, wir sollen "Freiheit und Sicherheit" verteidigen und ich sage, da gibt es zurzeit (relativ) wenig zu verteidigen.
@rpolenz
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich teile Ihre Sichtweise.
Ich denke, wir sollten unsere Demokratie und unseren Wohlstand mehr schätzen – beides ist aktuell durch schlechte Politik (insbes. Hinsichtlich Klimaschutz), sowie durch die wachsende militärische Bedrohung durch Russland und andere Mächte gefährdet.
Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie privilegiert wir in Deutschland (noch) leben können.

Ruprecht Polenz hat dies geteilt.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Vieles dieser festgestellten Grundhaltung kommt sicher daher, dass hier viele Grün und Links wählen. Zu beginn der Ampelregierung war hier richtig Aufbruchsstimmung, der Glaube, dass es progressive Politik gibt, Themen wie Klimawandel angegangen werden und das was werden kann.

Seit einem Jahr nun arbeitet sich unsere Bundesregierung an der Abschaffung möglichst aller Dinge ab, die da erreicht wurden.

Ich glaube es ist wenig verwunderlich, wenn da die Stimmung kippt.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Kritik an der Ampel gab es sicher nicht zu wenig. Die FDP wird zurecht als primärer Grund für das scheitern der Ampel angeführt und hat ja letztlich auch stark zum Verschieben der Mehrheiten zugunsten der aktuellen Regierung beigetragen.

Aber auch innerhalb der Grünen und SPD war wurde oft Kritik laut.

Ich würde also durchaus sagen, dass es Selbstkritik gab und gibt.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Naja, die Ampel ist primär an der FDP gescheidert - und an den Kampagnen der Springer-Presse. Und natürlich auch daran, das CDU/CSU schon da nicht daran interessiert waren, zukunftsfähige Politik zu machen, sondern genüsslich noch drauf gehaut haben, um selbst an die Macht zu kommen.

[Edit: Tippfehler]
@rpolenz @sheogorath

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Die Ampel ist vorrangig an Lügenkampagnen und einer destruktiven Opposition auch teilweise von innen gescheitert (vergleicht einfach mal das Handeln der aktuellen Opposition mit der CDU damals). Zudem an dem schon bestehenden Machtgefälle zwischen Bürgern und Überreichen/Konzernen, welches die Demokratie schon teilweise aushebelt.

Gehen wir nach objektiven Kriterien war die Ampel in der Zeit des Bestehens weit erfolgreicher, als die CDU-Regierungen es über mehrere Wahlperioden ist.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (18 Stunden her)
Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag

die_Leo

... bekäme meine Partnerin unter gleichem beruflichen Werdegang eine Mindestrente von 1200 Euro!
Der gesamte Bundestag, allen voran CDU/ CSU & FDP sollten sich für ihre schäbige, undanbare Egoismus-Politik schämen, mit der willentlich Bürger, die immer gearbeitet haben, wie Dreck auf der Armutsmüllhalde entsorgt werden.
Was hätten wir schon zu verlieren, wenn Russland Europa vereinnahmen würde? Beim Wehrdienst geht es doch nur um den Schutz des Berliner Elfenbeinturms ...

2/2

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Junge, Junge. Mal einfach mit der großen Keule Verständnis einfordern.

Ist schon ein ziemlich riskantes Unterfangen den Menschen pauschal ein übertriebenes Maß an "Hängemattenmentalität" zu unterstelllen, gleichzeitig aber nicht zu differenzieren und zu konkretisieren.

Schreit nach gewollter Eskalation, um sich aus dem Fediverse zurückziehen zu können.

@all Sehr, sehr gute und sachliche Antworten. Fediverse at its best.

Als Antwort auf die_Leo

Und wo ich dabei bin, zitiere ich mal MT 19/24: "Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in das Reich Gottes kommt."
Und bei MT 19/21: "Jesus antwortete ihm: Wenn Du vollkommen sein willst, geh, verkauf Deinen Besitz und gib das Geld den Armen, so wirst Du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir."
Die Bibel scheint bei den CDUlern wohl im Keller zu verstauben ... dann aber über christlich demokratische Werte reden ...
Als Antwort auf Meckerkopp

@Meckerkopp Die Aussage von Herrn Polenz über (Zitat): "Wenige konstruktiv-positive Duskussionen" sagt doch alles! Was da an destruktiver CDU-Politik aus dem Berliner Elfenbeinturm kommt ...
In China macht man schon Witze über Deutsche Autos! Die lachen made in Gernany aus!
Aber die CDU will das Verbrenneraus hinauszögern, oder setzt weiter auf Erdgas ... Schuld am Niedergang sind ja nur die faulen Life-Style-Arbeiter die zuviel Urlaub machen, zu oft krank sind ...
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Eine hohe Anspruchhaltung??? Ich erwarte „nur“, dass sich der Staat um alle kümmert. Das tut er seit Jahrzehnten nicht. Die Interessen der Reichen gehen durch, für die arme Bevölkerung wird nichts getan, sie wird gerne auch als Sündenbock dargestellt oder gegen einander aufgespielt (Stichwort: Bürgergeld/Hartz IV/ oder-wie-auch-immer). Menschen die keine Lobby haben, haben in unseren System keine Stimme. Und daher kommt auch der Pessimismus! Wie soll ich bei Klimakrise, Wehrpflicht, Krieg, Rechtsextremismus etc. positiv in die Zukunft blicken?
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

"...eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat"

- Was für eine Haltung der Bürger*innen gegenüber dem Staat und der von den Bürger*innen gewählten und bezahlten Repräsentant*innen wünschen Sie sich? Was halten Sie für zweckmäßig, hilfreich...? Kurz: Wie ist Ihre Anspruchshaltung ggü. den Bürger*innen?

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf die_Leo

Und wenn es um sonstige Einkünfte der MdB im Berliner Elfenbeinturm geht hier noch folgender Link:

share.google/pJO48jFhYYC4fdG6w

Da erinnere ich gerne erneut an MT 19/21 und MT 19/24 ... Vielleicht sollten sich die CDUler, die sich ja gerne auf christlich demokratische Werte berufen, ihre Bibel aus dem verstaubten Bücherregal holen und richtig durchlesen?!

Wie erklären Sie und alle anderen MdB später gegenüber Gott, Ihren Besitz nicht verkauft und den Armen nicht damit geholfen zu haben?

