Die Gaspreise schießen durch die Decke und Deutschlands Gasspeicher sind ziemlich leer. Das wird teuer und zeigt, dass wir mit Gas auf dem Holzweg sind. Katherina #Reiche macht uns arm, kurz- und langfristig. Für die #Energiewende und #Klimaschutz ist es nie zu spät. Manchmal braucht es einen Realitätsschock, damit die Menschheit aufwacht.
Als Antwort auf Thomas Ebinger (Moderator)

Diese Fossillobbyisten nehmen all das sehenden Auges in Kauf, denn diese hohen Preise erzeugen in der Lieferkette natürlich auch hohe Gewinne, denn die Produktion kostet ja immer noch das gleiche.

So läuft das immer bei Krisen, die Gewinne der Besitzer von Infrastruktur explodieren.

Damit kaufen sie sich dann neue Lobbyisten und Medien, um dieses Spiel so lange wie irgend möglich am Leben zu erhalten.

Leider wählt unser Bevölkerung diese Lobbyisten immer wieder freiwillig in die Regierung, also scheint das Spiel nach wie vor perfekt zu funktionieren.

Als Antwort auf Thomas Ebinger (Moderator)

@reticuleena youtube.com/watch?v=-X4w6eAp8i… dazu heute passend das Video gesehen.
Als Antwort auf Thomas Ebinger (Moderator)

@Thomas Ebinger (Moderator) Ich bin auch ein Freund von erneuerbaren Energien, finde aber, dass die sich von selbst durchsetzen sollten. Gerade wenn der Gaspreis durch die Decke geht, werden sie doch attraktiv, und da die meisten Menschen mit dem Geldbeutel entscheiden wird das mittelfristig schon. Ich hab auf meiner Timeline eine Schilderung unserer Wohnsituation, lies da mal rein, dann verstehst Du, warum ich kein Fan von staatlicher Regulierung der Energieversorgung von Privathäusern bin - sie führt mmN direkt in das Absurdistan, das wir bei unserer Hausrenovierung erlebt haben.
Als Antwort auf Erwin Lottermann

@Erwin Lottermann Interessant! Es fehlt aber in meinen Betrachtungen, weil es an meinem Standort zu dem Zeitpunkt unserer Renovierung nicht verfügbar war und auch jetzt nicht absehbar am Horizont ist (wie gesagt ist die Bebauungsstruktur solchermaßen und die Gebäudealtersstruktur so divers, dass ich mir sehr schwer vorstellen kann dass die Kommune hier alles aufreißt und ein neues Rohrnetz verlegt). Gleichzeitig hätten mich aber schon staatliche Auflagen getroffen und wenn wir das nicht 2014 sondern letztes Jahr gemacht hätten wären die Auflagen sogar noch schlimmer gewesen. Ich bin immer dafür, gute Technik zu entwickeln und zu implementieren. Ich kann auch staatliche Regelungen mittragen, die beispielsweise die kommunale Verpflichtet, sinnvolle Energieversorgungskonzepte zunächst für Neubauviertel und im zweiten Schritt auch für den Bestand zu entwickeln und zu implementieren. Dann könnte ich mir ggf. auch noch vorstellen, Hausbesitzer bei Austausch ihrer Heizungsanlage eine Abnahmepflicht einer von der Kommune bereitgestellten tatsächlich erneuerbaren bzw. effizienten Lösung aufzuerlegen. Das Problem mit dem Heizungsgesetz war aber: Es legte den Hausbesitzern ein ganz enges Regelungskorsett auf, ohne die Garantie zu bringen, dass diese Regelungen im Einzelfall überhaupt erfüllbar sind. Das ist eine typisch sozialistische Methode, mir gut aus dem Ostblock bekannt, Gesetze zu erlassen, die der Bürger gar nicht oder nur mit unzumutbarem Aufwand erfüllen kann, und dagegen werde ich mich immer wehren!
Als Antwort auf Thomas Ebinger (Moderator)

Wer ist "wir"? Die Referenz auf konstruierte Kollektive stützt nur verschleiernde Narrative.
Es gibt bei Öl und Gas Endverbraucher ganz verschiedener Art. Und es ist dabei der private Konsument, der auf alles, was er konsumiert, eine Steuer bezahlt. Die nennt sich Mehrwertsteuer. Je höher die Netto-Preise, desto höher der Ertrag der MwSt.
Geld, das bezahlt wird, verschwindet ja durch den Bezahlvorgang nicht. Es wechselt den Besitzer. Die Empfänger des Geldes freuen sich über hohe Preise.
Es steht nirgends festgeschrieben, dass die Regierung für niedrige Preise sorgen muss. Und wenn mal für niedrige Preise gesorgt wird, dann für die Industrie, nicht für die Privatleute.
Die Wirtschaftspolitik der Frau Reiche ist sehr rational. Wenn man weiß, welche Interessen sie bedient.
Als Antwort auf Thomas Ebinger (Moderator)

Wahlergebnisse sind vorhersagbar, wenn man die "Presselandschaft" nach ihren Mustern durchsucht. Das liegt einfach daran, dass die Presse die Wahlergebnisse produziert. Keine Regierung muss ihre Politik an Interessen anpassen, außer den Interessen der Leute, die auch die Presse in der Hand halten. BILD/Springer hat einen Großaktionär, KKR, ser ganz fett in Fossil investiert ist.
Übrigens: "Psychologie der Massen", die Bibel der Lobbyisten und Demagogen, ist schon im 19. Jh herausgekommen. Demokratie ist ein Märchen.