Die Verhaftung von #Maduro feiere ich uneingeschränkt. So ein Bild war nötig um den menschenfeindlichen Autokraten der Welt klarzumachen, wo sie enden werden.
Die konkrete Vorgehensweise verstößt gegen #Völkerrecht und wohl auch US-Recht. Das ist äußerst bedauerlich, und wenn uns irgend jemand noch ernst nehmen würde, dürften wir das auch kritisieren.
Lieber still sein sollten jene, die Russland kritiklos die Ukraine in Schutt und Asche legen ließen. Dass man Russland so lange mit so wenig Konsequenzen gewähren ließ ist einer der Gründe davon, dass die #Weltordnung vor schwerwiegenden Umwälzungen steht.
Jedenfalls, wenn #Russland darf, #USA das darf, dann darf jeder, der genug Power hat. Hier aufs Völkerrecht zu verweisen wird zunehmend sinnlos, es wird deswegen wichtig, nicht abstrakte Kategorien, sondern tatsächliche Fakten zu bewerten:
Die Bevölkerung von #Venezuela wird von dem US-Eingriff wahrscheinlich profitieren; der russische Eingriff in die #Ukraine hat millionenfach Leid über die Zivilbevölkerung gebracht. Wer hier keinen Unterschied macht, oder bei den USA viel lauter kritisiert als bei Russland, der hat den moralischen Kompass am Eingang abgegeben. Ja, #Trump ist ein gefährliches Arschloch. #Putin ist ein Kriegsverbrecher und Massenmörder. Da gibt es doch noch einen qualitativen Unterschied.
Wenn wir das Völkerrecht nicht beerdigen wollen bleibt für uns nur eins: #Aufrüstung, #Wehrpflicht, europäische Kommandostrukturen. An den Verhandlungstischen der neuen Welt wird künftig nur noch ernst genommen, wer auch in der Lage ist, seine Position durchzusetzen. Hierbei gilt wie im kalten Krieg: #Abschreckung durch militärische Stärke ist der beste Weg, einen heißen #Krieg zu vermeiden. Nur müssen wir es diesmal ohne die USA hinbekommen.
Katja Heimann-Kiefer
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •Andreas Schorr
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Als Antwort auf Andreas Schorr • •@Andreas Schorr Bei Klarna sehe ich gewisse Chancen. Das nutzen auch schon viele Nicht-Nerds in meinem Umfeld.
Mistral habe ich gerade kürzlich abonniert (bisher Perplexity-Benutzer), bin aber nur mäßig überzeugt. Um dieselbe Qualität, wie sie Perplexity bei jedem Chat bietet, zu erreichen muss ich bei Mistral in den Research-Modus gehen. Der ist echt cool, aber in dem kann ich keine PDF-Dateien hochladen, die mit berücksichtigt werden sollen, und ich hab nur 35 im Monat von solchen "Researches". In den anderen beiden Modi denkt Mistral (auch im "Think"-Modus) weniger weit und korrigiert sich selbst weniger als Perplexity das konnte. Mistral Le Chat ist sicherlich für GPT pur eine gute Konkurrenz, aber Perplexity hat mit der Art und Weise, wie es in einem auf faktische Genauigkeit getrimmten agentischen Workflow die Modelle betreibt, derzeit noch die Nase vorn.
Aktuell probiere ich auch noch Porton Lumo plus aus, zumindest bei IT-Fragestellungen ist der deutlich besser als Mistral, obwohl er intern auch u.a. ein Mistral-Modell einsetzt. Es hängt wohl einfach davon ab, wie das "Drumherum" aufgesetzt wird, das das eigentliche LLM aufruft.
Mein größtes Problem der Unverzichtbarkeit von US-Deinsten ist eh so trivial wie unlösbar: Windows (für eine branchenspezifische Anwendung) + Word. Hängt mit der Arbeit zusammen und nein, die relative Dokumentkompatibilität von LibreOffice und OnlyOffice und Softmaker reicht in meinem Fall leider nicht aus.