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Auch aus der Landesverteidigung werden diejenigen, welche in Friedenszeiten mit Privilegien überschüttet werden, als die Gewinner hervorgehen. Und die Opfer werden die bringen müssen, welche in Friedens- und Wohlstandszeiten auf die unterste Stufe der Gesellschaft gestellt werden. Betrachte ich mir den momentanen Politikwandel in Bezug auf Privilegien und scheinbar notwendige Opfer, ist die Einstellung zur Landesverteidigung weiter Teile der (jungen) Bevölkerung nur folgerichtig.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Hi :) ich sehe das ähnlich.
bei manchen diskussionen habe ich das gefühl, hier wimmelt es von zu kurz gekommenen, abgehängten, im falschen umfeld aufgewachsenen, die nichts dafür können, und hilfe von staat ERWARTEN.
das gute alte: hilf dir selbst, dann hilft dir gott, ist in vergessenheit geraten.
klar läuft hier gerade einiges schief, m.e. weit mehr als zu ampel zeiten,
es gibt viele menschen, die trotz extrem schlechter start bedingungen, etwas aus sich gemacht haben.. und das waren meist keine... der staat hat gefälligst zu helfen typen.

Ruprecht Polenz hat dies geteilt.

Als Antwort auf ehtron 🖥️​​🚲

@ehtron Deutschland hat mit die geringste soziale Mobilität in der entwickelten Welt. Seit ungefähr immer.
Sie sagen jetzt scheinbar, dass das irgendwie an den deutschen Genen liegt.
Ich denke ja, da sollte man mal schauen ob dieses 3-Gleisige Schulsystem vielleicht ne Katastrophe ist. Inklusive verächtlicher Attributierung von 10 Jährigen Kindern die sich fürs Gymnasium entscheiden als „Schlaubis“.

Oder ob Gründen vielleicht etwas ist, dass man sehr früh sehr positiv besetzen sollte.

Nichts davon kann das Kind selbst leisten. Wer also sonst? Wenn sie jetzt „Eltern“ antworten wollen: Genau das ist das Problem.

Als Antwort auf ehtron 🖥️​​🚲

In Ihrer Aussage stecken aber viele Vorurteile. Und vor allem der unsolidarische Ansatz, dass jeder für sich selbst sorgend muss.

Der Sinn eines Sozialstaats ist, dass man sich gegenseitig hilft. Und ja, das ist ärgerlich für die, die auf die Sonnenseite des Lebens gefallen sind und keine Leibprobleme haben. Aber auch die können sehr schnell krank werden, ihren Job verlieren oder eine gewaltige Mieterhöhung bekommen.
@ehtron @rpolenz

Als Antwort auf ehtron 🖥️​​🚲

@ehtron Also, in meiner Bubble trifft diese „Alle nur neidisch!!!“-Simplifizierung nur sehr eingeschränkt zu. Sind 'ne Menge, die nicht „zu kurz gekommen“, sondern im Gegenteil multipel privilegiert sind, und es einfach nur massiv zum Kotzen finden, wie wenig diese Gesellschaft seit Jahrzehnten für diejenigen tut, die dieses Glück nicht haben.

Jetzt mal abgesehen von den größeren Problemen – Klimakrise, Faschismus – gegen die auch nichts getan wird.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich bin durch Gary Stevenson (aus England) zutiefst davon überzeugt worden, dass wir das Geld der Superreichen zurück in die Wirtschaft lenken müssen, damit Wohlstand für alle geschaffen werden kann. Im „goldenen Zeitalter“ des Wohlstands gab es sowohl in Schweden als auch in Deutschland höhere Steuersätze – und gleichzeitig war die Arbeitslosigkeit niedriger. Meiner Meinung nach ist die Privatisierung zu weit gegangen.

youtube.com/watch?v=0jwCLwi_N7…

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB

@AwetTesfaiesus
Ja, aber selten hörte ich, dass einer unmotivierten, unentschlossenen Mannschaft der Klassenerhalt gelang.

Und um das Bild noch etwas zu strapazieren: ggf spielen Staaten nicht um den Abstieg in die Kreisliga zu verhindern; hier ginge es dann sozusagen um die Liga der besetzten Ländern.

Als Antwort auf PrinterAngel🏳️‍🌈

@angeldruckt @AwetTesfaiesus
Ich würde jetzt nicht unbedingt ein Hobby, ein Zeitvertreib, den man sich freiwillig aussucht, an den man Spaß hat und in seiner Freizeit ausübt mit einem Vollzeit und erwungenen WehrDIENST vergleichen. Erst recht nicht, weil Sport eine grundsätzlich sehr postive, friedliche und verbindende Aktivität ist.
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB

@AwetTesfaiesus
Ja, so kenne ich die Erzählungen auch, und nicht nur von Wehrdienstleistenden sondern sogar von Offizieren der Reserve.
Die Unmotiviertheit zog sich von ganz oben an durch.
Deshalb ist es auch allen Beteiligten in und um die Bundeswehr so leicht gefallen, statt mühsam Wehrgerechtigkeit wieder herzustellen einfach u bequem den Wehrdienst auszusetzen.

Man vermittelte den jungen Leuten, eigentlich könne wir euch gar nicht brauchen, und man konnte sogar noch Geld sparen.

Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB

@AwetTesfaiesus @angeldruckt Unmotiviert fände ich okay. Ich hab damals den Kriegsdienst verweigert, weil ich nicht bei vollem Bewusstsein zerfetzt werden möchte, und das auch niemand anderem antun möchte. Also ich will die ganze "Scheiße des Krieges" (Helmut Schmidt) nicht. Und heute ist das alles leider viel wahrscheinlicher als damals.

Ich würde also auch heute wieder den Kriegsdienst verweigern.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich würde das Anspruchsniveau gegenüber dem Staat hier nicht als besonders hoch bezeichnen. Die Enttäuschung ist hoch. Viele hier wären sicher schon sehr zufrieden, wenn zum einen einfach nur das Grundgesetz eingehalten werden würde (Klimaschutz, Freiheitsrechte etc.) und zum anderen die offensichtliche Korruption unter dem Deckmantel des Lobbyismus gestoppt werden würde.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Die Verteidigung unserer Demokratie erfolgt nicht nur nach außen, sondern vor allem nach innen. Das heißt auch, dass SIE die Demokratie gegen ihre und andere Parteien verteidigen müssen.

Für eine verbesserte Verteidigung nach außen würde schon helfen, Teile der Bundeswehr dauerhaft mit unseren europäischen Verbündeten trainieren zu lassen.
Bevor jmd. Dänemark oder Polen angreift, muss klar sein, dass auch wir alle kämpfen. Dann wagen sie es erst gar nicht.

#pol

#pol
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Soeben in der taz:
taz.de/Aktivismus-und-Kritik/!…
"Du machst Politik falsch. Ich bin bestimmt nicht die Erste, die dir das sagt. Denn du kannst einfach nichts richtig machen."
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Der letzte Satz mit dem Fußballverein, der mit diesem Klima absteigt, ist halt auch ein perfekt passende Kommentar für die Bundesregierung, nicht nur für die Bevölkerung wie von Ihnen angenommen.

Wenn der Kapitän (einer ohne vorherige Fußballspiel-Erfahrung) die Spielmacher sich und ihren Kumpels an der Seitenlinie die Taschen füllen läßt, oder Günstlinge ganzer Wirtschaftszweige Gesetze machen, die jeder wissenschaftlichen (und wirtschaftlichen) Vernunft trotzen, dann fragen sich die Ausputzer halt irgendwann auch, wofür sie eigentlich noch schneller rennen sollen, wenn der Kapitän brüllt „gebt alles“ und „mehr Leistung“, und der Rest auf dem Feld rumsteht.

Wenn friedliche Klima-Demos mit 2,4 Mio Teilnehmern, die größten die es in der BRD gab, letztlich ignoriert werden (oder die Gesetzgebung gegenüber diesem Tag sogar noch verschlechtert wird), dann fragt sich die Jugend zurecht: wofür? Ihr wollt doch gar nicht, dass unser aller System stabil ist? Ihr verbrennt unsere Zukunft für eure kurzsichtigen Geld-Interessen?

Und das verstärkt sich, wenn nicht-friedliche-Landwirte-Demos, um Größenordnungen kleiner, das Gehör der Politik finden und Gesetze flugs geändert werden.

Vielleicht sind das Erklärungsansätze für die Enttäuschung mancher, die Sie feststellen.

Disclaimer: ich bin kein junger Mensch.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Aus meist allen Tröt Antworten beider Themen ist etwas Verständliches herauszulesen.
Da es aber scheinbar für niemanden der Mitlesenden eine andere Äusserungsmöglichkeit für persönliche Sichten gibt landet es hier, in der Form wie es hier landet.

Ich schrieb schon an anderer Stelle sinngemäß:
Der Umgang der Gesellschaft mit ihren Bäumen ist ein Spiegel ihres Zustandes.

... 1/2


@Anne_
Ja, so noch nicht schlimm, aber da schon die Erziehung der Kronen verschlafen wurde, sollte jetzt eine Korrektur stattfinden. Wenn das unterbleibt war die ganze Aktion ab Planung und Fördermittelbeschaffung eine Luftnummer - sprich Steuergeldverschwendung.
Aber alle haben Ihr Geld für so eine Fehlleistung dann schon bekommen.

Als Antwort auf Jungbaumbeauftragter_in_spe

... 2/2
So äußert es sich dann im Speziellen:
machteburch.social/@dendronike…

Und Politik bildet(e) eine Einheit mit der Verwaltung. Und die gelebte Leistung und Leistungsvergütung stehen oft im Widerspruch und führen zu oberflächlichem "Politikverdruss". m.M.


@Anne_
Ja, so noch nicht schlimm, aber da schon die Erziehung der Kronen verschlafen wurde, sollte jetzt eine Korrektur stattfinden. Wenn das unterbleibt war die ganze Aktion ab Planung und Fördermittelbeschaffung eine Luftnummer - sprich Steuergeldverschwendung.
Aber alle haben Ihr Geld für so eine Fehlleistung dann schon bekommen.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Hihi.

Die Polenzsche Publikumsbeschimpfung.

PS: Ich weiß nicht, wie man ein Gefühl für Stimmungen und laufende Diskussionen im Fediversum bekommen will, wenn man gerade mal 34 Personen folgt.

Rückmeldung auf eigene Posts ist naturgemäß eher kritisch.

Angesichts des wahrhaft kalamitösen Zustands unseres Gemeinwesens ist dies besonders zu erwarten, wenn diese Posts von jemandem stammen, der über Jahrzehnte eine wichtige Position in der deutschen Haupt- und Staatspartei innehatte.

Als Antwort auf Mina

@mina
Na, zuviel Mastodon zu lesen kann einen schon trübsinnig werden lassen....

Ich habe inzwischen eine Reihe von Begriffen und User blockiert/entfolgt, weil ich nicht 50 Posts/Tag lesen möchte, dass die 1.5°- Grenze überschritten wird/wurde, dass die Frau Reiche/CDU das personifizierte Energieversagen ist/sind und Trump und Konsorten vor Gericht gehören... das alles habe ich begriffen!

Ich konzentriere mich lieber auf Leute/Themen die vorwärts machen....

@Mina
Als Antwort auf axel.

@axeln @manankanchu @mina
... und wenn alle, die die "Reichensteuer" für Gift erklären, recht haben würden, wie konnte es zu einem Wirtschaftswunder in der damals noch jungen Bundesrepublik kommen?
Und wenn hohe Löhne auch zu diesem Gift für die Wirtschaft gehören, wie ist dann der immer noch anhaltende wirtschaftliche Erfolg in Bayern erklärbar?
Die Liste mit den neoliberalen Lügen ließe sich fortsetzen...
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Matthias R. Koch

@manankanchu

Das ist nicht der Punkt.

Da schreibt jemand:

»eine Rückmeldung an die Mastodon-Community, […] eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat, sehr pessimistische Grundhaltung. Wenig konstruktiv-positive Diskussionen. Ein Fußballverein mit diesem Klima in der Mannschaft würde absteigen«

Darauf schrieb ich

»Ich weiß nicht, wie man ein Gefühl für Stimmungen und laufende Diskussionen […] bekommen will, wenn man gerade mal 34 Personen folgt«

Ich sprach nicht über dich.

@rpolenz

Als Antwort auf Mina

@Mina

wenn man gerade mal 34 Personen folgt


Genau da triffst Du den Nagel auf der Kopf.
wenn man das Fedi so nutzt, wie man es halt jahrelang bei den Kommerziellen antrainiert bekam, dann fehlt natürlich eine informierte realistische Einschätzung. Das ist auch der Grund, warum auch schon so viele prominete Großaccounts vor Polens bereits hier vorbeischauten, dann aber schnell auch wieder gingen. Sie dachten alle "hier ist ja gar nichts los". In Wirklichkeit sahen sie natürlich nur die austauschbaren Pressestatementposts, der 3-4 Alibigefolgten, die ebenfalls das Fedi nicht verstanfen haben.

@Matthias R. Koch @Ruprecht Polenz

Als Antwort auf Matthias R. Koch

@manankanchu @mina
Ich schließe daraus, das viele Leute den Ernst der Lage(n) erkannt haben -Klima -Rechtsruck -Überreichtum -Demokratie -Kunststoffflut ..
Positive Nachrichten sind meist kleine regionale Sachen. Ich finde es wichtig gegen die Missstände zu kämpfen. Das saugt Energie. Wichtig ist aber auch: Alternativen zum HERRschenden aufzubauen und in die Bevölkerung zu tragen. Das mach m. E. keine politische Partei. Das müssen wir selber machen.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

ich habe ca. 3/4 der Diskussion gelesen und ohne auf deren Inhalt Wehrpflicht eingehen zu wollen, finde ich bis auf Einzelne die Haltung nicht anspruchsvoll oder pessimistisch. Im Gegenteil finde ich es richtig auf die mangelnde Kompetenz, Weitsicht und vor Interessenskonflikten strotzende BuReg hinzuweisen, wenn von _dort_ Ansprüche kommen. Ja, es sind Ansprüche: nach Regelungen, um Deutschland ins eigene Weltbild anzupassen und an wenig Wohlhabende. Und dann über…
Als Antwort auf grob (teeth era) 🇺🇦🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

…Politikverdrossenheit und Anspruchshaltung beschweren ist schon heftig. Es ist einfach so, dass imner mehr Lösungsideen der Konservativen nicht mehr funktionieren (haben sie vielleicht schon länger nicht). Da muss sich einfach was bewegen. Die Regierung verdreht einfach Fakten und redet sich (zumindest öffentlich) vieles schön oder schlecht, passend zur eigenen Ideologie. Das ist einfach alles sehr, sehr schlecht, kann man nicht anders sagen. Allein die Aufmerksamkeit, die sinnlos…
Als Antwort auf grob (teeth era) 🇺🇦🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

in das Heizungsgesetz von Reiche verbraten wurde, lässt mir die Haare zu Berge stehen. Und für was? Das riecht einfach so krass nach Geldgeschenken für ein paar Lobbyisten, dass es als normaler Mensch, der es nicht so dicke hat und in jedem Compliancetraining auf Arbeit erzählt bekommt, er darf sich vom Kunden nicht zum Essen einladen lassen, schwer ist, das nicht als Korruption zu verstehen. Allermindestens ist das Ganze kommunikativ komplett in die Hose gegangen. Aber eher Lobbykratie
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

schön, sie hier zu sehen. Willkommen im fediverse. Ich teile ihre Einschätzung, dass hier in politischen beiträgen eine gewisse Resignation mitschwingt.
Es gibt hier viele Menschen, die durchdachte Ideen für die Zukunft haben oder anderen zupackend dabei helfen digital unabhängiger von big Tech zu werden #dudgemacht .
Mein Eindruck ist aber auch, dass positive Visionen zwar hier viel Applaus erhalten, in der Gesamtbevölkerung aber nur von 15 Prozent unterstützt/gewählt werden.

Ruprecht Polenz hat dies geteilt.

Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo Es gibt leider mächtige (im Sinne von finanziell und medienschaffend/-beeinflussend) Interessen, die kein Interesse an positiven Visionen haben, sondern am Status Quo gut verdienen. Dies wird dann als „konservativ“ in die Bevölkerung getragen via Bild und Welt. Echter konservativer Diskurs findet quasi nicht mehr statt, und auch die SPD unterwirft sich diesem Spiel.
Als Antwort auf axel.

@axeln
Da gebe ich dir Recht. Mein Eindruck ist auch, dass ein erheblicher Teil der Wahlberechtigten gegen ihre eigenen Interessen und die einer breiteren Gemeinschaft wählen, weil populistische einheizer ihnen einreden, den Leuten mit konkreten Konzepten ginge es nur um deren Ego, ihr ideologische Agenda, das sei alles Unfug aus dem Elfenbeinturm usw. Alles ein Frage des framings und Marketings, nicht der Qualität der eigenen Konzepte (falls vorhanden). #backtothe80s
Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo
Die Resignation sollte nicht verwundern. Die meisten verstehen den Staat so, das er für uns Menschen da ist. Aktuell haben aber viele das Gefühl er wäre eher für die Wirtschaft oder nur die Reichen da. Das Konzept arbeiten bei weniger Sozialleistungen damit es der Wirtschaft besser geht stößt auf Ablehnung.
Bereits erkämpfte Werte werden grundlos abgeschafft. Begründet wird das mit purem Populismus. Mit Wissenschaft hat das nichts mehr zu tun. 😕
@rpolenz
Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo
Diese Diskussion mit ihren unterschiedlichen Kommentaren allein zeigt schon die Vielfalt im Fediverse. Ich erlebe (auf Mastodon) wenig Frustration, dafür viel Kreativität und neue Lösungsansätze. Aber in "meiner" Bubble folgen Polenz auch nur drei Accounts. Vielleicht ist ein prominenter Politiker auch der bevorzugte Sparringspartner für jene, die sich zurückgesetzt fühlen. Kleine Anregung: Die Bubble öffnet man am besten durch Vernetzung mit anderen (Groß) Accounts.
Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo
Wer im Fediverse positive Nachrichten statt Resignation haben möchte, sollte unbedingt @VQuaschning folgen. Jeden Tag Positives zu erfolgreichen Fortschritten der Energiewende - dazu von einem absoluten Experten! #GasKathi wäre das ein Graus, wenn sie hier wäre, ihrem fossilen Fanclub erst recht, aber wer einigermaßen vernünftig ist, dem gefällt das!
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich zahle mächtig Steuern, wie wahrscheinlich die meisten hier. Zudem arbeite ich allerhand ehrenamtlich. Spenden tue ich auch noch. Kurz, ich tue viel für uns, also diesen Staat, und entsprechend ist meine Anspruchshaltung, dass der Staat gut für die Leute sorgt, denen es weniger gut geht als mir. Mir das vorzuhalten, fände ich unfair. Ach so, einen halbwegs funktionierenden ÖPNV erwarte ich auch.

Zu Pessimismus besteht leider Grund.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich war damals bei der Bundeswehr um mein Land zu verteidigen. Das bereue ich nicht und bin Stolz darauf. Aber heute, da ein Herr #Merz unverholen völkerrechtswidrige Angriffskriege befürwortet um dem orangenen Faschisten zu gefallen, würde ich mir eher ein Bein abschneiden als zusammen mit dem von Epstein für seinen Einsatz für die neue Rechte hochgelobten Herrn Merz wieder einen neuen deutsch-amerikanischen weltweiten Unterdrückungsapparat aufzubauen.
#merz
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich war gerade wählen. Frei und geheim. Das ist bei uns (noch) möglich.
Zum Thema Landesverteidigung. Darüber haben wir in der Familie vor einigen Jahren diskutiert. Meine Kinder (29/27) meinten, mich würde das aus Altersgründen nicht mehr betreffen. Im Prinzip richtig, aber ich würde dennoch im Rahmen meiner Fähigkeiten meinen Beitrag leisten (notfalls auch bewaffnet).
Als Antwort auf Sabine1963

@Sabine1963

Das stört mich tatsächlich auch an der Wehrpflicht-Debatte: Die meisten, die die Wiedereinführung fordern, sind selbst nicht betroffen. Es ist halt leicht, über die Lebenszeit anderer verfügen zu wollen.
Wenn man schon die Wehrpflicht wieder einführen will, sollte man zumindest auch all diejenigen heranziehen, die seit Aussetzung 2011 nicht mehr zum Bund/Zivildienst mussten. Ich wette, da sähe die Debatte gleich ganz anders aus.

@rpolenz

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Linke Diskurse sind oft recht gut in der Analyse (wenn man mal Bias und Vorurteile beiseite legt). Aber im Ändern fehlt es oft an Schlagkraft, weil jede*r selbst von sich überzeugt ist. Das soll nicht heißen, dass das in anderen Räumen nicht auch vorkommt. Aber es fällt mir sehr oft auf und ich will mich da auch gar nicht ausnehmen.
Als Antwort auf Peter Madlener🚲

@PMadlener
das schöne an der demokratie ist, dass man sich vielseitig konstruktiv einsetzen kann und darf. Auch außerhalb von Parteien und Wahltagen:
zeit.de/politik/2026-03/buerge…
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Den Vergleich mit dem Fußballverein finde ich interessant. Ich liebe Kreisligasport, hab ich selbst früher leidenschaftlich betrieben, und hasse Profisport. Profisport ist eine existenzielle Bedrohung und damit eine Vorstufe des Krieges. Lindsey Vonn fährt mit Knieprothes und frischem Kreuzbandriss bei Olympia, zertrümmert sich den Unterschenkel, der gerade noch vor der Amputation gerettet werden kann. Es ist entsetzlich #nolympia

Und es ist wie beim Krieg. Junge kräftige Menschen +

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

ich finde es eigenwillig, "eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat" zu monieren, während man gleichzeitig fordert, dass die Angesprochenen für diesen Staat ihren Allerwertesten herhalten sollen.
Wenn ich das Gefühl habe, zwar zu Wertschöpfung und Solidarsystem dieses Staates beitragen zu müssen, aber nicht daran partizipieren zu können, weil ich für ihn nur als Arbeitskraft und Konsument zähle, werde ich für diesen Staat nicht sterben. Das ist dann nicht meine Angelegenheit
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

hallo Herr Polenz, das ist korrekt, ich habe eine pessimistische Grundhaltung. Welchen Grund gibt mir die Regierung denn aktuell, optimistisch zu sein? Der Sozialstaat wird gestutzt, wir sollen alle mehr arbeiten, das Klima wird fossilem Lobbyismus zugunsten ignoriert... Haben wir denn gerade irgendwas, was das Leben für einfache Bürger besser werden lassen soll?
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

um von der Politik nicht beeinflusst zu werden, benötige ich mehr Privilegien als ich grad habe.
Nee, aber mal im Ernst. Rückzug ins Private und darauf hoffen, dass man den Schicksalsschlägen ausweichen kann, ist keine mutmachende Strategie.

Nazis ignorieren bis sie an der Macht sind und sich dann so bedeckt wie möglich halten? Klimaanlage einbauen gegen Klimakrise? Kinder kriegen, um Elternhormonbedingt steigende Mieten besser ignorieren zu können?

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Corinna (versiffte Göre)

Verstehen Sie mich nicht falsch, viele in meinem Umfeld dissoziieren sich auf diese Weise von der Politik. Verfolgen keine Nachrichten mehr, kapseln sich ab. Aber das ist doch genau das, was die Identifikation mit unserer Demokratie erodiert. Und wer sich nicht damit identifiziert, wer das von den Eltern auch so vorgelebt bekommt, der lässt sich schwerlich motivieren, für ebendiese Demokratie, die im Leben nur peripher stattfindet, in den Krieg zu ziehen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Mit Verlaub, aber auch ich habe die Nase von Leuten voll die versuchen ständig andere mit #Antifa zu triggern. Viele abgefangene radikale Tröts zeigen im Profil des Autors ein Gedankengut, das ich genau so verurteile, wie das aus der rechten Ecke.

Ergebnis? Ich muss gar nicht blockieren oder stumm schalten. Das machen die Profile dann aus eigenem Antrieb, weil sie gemäßigte Ansichten nicht vertragen.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

"Pessimistische Grundhaltung" gegenüber "dem Staat" rührt von Erfahrungen her. Und durch die Beobachtung der Bundesregierung seit der Wahl von Merz zum Bundeskanzler. Und: Selbstverst#ändlich habe ich eine "hohe Anspruchshaltung" zum Staat. Der Staat ist mein Diener, oder sollte er sein. Tatsächlich ist er eine Kleptokratie, ein Selbstbedienungsladen einer Politik, die "die Wirtschaft" zum Maß aller Dinge erhoben hat und die Wähler°Innen ignoriert. Und am Ende winken lukrative Pöstchen in dieser Wirtschaft. Angesichts dessen fällt konstruktiver Positivismus mehr als schwer.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

@Ruprecht Polenz Lieber Herr Polenz, das ist leider so. Die Stimmung ist hier ähnlich negativ, wie auf den rechtslastigen Medien, nur eben linkslastig. Als Mensch, der den Weg der Mitte und Vernunft sucht und konstruktive Politik machen möchte, ist es da wie dort sehr schwer auszuhalten. Immerhin aber sind hier eher auch mal differenzierte Diskussionen möglich, und die Reichweite eigener Posts wird nicht durch Algorithmen beschränkt, sondern nur durch die Fähigkeit, die korrekten Hashtags zu setzen.
Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant
Ich bin ja vor Jahren von Facebook hier her geflohen. Xitter habe ich nie verwendet, weil ich es immer schon als die größte Verbalkloake des Internets wahrgenommen habe.

Wie dem auch sei, es stimmt, dass es hier ähnlichen Dualismus von der linken Seite gibt. Aber alles in Allem finde ich es hier um Größenordnungen erträglicher als in den großen, zentralisierten Datensilos. Hier sind oft vernünftige Diskussionen möglich.

Als Antwort auf Lakritze

@Lakritze @Ruprecht Polenz Ich nehme die negative Stimmung hier stets dann wahr, wenn ich bestimmte Meinungen vertrete, insbesondere wenn ich es noch wagen sollte, über meinen Glauben zu sprechen. Wüsste nicht was das mit den regierenden Parteien zu tun haben sollte. Und es sind nicht alle, aber es sind halt einige laute, die auch hier das Nebeneinander von unterschiedlichen Meinungen schwer erträglich machen. Gerade weil der Algorithmus nicht wie Facebook in Blasen filtert, was eigentlich vorteilhaft ist, kann man sich vor denen aber nicht wirklich abstrahieren, es sei dann man greift direkt zum Block. Das gerade will ich aber nicht tun weil das ist ja die Rüdeste aller Kommunikationsarten ...
Als Antwort auf Lakritze

@Lakritze @Ruprecht Polenz Jedenfalls mehr als auf X und Facebook, das stimmt schon. Aber was mir schwer zu schaffen macht ist halt die Sache dass alle auf der AFD einhacken wegen ihrer mangelnden Demokratiefähigkeit (völlig zurecht!), aber gleichzeitig am anderen Ende des Spektrums eine solche mangelnde Demokratiefähigkeit geduldet und teils noch zelebriert wird. Ich kann mich dafür schützen, aber für die Gesellschaft stimmt mich das sehr nachdenklich.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

@Ruprecht Polenz

sehr pessimistische Grundhaltung


sind im Fediverse vielleicht einfach zu viele Realist:innen versammelt? Und (rethorische Frage): könnte eine gerechtere, glaubwürdigere, ehrlichere und nachhaltig gedachte Politik helfen? Siehe z.B. akuelle Meldung, dass das Verfahren wegen der maskendeals von Spahn eingestellt wurde.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich denke, es gibt einen Zusammenhang zwischen dem hohen Anspruch (z.B. Alt-Texte) und einer Möglichkeit, sinnvolle Diskussionen zu führen.

Ich sehe hier durchaus eine Menge konstruktiver Diskussionen. Natürlich nicht immer. Mich hat auch schon ein antisemitischer Mob zum Schweigen zu bringen versucht, als ich mich geweigert habe, den Gaza-Krieg als "Genozid" zu betrachten.

Es hängt hier im #Fediverse vieles an den Admins und der Wahl der Instanz.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag

Jasper Jens

Wenn sie sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen zu Klimakrise, Umweltzerstörung & Artensterben auseinander setzen, wissen sie, dass diese Probleme dabei sind ausser Kontrolle zu geraten, wenn sie es nicht schon sind. Das wäre schlimm genug, wenn wir nicht auch noch eine Regierung hätten, die von fossilen Investoren und Halunken damoniert wird und alles tut, um die Lage zu verschlimmern. Daneben wächst eine neonazistische Partei heran, die immer mehr den Diskurs bestimmt.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich denke, der große Fehler in der Debatte war, das über die Jugendlichen und nicht mit ihnen gesprochen worden ist. Aus Sicht der Jugendlichen könnte die legitime Frage also sein: Was bekommen wir dafür, wieder Bund oder Zivi machen zu müssen? Bessere Schulen? Mehr Mitsprache? Mehr die Zukunft bei pol. Entscheidungen mitzudenken? Ich glaube, damit würde sich sicher eine höhere Bereitschaft schaffen lassen.
Als Antwort auf Jasper Jens

Zwischen meiner Weltsicht und der Realität in diesem Land, gibt es längst keine gemeinsame Ebene mehr, die Probleme sind so grundsätzlich und die politische und wissenschaftliche Ignoranz so allgegenwärtig, dass ich mittlerweile auch keine Hoffnung mehr habe. Mein Anspruch an den Staat ist, dass er zumindest nicht alles noch schlimmer macht, an diesem Punkt sind wir aber längst angekommen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich habe 1993 meinen Wehrdienst geleistet in den Nachwehen des kalten Krieges. Ich muss sagen, dass ich die jungen Leute (auch meine Kinder) verstehen kann, wenn sie fragen, was sie hier eigentlich verteidigen sollen?
Wenn es darum geht, diese Welt zu für sie zu verteidigen, dann passiert in diesem Land gar nichts. Dann gehen Lobbyinteressen immer vor. Diejenigen, die der Politik am egalsten sind, sollen im Falle eines Falles ihr Leben geben für diese Welt! Das ist zynisch.
Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag

Jasper Jens

Es wäre schlimm genug, wenn wir nicht auch noch eine Regierung hätten, die das Werk fossiler Investoren und Halunken verrichtet & alles tut, die Lage zu vertilgen. Wenn die deutschen Konservativen nicht auch noch eine neonazistische Partei geboren hätten, die nun droht unsere Demokratie zu verschlingen. Mit jedem Tag, an dem die CDU-Spitzen mit den Narrativen der Faschisten hausieren gehen, wächst das Monster weiter. Was wird denn erwartet? Dankbarkeit? Jauchzende Freude?
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Jasper Jens

ausser wählen gehen und größtmöglicher Unabhägigkeit in wirtschaftlichen & technischen Fragen kann ich leider gerade nicht viel mehr ausrichten, weil ich mich in diesem Land und in dieser Gesellschaft nicht entfalten kann. Es wäre doch mal was, etwas gegen die um sich greifende Resignation und grassierenden Depressionen im Land zu unternehmen, doch die CDU-Regierung hetzt lieber Menschen gegeneinander auf und hetzt gegen marginalisierte Gruppen & Menschen in prekären Lebenssituationen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Wo ich wohne und arbeite, ist die CDU-Brandmauer reine Theorie und nur noch ein reines Image-Problem. Was aber auch egal ist, weil die Nazi-Patei bei den nächsten Wahlen sehr wahrscheinlich alleine regieren kann.

Und immer schön die Fußball-Vereins-Metapher: wir haben ein Altherren-Vereinschef, der angesichts ernster Probleme die Ehrenamtler beleidigt, während Hooligans das Stadion zerlegen und Großinvestoren das Geld raustragen. Aber vielleicht hilft ein Weihnachtssingen mit N-Hymne?

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Es haben jetzt sehr viele etwas dazu geschrieben und ich habe keine zeitlichen Kapazitäten, um zu prüfen, ob all meine diesbezüglichen Gedanken schon enthalten sind - also lege ich einfach los:

1. Nach meinem Empfinden sprüht das #Fediverse geradezu vor aktiven Menschen, die eben nicht einfach nur meckern, sondern Veränderung anstreben. Denen muss man aber folgen, wenn man sie wahrnehmen möchte - den anders als bei #BigTech gibt es eben keinen #Algorithmus, der das macht.

1/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

Hier daher zunächst ein paar Empfehlungen:

@SheDrivesMobility
@kuketzblog

@VQuaschning
@marcuwekling
@squirrelnews_de
@wir_energie
@GreenLegal_EU

Zudem kann man themenspezifisch ## folgen und bekommt dann auch dort viel positiven Input.

Ich sehe hier auch viele Initiativen, die ganz klar auf Beteiligung und Demokratiearbeit abzielen. Dazu fällt mir natürlich aktuell der der #DIDay als erstes ein, aber auch #UnplugBigTech oder @pruef_de finden hier viel Resonanz.

2/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

2. Sind die Diskussionen nach meinen persönlichen Erfahrungen hier auf #mastodon in 95% der Fälle konstruktiver, sachlicher und interessanter als bei #Facebook oder #LinkedIn, bei denen ich meine anderen #SocialMedia Erfahrungen machen konnte und einfach froh darüber bin mich nicht mehr von rechten Trollen und Bots in Erregungsschleifen ziehen lassen zu müssen. Dafür im Gegenzug hier aber neue Perspektiven und Ideen eröffnet bekomme.

Wieso das passiver sein soll als...

3/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

sich bei LinkedIn von Herrn Plöß oder Herrn Aiwanger mit Unsinn beschallen zu lassen oder sich bei #X von Herrn Merz herabwürdigen zu lassen, während er gleichzeitig #Trump nacheifert, die #Brandmauer einreißt und Frau #Reiche die Energiewende sowie Herrn #Dobrindt den #Rechtsstaat zerstören lässt, erschließt sich mir nicht. Vor allem weil hier ja nicht nur Kritik daran geäußert, sondern zu #Demo|s und #Petition|en gegen diese #Politik aufgerufen wird.

4/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

Selbst kleine Ideen wie #Danke sagen, die ich ja sogar von Ihnen abgeleitet habe oder der Aufruf zu #FediverseFirst, um BigTech Einfluss und Macht zu nehmen, erhalten hier positive Resonanz und Unterstützung.

3. Dass bei eigenen Posts so prominenter Personen wie Ihnen auch einges an Widerspruch dabei ist, ist nach meinem Empfinden nicht destruktiv, sondern einerseits erwartbar und andererseits ja durchaus auch hilfreich, um sich wechselseitig mit Gedanken zu bereichern - so ...

5/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

wie wir beide das ja auch privat miteinander machen. Noch immer denke ich ich voller Freude an den gemeinsamen Abend in #Freiberg #Sachsen und das interessante Gespräch sowie die vielen Gedanken-PingPongs in der gemeinsamen Signalgruppe, bei denen wir uns ja nicht immer einig sind, die aber doch auch deshalb so spannend sind, weil wir uns gegenseitig mit unseren Perspektiven bereichern, oder?

Jedenfalls nehme ich wahr, dass sie sehr wohl auf Anregungen anderer User...

6/x

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

reagieren und finde das immer wieder toll. Ebenso weiß ich, dass ich schon von Ihnen gelernt habe und das auch weitertrage!

Gibt es sowas bei den #Plattformen von #Microsoft und #Meta auch? Ich habe sowas über die Jahre dort nur selten erlebt!

4. Hilft die Anwesenheit von vielen Menschen mit vielen unterschiedlichen Ideen und Gedanken dabei, dass die strukturellen Möglichkeiten (keine Erregungsspiralen, keine Algorithmen) des #Fediverse dahin führen, dass wir gemeinsam noch...

7/x

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

mehr erreichen und nicht von den #Broligarchen ausgebremst werden können.

Wenn Ihre Analyse also zumindest in Teilen stimmen sollte, wäre die richtige Reaktion darauf - auch nach Ihren eigenen Maßstäben - doch sicher nicht, sich nur darüber enttäuscht zu zeigen, sondern vor allem etwas daran zu verbessern: Also mehr tolle Menschen hier her zu locken, mehr #Pluralität zu erzeugen, sich noch mehr auszutauschen, noch mehr Interesse zu wecken und noch mehr zu bewegen!

8/x

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant @instance-troet.cafe Der Clou ist, dass ich Den Link geöffnet habe und ungefähr sh schlau bin wie Du, wenn ich dir hierfür eine Anweisung schreibe.
"Transapikale Myokardrekonstruktion".
Du wirst Dir die Wörter irgendwie erschließen, aber auch nach wochenlanger Vorbereitung keinen Schritt in der Anwendung voran kommen, weil diese Begriffe in Deiner Lebenswelt nicht verankert sind.
Instanz? Das Bundesverfassungsgericht.
Als Antwort auf Tobias Ernst

@tobifant @Der_zuversichtliche_Daniel

Ich bin schon über ein Jahr hier und kann meine Beiträge einfach nicht finden.
Ich habe verstanden, dass "jemanden privat erwähnen" sowas wie eine Nachricht an einen User ist, aber ich finde die Benachrichtigungen nicht, meine """timeline" (auch so ein missbrauchtes Wort) finde ich nicht, meine Postings auch nicht.
Dafür habe ich jetzt täglich 40 Beiträge von Ruprecht Polenz, weil er mich mal erwähnt hat... extrem verwirrend für einen alten weißen Mann.

Als Antwort auf Thomas Elias

@EliasBKK

Ich glaub, dass ich Dir da helfen kann, in dem ich Dich an @DresdnerForschungswerk verweise.

Sie hat da schon eine schöne Erklärung geschrieben und findet das bestimmt schneller als ich.

So viel aber schon mal:

Mastodon ist das Äquivalent zu x oder Bluesky

Friendica die Plattform, die ähnlich zu Facebook ist, aber eben auch so frei und dezentral programiert ist und überdies eben auch mit mastodon kommunizieren kann.

Als Antwort auf Thomas Elias

@Der_zuversichtliche_Daniel @DresdnerForschungswerk Das ist wie mit den windows Hilfetexten. Man liest, kennt einige Wörter, aber sie geben gar keinen Sinn in ihrer Aneinanderreihung Indizieren Sie den Pretalx in der vogonen Instanz und quirlen sie die Matrix gegen den Uhrzeigersinn. Hilfreich, wie ein schlecht gelaunter Hering auf der -Notbremse, wenn man sich dann erstmal von Wortdefinition zur -wortdefinition durchkämpft und kleine Zettel macnt (Pretalx--Instanz nicht anfassen)
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

@Der_zuversichtliche_Daniel @DresdnerForschungswerk
Was für Instanzen?
Eine Redaktion? Ein Gericht? ---eine Behörde? Immer diese fachfremden Verwendungen bekannter Wörter...

Eine Karte für mich: Pic-As, Landkarte, später Ec-Karte heute, eine Karte ein Bauteil, heißt ""graphic card: „Dedizierter paralleler Grafik- und GPGPU-Vektorprozessor mit hochbandbreitigem VRAM-Subsystem zur hardwarebeschleunigten Rasterisierung + Raytracing-Berechnung.“
XPFG-Y3 ParallelMatrix HyperCompute RayForce ZX-9900

Als Antwort auf Thomas Elias

@EliasBKK
Hallo! Erstmal willkommen, schön, dass du den Weg zu Mastodon gefunden hast!

Ich versuche mal, ganz kurz und knapp die Basics zu erklären. Du hast jetzt einen Mastodon-Account. Mastodon ist aber nicht alleine und isoliert, wie du das von Facebook kennst, sondern ist mit vielen anderen Diensten verbunden. Zusammen heißt das "Fediverse". Du kannst es dir vlt. so vorstellen wie Email: Egal, bei welchem Anbieter du bist, du kannst auch allen anderen schreiben. So ist es auch im Fediverse. Du bist nun bei Mastodon, und kannst aber eben auch anderen Menschen auf anderen Diensten des Fediverse schreiben/folgen/kommentieren. Das ist ein richtig tolles Feature: Auf Big Tech übertragen ist es, wie wenn du mit einem Facebook-Account jemandem auf TikTok folgen kannst.

Als Antwort auf DDForschungswerk

@EliasBKK Friendica ist einer dieser anderen Dienste. Hat jemand dort einen interessanten Account, kannst du mit dieser Person ebenso interagieren. Mastodon ist von den Funktionen ein bisschen wie Twitter, Friendica ist ein bisschen wie Facebook, dort hat man auch viel mehr Zeichen als bei Mastodon zur Verfügung. Es gibt noch viele weitere tolle Dienste: Pixelfed (ähnlich zu Insta), Loops (ähnlich zu TikTok), PeerTube (ähnlich zu YouTube) und noch viele mehr. Du brauchst aber eben nur einen einzigen Account, um mit allen zu sprechen.
Auf welchem Dienst du deinen Account anlegst, hat vor allem damit zu tun, was du gerne machen möchtest. Auf Mastodon ist es eben eine Microblogging-Oberfläche. Möchtest du (und das entnehme ich deinem Kommentar) gerne längere Texte schreiben, wäre ein Friendica-Account vlt. für dich passender.
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

@Der zuversichtliche Daniel

mit dem dann hier bei #Mastodon Deinen Lieblingsaccounts folgen


Wobei diese Aussage eben schon nicht trifft, denn "hier" ist halt strengenommen nicht bei Mastodon (es gibt kein Mastodon-Netzwerk"), sondern es müsste heißen "hier im Fediverse". Schreibe ich hier gerade von Friendica aus ;-) Das Pool der Leute, mit denen kommuniziert werden kann ist im Fediverse unabhängig von der genutzten Software. @Thomas Elias @Ruprecht Polenz

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Dieser "Abstieg" in die untere Liga ist ein wunderbarer Vergleich, handelt es sich bei Politys doch um gewählte Volksvertreter:innen. Und wenn die Mannschaft innerlich zerstritten ist, weil einige der hochbezahlten Star-Spieler:innen auf dem Platz ihre Allüren nicht ablegen (wollen), dann bringt es leider nix, in Richtung Ersatzbank zu schimpfen. Manchmal muss der Verein absteigen, sich neu sortieren und dann ein Comeback hinlegen. @rpolenz
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Passend zu ihrer Kritik an der Diskussionskultur im #Fediverse. Hier ein guter Beitrag zur Diskussionskultur der CSU. Wobei ich erstere nicht mit letzterer entschuldigen möchte. 🤪
freiburg.social/@dersillerdigi…
@rpolenz
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

danke für den vorgehaltenen Spiegel!

Wenn ich versuche, das (nicht spezifisch für den Wehrdienst) auf mich zu übertragen, dann basiert meine pessimistische Grundhaltung darauf, dass "der Staat":
- nicht gemeinwohl-orientiert handelt, sondern wirtschaftsorientiert,
- damit verbunden die Kluft zwischen arm und reich vergrößert,
- wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Gesetze wissentlich und vorsätzlich ignoriert (Stichworte CO2, Datenschutz),

- nicht im Sinne der deutschen Industrie agiert (sei es bzgl. Big Tech, aber auch bzgl. regenerative Energien, Wärmepumpen, E-Mobilität, Kernkraft, fossile Energien), sondern kurzsichtig auf den jeweiligen Vorgänger schimpft und jede Planungssicherheit zerstört.
- Diskriminierung und sozialen Neid als "einfache Lösung" verkauft.
- es zulässt und fördert, dass Google, Apple, Microsoft, Meta, Amazon & Co. über den Gesetzen stehen und mächtiger werden, als der Staat.

Ansonsten fände ich es auch interessant, einmal über die Aufgaben des Staates nachzudenken.